Storchen- und Reiherschnäbel

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Diesen Beitrag widme ich den Storchen- und Reiherschnäbeln im Garten, deren Vielfalt unter Wild und Garten-Pflanzen ich faszinierend finde, und ein bisschen verwirrend auch.

 

In der Galerie sind zu sehen:

  • Bild 1: Ruprechtskraut bzw. der Stinkende Storchenschnabel Geranium robertianum
  • Bild 2: Gewöhnliche Reiherschnabel Erodium cicutarium, der auf Englisch auch „storksbill“ heisst
  • Bild 3: Brauner Storchenschnabel Geranium phaeum
  • Nilder 4, 5 + 8: Weicher Storchschnabel Geranium molle mit Zwergsandbiene, Furchenbiene und Fliege
  • Bild 6: Balkan-Storchenschnabel Geranium macrorrhizum mit Schwebfliege
  • Bild 7; Brauner Storchenschnabel Geranium phaeum, die gelbblättrige ‚Goldmund‘-Sorte.
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    Die Fotos habe ich zwischen dem 19. und 27. Mai 2021 kreuz und quer im Garten aufgenommen, Lüchow im Wendland, Lüchow-Dannenberg, Niedersachsen. Bitte die kleinen Bilder zum Vergrössern anklicken.

    Alles grün

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    Wieder eine Bildersammelung mit Aufnahmen aus den vergangenen eineinhalb Maiwochen, diesmal spielt sich alles im vorwiegend grünen Bereich ab, der zur Zeit wegen des Regens herrlich intensiv wirkt.

     

    Fotos vom 7. – 16. Mai 2021 kreuz und quer im Garten aufgenommen, Lüchow im Wendland, Lüchow-Dannenberg, Niedersachsen. Bitte die kleinen Bilder der Galerie zum Vergrössern anklicken.

    Quer durch den Garten im Mai: Purpur

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    Nachdem sich der Mai endlich als wachstumsfreundlicher erweist, beschleunigt sich auch das Blühen im Garten. Diese Galerie ist dem Thema Purpur gewidmet und auffallend sind neben den grossen Blütenständen von Purpurmagnolie und Flieder vor allem die Storchen- und Reiherschnäbel, deren Vielfalt ich faszinierend und verwirrend finde.

     

    Manche davon sind Wildpflanzen, wie auf Bild 1 die niedrige Geranium-Art, bei der ich nicht weiss, ob es sich um den Rundblättrigen Storchschnabel Geranium rotundifolium handelt oder doch den Weichen Storchschnabel Geranium molle, auf Bild 2 das Ruprechtskraut bzw. der Stinkende Storchenschnabel Geranium robertianum, auf Bild 3 die Purpurrote Taubnessel Lamium purpureum, und auf Bild 4 der Gewöhnliche Reiherschnabel Erodium cicutarium.

     

    Andere sind gezüchtete Gartensorten, wie von Bild 5 der Balkan-Storchenschnabel Geranium macrorrhizum oder auf Bild 6 der gelbblättrige ‚Goldmund‘-Storchenschnabel Geranium phaeum, auf Bild 7 die Purpur-Magnolie Magnolia liliiflora und Bild 8 der Garten-Flieder Syringa vulgaris.

    Die Fotos habe ich zwischen dem 10.und 15. Mai 2021 kreuz und quer im Garten aufgenommen, Lüchow im Wendland, Lüchow-Dannenberg, Niedersachsen. Bitte die kleinen Bilder zum Vergrössern anklicken.

    Gartenfarben: Purpur und Rot

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    Die purpurnen und roten Farbtöne der letzten Apriltage bekommen hier einen gemeinsamen Auftritt:

     

    Die Fotos sind sämtlich zwischen dem 25. und 30. April 2021 im Garten aufgenommen, Lüchow im Wendland, Lüchow-Dannenberg, Niedersachsen. Zum Vergrössern bitte die kleinen Bilder in der Galerie anklicken*.

    *dann bzw. in der richtigen Blog-Ansicht verschwinden auch die lästigen weissen Schriftzüge, die man im WP-Reader über den Bildern sieht, weil sie eigentlich in der richtigen Galerie im Blog unter den Bildern stehen.

    Langsam frühjahrshafter

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    Schön langsam entwickelt es sich ja doch frühjahrshafter, und bei Rundgängen im Garten gestern und heute habe ich verschiedene kleine Zeichen gefunden, dass die Anfang März so jäh ausgebremsten Frühlingsanzeichen vom späten Februar nun langsam und zaghaft wieder in Bewegung geraten:

     

    Bild 1: Der Bruchweide Salix fragilis habe ich dieses Jahr ihre Zweige gelassen; sie ragen noch blank in die Höhe, man merkt noch nicht, dass sie in diesem Frühling ihre kleinen grünlichen Kätzchen bekommen werden.
    Bild 2: Die hellgrünen Triebe der Bahnwärter-Taglilien Hemerocallis fulva werden langsam grösser, in der Mitte der Rosetten von den Kandelaber-Königskerzen Verbascum olympicum erscheinen neue Blättchen und aus der niederliegenden, bräunlichen Matte aus Gräsern und Kräutern vom vorigen Jahr spiessen nadelschmale, junge Gräser.

