Über Töpfer- bzw. Pillenwespen und die letzten Sommer

In Deutschland kommen sieben Arten der zu den Solitären Faltenwespe gehörenden Gattung Eumenes vor. Ihre deutschsprachige Sammelbezeichnung als Töpferwespe oder Pillenwespe begründet sich durch die „Töpfchen“ aus Lehmgemisch, auch Urnen genannt, die sie als Brutzellen für ihre Nachkommen an hölzerne oder steinerne Untergründe kleben. In diesem Sommer sah ich bisher kaum Töpferwespen im Garten, und„Über Töpfer- bzw. Pillenwespen und die letzten Sommer“ weiterlesen

Wildkräuterrasen

Bevor alle Gartenbesitzer, die zugleich auch Naturliebhaber sind, gewohnheitsmässig mit den üblichen Pflegemassnahmen für ihren grünen Grasteppich beginnen, den sie mit viel Mühe über die beiden zurückliegenden Dürresommer gerettet habe, möchte ich einen kleinen Anstoss zum Wildkräuterrasen geben: Wildkräuterrasen ist das Gegenteil des Gras- bzw. Zierrasens: er ist vielfältig, widerstandsfähig, pflegeleicht, trockenheitsgeeignet. Mit vielen kleinen„Wildkräuterrasen“ weiterlesen

Wieder eine Hasel-Notiz

Schon mehrfach habe ich die > „Hasel-Aktionen“ im Garten im Blog notiert, angefangen beim Rückschnitt der schon mehrere Jahrzehnte alten Hasel Corylus avellana wegen allzu starker Dürreschäden Ende Mai, dann die Erfolgsmeldungen des Neuausschlags. Das muss nicht jeden interessieren, aber im Blog finde ich meine Wort & Bild-Notizen schneller wieder, und darum habe ich noch„Wieder eine Hasel-Notiz“ weiterlesen

Notiz zum Zierapfel-Bäumchen ‚Golden Hornet‘

Notiz für’s Gartentagebuch: Das bereits > Ende Oktober 2017 gesetzte Zierapfel-Bäumchen ‚Golden Hornet‘ hatte, wie im Vorjahr auch, im Frühling schön geblüht, aber nach dem Abfallen der Blüten plötzlich zu kümmern begonnen, bekam nur winzige Blättchen, die einfach nicht grösser wurden. Schon fürchtete ich, den hätte, wie den Himbeerapfel auch, die Wühlmaus erwischt, wollte ihn„Notiz zum Zierapfel-Bäumchen ‚Golden Hornet‘“ weiterlesen

Acker-Witwenblume und Wiesen-Flockenblume

Mai und August waren immer die Monate der Mahd: in früheren Jahrzehnten konnte man mit Selbstverständlichkeit davon ausgehen, dass eine im August gemähte Wiese noch einmal emporwächst und grosszügig blüht, aber in diesen beiden trockenen Jahren 2018 und ’19 ist das Tempo so deutlich gedrosselt, dass manche Pläne zur Versorgung von Wildbienen & Co. mit„Acker-Witwenblume und Wiesen-Flockenblume“ weiterlesen

Gras-Rasen ist überschätzt

Die Erfahrungen des Dürresjahr 2018 und die bei uns auch wieder fast ebenso trocken vergangenen Sommermonate 2019 zeigen anhand der grünbleibenden Stellen: Gras-Rasen ist einfach überschätzt. Im Gegensatz zu konventionellen Rasen-Gräsern sind Flächen mit Kräuterrasen, die Schafgarben, Mausohr-Habichtskraut und andere mehr enthalten, im Vergleich mit den immerdurstigen, braun vertrocknenden Gräsern ohne grossen Aufwand an Wasser„Gras-Rasen ist überschätzt“ weiterlesen

Spätaugusthitze

Spätaugusthitze-Spaziergangsfotos vom frühen Nachmittag des vergangenen Donnerstag: Bongo hatte ich zuhause im Schatten gelassen, denn wenn es um die dreissig Hitzegrade hat, will er nicht weiter gehen als unbedingt notwendig, aber ich wollte eine kleine Runde durch die abgeerntet auf bizarre Weise ungewohnt und zugleich faszinierend wirkenden, pudrig-ausgetrocknet daliegenden Felder gehen.   Nur wenige Schwalben„Spätaugusthitze“ weiterlesen

Ganz normaler Wind

Ganz normaler Wind im Sinne von „alltäglich“ ist das, was auf den beiden Fotos zu sehen ist, inzwischen geworden, aber „normal“ ist das, was sich seit einigen wenigen Jahren zu einer Art Dauerzustand entwickelt hat, hier in unserer Gegend eigentlich nicht. So starker, nahezu ständig wehender Wind, dass es Insekten, wie beispielsweise Schmetterlinge, davon abhält„Ganz normaler Wind“ weiterlesen

Zeit für den Wasserdost

Im späten Juni, Anfang Juli beginnt gewöhnlich der heimische Wasserdost Eupatorium cannabinum zu blühen, und wird von Insekten sehr gern besucht, obwohl das blasse Rosa unscheinbar und ein Duft kaum wahrnehmbar ist. Die Schweb- und anderen Fliegen entdecken die Blüten immer als erste, dann folgen Wespen, Hummeln und Bienen und schliesslich die Falter – wenn„Zeit für den Wasserdost“ weiterlesen

Es ist ein Kommen und Gehen – und Wiederkommen

Es ist ein Kommen und Gehen mit dem Hasenklee Trifolium arvense, denn er ist nur eine einjährige Art und fällt im Wildkräuterrasen erst dann ins Auge, wenn er seine weichen, Hasenschwänzchen ähnelnden Blütenstände bekommen hat, wegen denen ich mich für ihn immer wieder begeistere: Er ist ein Mageranzeiger und ein grossartiger Lückenfüller im von der„Es ist ein Kommen und Gehen – und Wiederkommen“ weiterlesen