Maulbeeren unter Wintermützen

Seit Mitte Oktober 2020 stehen im Garten insgesamt drei Maulbeer-„Bäume“ – zumindest sollen sie einmal so gross werden, dass man sie so nennen kann. Die drei verschiedenen Sorten stehen, auf dem Herbst-Foto eingekreist und beschriftet, hier optisch fast in einer Reihe, wie ein verrutsches Maulbeer-tic-tac-toe: 1. die „Rote Pfälzer“, eine Rote Maulbeere Morus rubra, auf„Maulbeeren unter Wintermützen“ weiterlesen

Hängengelassen

Sie bleiben einfach hängen, bis sie von allein herunterfallen, die namenlosen Weintrauben an den alten spanischen Rebstöcken Vitis vinifera subsp. vinifera . Schon seit Dezember ist klar, dass ich sie nicht mehr pflücken und verwenden kann. Seitdem werden sie unansehnlicher, aber dabei nicht uninteressanter. Ich finde ihren Verfall faszinierend. Gelegentlich pickt sich eine Amsel noch„Hängengelassen“ weiterlesen

Das Jahr 2020 als Beitragspuzzle

Die Jahreswende naht, die Zeit für Jahresrückblicke ist gekommen, die ersten las ich schon und das ist, zusammen mit dem Mangel an Fotos in diesen dämmerigen Tagen, Grund genug, sich dem schon vor Silvester anzuschliessen, vielleicht mit mehr als nur einer Variante, schliesslich sind noch vier Tage Zeit. Heute beginne ich mit einem Blick in„Das Jahr 2020 als Beitragspuzzle“ weiterlesen

Die Rose ‚Aspirin‘ am Weihnachtstag

Zuletzt zeigte ich die unermüdliche Beetrose ‚Aspirin‘ bei einem Gartenrundgang > Mitte Dezember. Offensichtlich hat sie sich vorgenommen, den Dezember und das Jahresende trotz gelegentlichen Frostes blühend zu nehmen: Das Foto ist vom ersten Weihnachtsfeiertag, dem 25. Dezember 2020, aufgenommen im Garten, Lüchow im Wendland, Lüchow-Dannenberg, Niedersachsen. Gestern haben ihre Blüten -4°C durchgestanden, heute steht sie„Die Rose ‚Aspirin‘ am Weihnachtstag“ weiterlesen

Nachtkerze mit Fliege

Auf den Samenkapseln einer Gewöhnlichen Nachtkerze Oenothera biennis im Garten entdeckte ich diese Fliege mit etwas Schwarzem, wahrscheinlich mit einer oder mehreren Verdauungsblase(n). Menschen fühlen sich spontan an das Kaugummiblasen-Vergnügen erinnert, denn Fliegen wiederholen den Vorgang auch mehrmals. Eine exakte Erklärung wurde bisher nicht gefunden, was geschieht, wenn Fliegen bei der Verdauuung die bereits aufgenommenen„Nachtkerze mit Fliege“ weiterlesen

Mitten im Dezember

Mitten im Dezember im Garten – es nieselt oder ist einfach nur grau, und wird nur selten für ein Viertelstünchen heller, das man dann gerade nutzen kann, oder auch nicht. Dies sind die heutigen Vormittagsbilder: 1. Der Fenchel Foeniculum vulgare nahe der Hauswand treibt trotz zwischenzeitlicher Frostgrade unbeirrt sein frisches Grün aus den alten Blattachseln„Mitten im Dezember“ weiterlesen

Ein Amselmännchen an den Weintrauben

Heute Morgen gegen zehn Uhr veröffentlichte ich den Beitrag über die bitter statt süss gewordenen Weintrauben an den alten spanischen Rebstöcken Vitis vinifera subsp. vinifera  > hier noch ohne ein Amselfoto, weil ich noch keines hatte, obwohl ich täglich Amseln an den endlich weich gewordenen Trauben herumzupfen und damit verschwinden sah. Als ich später am„Ein Amselmännchen an den Weintrauben“ weiterlesen

Nun gehören die Weintrauben den Amseln.