     

    Bild 3: Im Schutz eines Hartriegelstrauchs entdeckte ich junge, dunkelgrüne Triebe von Grossen Brennnesseln Urtica dioica, dazwischen hellgrüne Blätter und erste blaue Blüten vom Frühlings-Nabelnüsschen Omphalodes verna.
    Bild 4: Mini-Narzissen Narcissus haben vermutlich die wärmste Stelle im Garten zwischen Südwand und Weinstöcken inne, denn an keinem Platz sonst im Garten sind bereits welche zu sehen.

     

    Bild 5: Der Spitzwegerich Plantago lanceolata in einer der geschützter liegenden Wieseninseln hat bereits etliche neue Blätter bekommen, und diese wurden auch schon angefressen, vermutlich von überwinternden Schmetterlingsraupen, von denen man es mehr gibt, als man es bemerkt. Wegeriche sind Raupenfutterpflanzen für 28 Arten!
    Bild 6: die im Laufe der Jahre schon oft fotografierte blaue Gartenprimel Primula vulgaris hybr. hat sich vom Schnee und Frost auch langsam wieder erholt und blüht weiter, sie sieht sich ja eh selbst mehr als Ganzjahresprimel, glaube ich.

    Fotos vom 15. und 16. März 2021 im Garten, Lüchow im Wendland, Lüchow-Dannenberg, Niedersachsen.

    Der Fenchel Anfang März

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    Den grossen Fenchel Foeniculum vulgare im Garten, dessen hohe Stängel mit vielen Samenständen den ganzen Winter über nahe der schützenden Hauswand stehengeblieben ist, habe ich vor ein paar Tagen geschnitten, denn untenherum, aus dem Boden heraus, plant er schon längst wieder seine neuen Austrieb:

    2021-03-03 LüchowSss Garten vormittags Fenchel (Foeniculum vulgare)

    Diese Fenchelpflanze ist die grösste der beiden Fenchelsämlinge, die ich im Spät-Herbst 2017 am Feldrand gefunden und mitgenommen habe, wo sie durch ausgeliehenes Ackergerät oder in anderem Saatgut hingeraten sind. Der Wärme liebende Gemüsefenchel wird bei uns nicht angebaut und Wilden Fenchel gibt auch nicht.
    Dass sich diese Staude an ihrem geschützten Standort dermassen wohlfühlt, dass sie nun schon, die ersten Sämlingswochen von 2017 nicht mitgerechnet, in ihre viertes Jahr geht, und aus dem nicht einmal fingerlangen Sämling eine so starke Pflanze wird, hätte ich nicht gedacht, vergleiche > 12. August 2020 und 7. September 2020:

    Der Blog enthält unter dem > Stichwort bzw. Tag: Fenchel eine Menge Fotos von verschiedenen Feldwespen, die seine Doldenblüten ganz besonders schätzen, oder von jenen, die Insekten lecker finden, die von den Fenchelsäften leben, wie Marienkäfer auf Blattlausjagd und Hornissen auf Wespenjagd, ausserdem Meisen und Zilpzalp, ebenfalls auf Insektenjagd. Nur die Samen, die ich nicht für den eigenen Teebedarf erntete, blieben über den Winter stehen: kein Vogel zeigte sich daran interessiert. Nun bin ich natürlich auf das Fencheljahr 2021 sehr gespannt!

    Das aktuelle Foto ist vom 3. März 2021, die beiden kleinen Vergleichsfotos darunter sind vom Spätsommer 2020, alle drei aufgenommen im Garten, Lüchow im Wendland, Lüchow-Dannenberg, Niedersachsen.

    Novemberanfang

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    Der erste Tag im November machte es einem leicht und wartete in den sonnigen und warmen Mittagsstunden noch mit bunten Blumen und Schmetterlingen auf, genau wie am letzten Oktobertag:

     

    Ein C-Falter Polygonia c-album und ein Admiral Vanessa atalanta besuchten die letzten Blüten vom Schmetterlingsflieder Buddleja davidii, und unweit davon blühte eine blaue Gartenprimel Primula × polyantha aus dem Herbstlaub heraus und die ‚Aspirin‘-Rose sowieso. Die vier Fotos sind vom 1. November 2020 im Garten, Lüchow im Wendland, Lüchow-Dannenberg, Niedersachsen. Bitte zum Vergrössern die kleinen Bilder anklicken.

    Purpur, Rosa, Pink und Lila

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    Purpur, Rosa, Pink und Lila gehören zu den späten Farben im Oktober-Garten, Blüten für Insekten, die noch immer ausfliegen, sobald die Sonne scheint, während es kühler wird und sich langsam die Blätter verfärben. Allerdings wird es nun Zeit für die Zusammenfassung, denn der halbe Oktober ist vergangen und es herbstelt immer deutlicher:

     

    Die längeren und kühleren Phasen wechseln sich in immer längeren Intervallen mit mit den kürzer werdenden, weniger intensiv sonnigen ab, so dass die späten Schmetterlinge und Hummeln tagelang verschwinden. Man meint, nun sei es vorbei mit ihnen, aber bisher erscheinen sie plötzlich wieder – eine sehr spannende Zeit, auch wenn die Gelegenheiten zum Fotografieren schon deutlich geringer werden.
    Die Fotos sind zwischen dem 7. und 13. Oktober 2020 im Garten entstanden, Lüchow im Wendland, Lüchow-Dannenberg, Niedersachsen. Bitte die kleinen Bilder in der Galerie zum Vergrössern anklicken.