Montagswetter

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Das Wetter war und ist heute immernoch stürmisch, wechselhaft zwischen blauem Himmel in östlicher Blickrichtung und blauschwarzen Wolken, die von vormittags von Südwesten heranzogen.

2021-03-15 LüchowSss Feldmark unter Regenwolken (1)

Es hatte zwar vormittags auch seine sonnigen Momente, aber mittags musste man sich draussen schon wieder schwer beeilen, um nicht von den mit dunklen Wolkenschleiern heranbrausenden Schauern erwischt zu werden.

2021-03-15 LüchowSss Feldmark unter Regenwolken (5)

Mir ist es jedenfalls nicht gelungen, von diesem kurzen Spaziergang mit Bongo wieder trocken nachhause zu kommen. – Fotos vom Mittag des 15. März 2021 in der Feldmark bei Lüchow im Wendland, Lüchow-Dannenberg, Niedersachsen.

Zwischen Regenwolken und Sonnenphasen

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Auch heute ist der Tag stürmisch und von Regenschauern durchzogen. Trotzdem schaffte ich mit Bongo eine vorwiegend sonnige Runde zu gehen ohne nass zu werden und ein paar Fotos mit „Frühjahrseffekten“ mitzubringen, bevor wieder ein Regenschub über uns hinwegzog, sobald wir wieder zuhause waren.

 

Die stürmischen Tage haben die Feldwege mit zerbrochenen Aststücken, Zweigen und abgerissenen Erlenkätzchen übersät, und der Regen der vergangenen Tage lässt junges Gras spriessen, wie man auch vor den im Gesträuch blühende Schneeglöckchen sehen kann. Es ist die richige Zeit für Regen – ich habe nichts dagegen.

 

Es freut mich sehr, die Gräben mit Wasser gefüllt zu sehen, im Gegensatz zu anderswo lassen sich aber Frösche und Kröten noch nicht blicken. Entlang der Fortsetzung des Grabens sind voriges Jahr durch die Dürre viele Birken abgestorben; die wurden kürzlich abgesägt, nachdem einige bereits um- und in den Graben gestürzt sind.

 

An den Feldrändern, vor allem wo ebenfalls Gräben verlaufen, wanderten Graugänse zwei-und-zwei umher, künftige Brutpaare. Sonnenlicht und Schatten wanderten ebenfalls, in hellen und dunklen Streifen zogen sie über Felder und Gehölze hinweg und beleuchteten die noch vollkommen kahlen Baumkronen und Zweige.

 

Am Wegrand, im Schutz von den Reihen der Sträucher und Bäume, treiben frisch-grüne junge Pflanzen vom Gefleckten Schierling Conium maculatum aus, auch Hundspetersilie genannt. – Bongo trödelt herum, ist aber nicht völlig dem Spaziergang abgeneigt. Wir müssen einfach nur langsam gehen und uns Zeit nehmen.

 

In anderen, früheren Jahren standen um diese Zeit im März die Elfenkrokusse Crocus tommasinianus in voller Blüte, aber in diesem Jahr sind bisher nur wenige zu sehen, und die hängen, vom Regen malträtiert, zu Boden. Das Erlengehölz, in dem die Elfenkrokusse „wohnen“, wirkt insgesamt noch sehr verschlafen.

 

Aber die Holunderpilze Auricularia auricula-judae haben sich vom Frost gut erholt und mit der derzeit üppig zur Verfügung stehenden Feuchtigkeit wieder gestrafft. Der Regen hat wahrscheinlich auch zum raschen Erscheinen von noch mehr Schneeglöckchen Galanthus nivalis am Wegrand beigetragen.

Die Bilder sind von heute Vormittag zwischen elf und Viertel vor zwölf Uhr, aufgenommen am 14. März 2021 in der Feldmark bei Lüchow im Wendland, Lüchow-Dannenberg, Niedersachsen.

Fliegende Tropfen

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Heute Nachmittag ungefähr Viertel nach drei schrieb ich am Schluss meiner fliegenpilzigen Zimmerreise: „Die Sonne scheint, und ich hoffe, ich kann gleich draussen ein bisschen Frühling fotogtafieren!“, zog mir bei Sonnenschein auch noch Jacke, Schuhe und Mütze an, nahm die kleine Taschenkamera und Bongo und ging aus dem Haus.

2021-03-13 LüchowSss Spaziergang (1)

Kaum waren wir aus dem Windschatten zwischen den Häusern heraus, wunderte ich mich, dass es trotzdem regnete: in der sonnigen Luft flogen lauter Regentropfen umher, vom stürmischen Wind so weit herumgetrieben, dass man höchstens erraten konnte, welche Wolke dafür verantwortlich sein mochte.

2021-03-13 LüchowSss Spaziergang (4)

Die jagenden Wolken und die wassertrübe Luft waren ein tolles, wenn auch letzteres ein unfotografierbares Schauspiel, solche Versuche sahen sogar mit dem blossen Auge schon einfach nur „wie unscharfe Fotos“ aus.
Die Bilder sind von heute Nachmittag zwischen halb vier und vier Uhr, am 13. März 2021 in der Feldmark bei Lüchow im Wendland, Lüchow-Dannenberg, Niedersachsen.

Zwischen Regenwolken und Regenbogen

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Gestern Vormittag war es zunächst nicht sonderlich hell, die Sonne versteckte sich hinter grauen Wolken …

… und als die Sonne schliesslich doch herauskam, wurde der Sonnenschein zugleich von Regen begleitet …

… und – wie zum Trost für mich, die ich mal wieder ohne Schirm unterwegs war – brachte sie immerhin auch einen Regenbogen mit, der vor den grauen Wolken leuchtete. – Fotos vom 13. Januar 2020 in der Feldmark zwischen Lüchow und Wustrow im Wendland, Lüchow-Dannenberg, Niedersachsen.