Nun gehören sie den Amseln, die namenlosen Weintrauben an den alten spanischen Rebstöcken Vitis vinifera subsp. vinifera. Anders als in früheren Jahren hatten wir bisher zuwenig Frost, und daher wurden die Beeren nicht süss, sondern schmecken leider bitter. Den Vögeln macht das allerdings nichts aus. Täglich sehe ich eine Amsel glücklich an den endlich weich„Nun gehören die Weintrauben den Amseln.“ weiterlesen

Flechten auf Steinen

Seit Ende November nehmen die Flechten unter dem Einfluss der feuchten Witterung Wasser auf und blühen förmlich auf. Auf den Fotos sind verschiedene Flechten auf Steinen im Garten zu sehen. Lager nennt man die vielgestaltigen Vegetationskörper der Flechten, und unterscheidet Krusten-, Laub-, Strauch- und Bartflechten. Flechten gelten als eigene Lebensform innerhalb der Pilze Fungi, sind„Flechten auf Steinen“ weiterlesen

Dezembermittags

Die ersten eineinhalb Wochen des Dezember vergingen unter mal mehr, mal weniger grauem Himmel. Mal nieselte es, mal war es nur wegen niedriger Bewölkung dämmerig, gelegentlich blieb es tagsüber um den Gefrierpunkt kalt. Langsam muss man sich an das wendländische Winterlicht gewöhnen. Bei diesem Mittagsspaziergang durch die Feldmark sieht man den typischen rosa Streifen über„Dezembermittags“ weiterlesen

Sie blühen weiter

Sie haben sich weder von sommerlicher Hitze beeindrucken lassen noch von leichtem Frost, sondern blühen einfach weiter, den November hindurch und in den Dezember hinein. Gewöhnliche Graukresse Berteroa incana Wiesen-Schafgarbe Achillea millefolium Gelb-Skabiose Scabiosa ochroleuca Weisses Berufkraut Erigeron annuus Die Fotos sind vom  29. November und 2. Dezember 2020, aufgenommen auf verschiedenen Wieseninseln im Garten,„Sie blühen weiter“ weiterlesen

Nachtkerzen zum Dezemberanfang

Die Gewöhnlichen Nachtkerzen Oenothea biennis haben noch durch den ganzen  November weiter geblüht: Nach einigen Nachtfrösten und Frosttagen während der ersten Dezemberwoche waren dies wahrscheinlich die letzten Blüten, sie hängen jetzt erfroren an ihren dünnen Stängeln. Den grünen Nachtkerzenfrüchten hat es nichts ausgemacht, sie reifen weiter und Meisen besuchen die trockenreifen, aufplatzenden braunen Samenstände. Die„Nachtkerzen zum Dezemberanfang“ weiterlesen

Nicht mehr und noch nicht zugleich: die „doppelte“ Zaubernuss

Zu Beginn wiederhole ich ein Foto von der „doppelten Zaubernuss“ vom 9. Oktober 2020 , mit einerseits hell- und gelbgrünen, andererseits scharlachroten und braunroten Blättern, braunen Knospen und gelben Blüten, dazu je ein passendes rotes bzw. hellgrünes Bändchen angeknüpft, um die Zweige auch nach dem Laubfall noch unterscheiden zu können. Von den gelb markierten Zweigen„Nicht mehr und noch nicht zugleich: die „doppelte“ Zaubernuss“ weiterlesen

Das Klatschmöhnchen hat es bis in den Dezember geschafft

Der zwergenhaft kleine, aber trotzig gegen den Kalender anblühende Klatschmohn Papaver rhoeas hat seit Ende November den Frost hingenommen und ist auch jetzt noch immer aktiv: Die Blüte auf Bild 2 brach heute Vormittag aus der Knospenhülle. Die Fotos sind vom 29. November und vom 2. Dezember 2020, aufgenommen im Garten, Lüchow im Wendland, Lüchow-Dannenberg,„Das Klatschmöhnchen hat es bis in den Dezember geschafft“ weiterlesen