Der letzte Gravensteiner

Die meisten Äpfel, die wir in diesem Herbst von unseren kleinen Bäumen ernteten, waren unterentwickelt klein und noch dazu grösstenteils bewohnt. Der kleine ‚Gravensteiner‘ Apfelbaum Malus domestica trug die grössten Äpfel von allen und noch dazu erfreulich viele. Die glaubten wir zwar alle bereits abgepflückt zu haben, aber heute fiel aus einem geheimen Blätternest noch einer zu Boden. Maxi hat ihn gefunden, probiert und dann ganz aufgefressen.

Erstaunt war ich deshalb nicht, ich habe sie im Spätsommer schon von den Kirsch- und Wildpflaumen und später von den Zwetschken probieren sehen, die sie vorsichtig vom Kern abgepuhlt hat. Auch für den Apfel hat sie sich viel Zeit genommen und ich war beim Zusehen und Fotografieren ein bisschen neidisch: das war nun wirklich der letzte Gravensteiner. – Die beiden Fotos sind vom Vormittag des 13. Oktober 2021 im Garten, Lüchow im Wendland, Lüchow-Dannenberg, Niedersachsen. Bitte die kleinen Bilder zum Vergrössern anklicken.

13 Gedanken zu “Der letzte Gravensteiner

  1. Unsere Äpfel werden erst nächste Woche geerntet, weil der Jonathan erst dann die richtige Reife hat und bin schon neugierig, wie hoch der Ertrag in diesem Jahr ist.
    Die Fotos sind richtig süß!😊
    Liebe Grüße, Hanne

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    • Viele Tiere haben in der Hinsicht zweckmässige Instinkte und von SChimpansen weiss man, dass sie sich von Fall zu Fall die medizinisch richtigen Kräuter zu suchen wissen.
      Ich hatte immer Hunde, die gern ab und zu Obst oder Gemüse gefressen haben.

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