Stürmisch

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Man sieht es am deutlichsten auf dem 2. Bild, wie stürmisch der Wind Bongo und mich auf unserer gestrigen Runde mit wehenden Zweigen und fliegenden Blättern begleitet hat:

 

Mir war das Wetter mit den gelegentlichen kleinen Regenschauern trotzdem recht, denn der Wind fetzte kräftig zwischen die Wolken und liess mehr Licht zu, als wir in den vergangenen zwei Wochen unter dem gleichmässig lastenden Hoch- und richtigem Nebel bekommen konnten. – Fotos vom Mittag des 28. November 2019, in der Feldmark bei Lüchow im Wendland, Lüchow-Dannenberg, Niedersachsen.

Kleiner Perlmuttfalter, auf Gelb-Skabiose schaukelnd

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Sie werden, im Gegensatz zu anderen Tagfaltern, weder müde noch davon genervt, beim Nektarschlürfen auf im Wind schwankenden Blüten herumzuturnen:

Kleiner Perlmuttfalter Issoria lathonia auf den Blüten einer langstängelig gewordenen Gelb-Skabiose Scabiosa ochroleuca schaukelnd, während die anderen Schmetterlinge in weniger windige Bereiche des Gartens zurückgezogen hatten.

Fotos vom 14. September 2019, auf einer der Wiesen-Inseln im Garten, Lüchow im Wendland, Lüchow-Dannenberg, Niedersachsen. Zum Vergrössern bitte die kleinen Bilder anklicken.

Ganz normaler Wind

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Ganz normaler Wind im Sinne von „alltäglich“ ist das, was auf den beiden Fotos zu sehen ist, inzwischen geworden, aber „normal“ ist das, was sich seit einigen wenigen Jahren zu einer Art Dauerzustand entwickelt hat, hier in unserer Gegend eigentlich nicht. So starker, nahezu ständig wehender Wind, dass es Insekten, wie beispielsweise Schmetterlinge, davon abhält herumzufliegen, oder Hummeln fast von den Blüten pflückt und ihnen und den anderen zumindest die Landung schwer macht, war hier früher die Ausnahme, auch wenn es einem gelegentlich zu Besuch kommenden Alpenbewohner immer als „windig“ erschien.

An manchen herrlich beleuchteten Sonnentagen auf das Fotografieren von Pflanzen und Insekten verzichten zu müssen, ist inzwischen die Regel, dafür stimmt eine andere nicht mehr, nämlich dass Westwind Regen bringt: der kam, im Vergleich zur Gegenwart, nur als eine gemässigte Bewegung, die einem nicht die Haare um den Kopf peitschte, als wäre man an der Nordseeküste, nicht etwa im Binnenland, rund 250 km davon entfernt.
Die Schieflage wird nicht nur beim Fotografieren von Stauden lästig, sondern bei den jüngeren Bäumen im Garten zum formgebenden Element, wie man das sonst nur von der Küste kannte. Am kleinen Apfelbaum, hinter den weissen Dolden der angewehten Wilden Möhre im Hintergrund, ist das deutlich zu sehen.

Müsste ich ein Indiz für die Klimaveränderung direkt hier vorort nennen, wäre es vordergründig weder die deutlich zugenommene Erwärmung, noch die Trockenheit, die mir deren Fortschreitenden am meisten deutlich macht, sondern der Wind, die grossen Massen stark bewegter Luft, die je nach Richtung Saharastaub und Hitze von SSO bis zum 53. Breitengrad treibt, oder, am nächsten Tag womöglich aus der nordwestlichen Gegenrichtung unter befremdlich anderen Wolken als früher, eisig wirkende Luft mit Abkühlung um mehr als zwanzig Grad Celsius, aber dennoch trocken. Früher gab es so etwas nicht ohne Gewitter und ordentliche Regengüsse, heute scheinen wir hier, in der norddeutschen Übergangszone vom subatlantischen zum subkontinentalen Klima, auf ca. 55°/11° einfach nur in einer Art Windkanal zu leben, durch die alles durchsaust, um sich woanders zu entladen.
Die beiden Fotos sind, auch wenn es anders wirkt, beide bei Wind von Nordwest aufgenommen, am 4. und am 7. Juli 2019 im Garten, Lüchow im Wendland, Lüchow-Dannenberg, Niedersachsen, das obere Bild, mit der Dunklen Erdhummel und der Ackerhummel an den windabgewandten Blüten der Wiesen-Flockenblume, kann man durch Anklicken vergrössern.

Junianfang

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Der Juni 2019 beginnt sommerlich, sonnig, heiss und windig. Die Bartiris blühen und verfallen schneller, die winzigen Früchte an den Bäumen sind auf einmal viel grösser, die Rosen und der Bauernjasmin blühen auf.

Die ersten Wollbienen schwirren um den Fingerhut und täglich, so scheint es mir, erscheint eine neue Käferart. Manches gerade Aufgeblühtes verschrumpft ebenso schnell und wenn man über den Rasen geht, der morgens noch grün ausgesehen hat, sind am Mittag die Blätter der Kräuter aufgerollt und es raschelt unter den Füssen. Der Kirschbaum wirft erste gelbe Blätter ab. Es scheint ein interessanter, herausfordernder Sommer zu werden.

Die Fotos sind vom 1. und 2. Juni 2019 im Garten, Lüchow im Wendland, Lüchow-Dannenberg, Niedersachsen. Zum Vergrössern bitte die kleinen Bilder in der Galerie anklicken.