Quer durch den Garten im Mai: Weiss

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Durch den Regen und das warme Wochenende hat sich die vorher so langsame Entwicklung endlich beschleunigt. Viele Obstbaumblüten sind bereits im Vergehen begriffen, die Blütenblätter der Birnen, Kirschen und Pflaumen rieseln oder sind bereits vom Wind verweht, andere weisse und weissliche Blüten kommen hinzu:

 

Die Fotos von Baum- und Strauchblüten sowie verschiedenen Wildkräutern an Gehölzrand, Beet und in Wieseninseln sind zwischen dem 7. und 13. Mai 2021 kreuz und quer im Garten aufgenommen, Lüchow im Wendland, Lüchow-Dannenberg, Niedersachsen. Bitte die kleinen Bilder in der Galerie zum Vergrössern anklicken.

Notiz zum Zierapfel-Bäumchen ‚Golden Hornet‘

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Notiz für’s Gartentagebuch:
Das bereits > Ende Oktober 2017 gesetzte Zierapfel-Bäumchen ‚Golden Hornet‘ hatte, wie im Vorjahr auch, im Frühling schön geblüht, aber nach dem Abfallen der Blüten plötzlich zu kümmern begonnen, bekam nur winzige Blättchen, die einfach nicht grösser wurden.
Schon fürchtete ich, den hätte, wie den Himbeerapfel auch, die Wühlmaus erwischt, wollte ihn aber wegen der allgemein trockenen Bodensituation nicht vollständig ausgraben, um nachzusehen. Wassermangel war meine zweite Idee, die ich vor ein eventuelles Ausgraben setzte. Also entfernte ich im Juli die Grasnarbe ringsum, um bessere Bedingungen zu schaffen.
Dabei wurde kein Wühlmausloch oder -gang in unmittelbarer Nähe sichtbar, auch wenn unser ans Feld angrenzender Garten von ihnen reichlich unterminiert ist. Das war schon mal gut.
Falls aber doch noch eine auf dumme Gedanken käme, den zukünftig besser bewässerten Baum zu besuchen, versenkte ich einen grosszügigen Ring aus hochkant gestellten Pflastersteinen im Boden, so dass auch die durchschnittliche Tiefe von Wühlmausgängen erreicht wurde: zwischen 5 und 30 cm zumeist.
Im darin entstandenen Kreis, der das Wasser länger im Erdreich beim Baum halten sollte, wechselte ich den vorhandenen Boden teilweise gegen gekaufte Pflanzerde aus, bedeckte das Ganze mit Rindenmulch und achtete darauf, dass es täglich eine Wasserversorgung gab. Dabei half es mir, eine Vogeltränke auf den Mulch zu stellen, die ich ohnehin täglich versorge.

Wochenlang tat sich nichts, aber es gab auch keine Blattverluste oder sonstigen Erscheinungen – einfach nur nichts, völlige Stagnation. Seit ein paar Tagen sehe ich endlich einen Erfolg in Gestalt neuer, grösserer Blätter, die sich hier und da hervorwagen. Auf dem Foto sind sie an ihrer hellen Farbe und Grösse erkennbar:

Dabei hatte ich schon Pläne gewälzt, gegen welche geeignete Art ich das Bäumchen austauschen könnte. So ist es mir aber viel lieber!
Das Foto ist vom 11. September 2019 im Garten, Lüchow im Wendland, Lüchow-Dannenberg, Niedersachsen. Ich hoffe sehr auf einen Vergleich mit positiven Ausgang im kommenden Frühling!