Gartenfarben: Purpur und Rot

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Die purpurnen und roten Farbtöne der letzten Apriltage bekommen hier einen gemeinsamen Auftritt:

 

Die Fotos sind sämtlich zwischen dem 25. und 30. April 2021 im Garten aufgenommen, Lüchow im Wendland, Lüchow-Dannenberg, Niedersachsen. Zum Vergrössern bitte die kleinen Bilder in der Galerie anklicken*.

*dann bzw. in der richtigen Blog-Ansicht verschwinden auch die lästigen weissen Schriftzüge, die man im WP-Reader über den Bildern sieht, weil sie eigentlich in der richtigen Galerie im Blog unter den Bildern stehen.

Eine besondere Purpurschlehenblüte

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An einem Zweig der Purpurschlehe Prunus spinosa ‚Purpurea‘ entdeckte ich, dass sie nicht nur fünf- sondern auch hübsche, mehrzählige Blüten entwickeln kann, und diese hat sogar 9 Blütenblätter:

2021-04-30 LüchowSss Garten Purpurschlehe (Prunus spinosa 'Purpurea')

Die Regenfälle der letzten Tage haben inzwischen die Blüten zum Teil schon zum Rieseln gebracht, dieses Foto ist vom 30. April 2021, aufgenommen im Garten, Lüchow im Wendland, Lüchow-Dannenberg, Niedersachsen.

Die Purpurschlehe blüht

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Schon vor Jahren habe ich zwei Purpurschlehen Prunus spinosa ‚Purpurea‘ an den feldseitigen Gartenrand gepflanzt. Sie hatten einen sehr langsamen Start, bei einer der beiden liess ich sogar wegen ihres mickrigen Daseins der emporwachsenden Kreten-Unterlage alle Freiheiten, aber in diesem Jahr bin ich mit der Entwicklung beider zufrieden, sie sehen endlich aus wie kleine Sträucher und blühen auch sehr schön:

Im Gegensatz zur Wilddart hat die Purpurschlehe im Austrieb bronzefarben bis purpurrotes Blattwerk, ähnlich den Blutpflaumen, das sich anschliessend langsam grün färbt. Die Blüten sind weiss bis rosa, wobei der Rosaschimmer bei meinen Sträuchern nur gering ist, aber die Stängel und Hüllblätter der Knospen haben eine hübsche, rote Farbe.

Wäre es derzeit weniger kalt, hätten die Schlehen sicherlich mehr Insektenbesuch, aber ich entdeckte immerhin eine graue Sandbiene, die sich auch fotografieren liess, siehe Bild 2, während es sich bei dem Hautflügler auf Bild 4 um eine Echte Blattwespe handelt, vielleicht um die Pflaumensägewespe Hoplocampa fulvicornis.
Die ersten beiden Fotos sind vom 20. u. 21. April, die Bilder 3 u. 4 sind vom 25. April 2021, aufgenommen im Garten, Lüchow im Wendland, Lüchow-Dannenberg, Niedersachsen. Die kleinen Bilder bitte zum Vergrössern anklicken.

Eine Foto-Runde durch die Felder

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Vorige Woche, als die Sonne schien, ging ich eine Runde durch die Feldmark zwischen Lüchow und Wustrow im Wendland, nur mit der Kamera, ohne Bongo, denn den liess ich wegen der längeren Wegstrecke zuhause.
Der endlich mal wieder blaue Himmel war von vielen Flugzeug-Kondensstreifen durchzogen, die zum Teil sogar Schatten warfen. Richtung Nachmittagssonne war der Himmel dunstiggelb gefärbt, typisch für einen Winternachmittag im Januar zwischen drei und vier Uhr.

Mit Hopfenranken behängte Bäume wie die Schwarzerle finde ich auch im Winter schön und ich besuchte auch wieder die mit Pflaumen-Feuerschwamm und Moos besetzte alte Schlehe mit ihrer Hopfengardine, und die abgestorbene Eberesche mit den mutmasslichen, hellbraunen Austern-Seitlingen und gelbgrünen Flechten.
Als rote Farbtupfer mussten Hundsrosen-Hagebutten dabei sein, die zartfarben verschleierten Nachmittagssonne, verschiedenen Wegverläufe, Baumreihen und der Königshorster Kanal. Bilder von Rehen, Höckerschwänen, Tundra-Saatgänsen und Kranichen, die ich traf, zeigte ich schon im Laufe der letzten Tage, heute sind einige davon an den richtigen Stellen ergänzend eingefügt. – Fotografiert habe ich all dies am 21. Januar 2021 zwischen Lüchow und Wustrow im Wendland, Lüchow-Dannenberg, Niedersachsen. Bitte die kleinen Bilder zum Vergrössern anklicken!

Kleine Veränderungen

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Seit Wochen fast täglich unter einer grauen Wolkendecke im Dämmerlicht dahinzuwandern, oft mit Regenschirm oder einfach nassgenieselt, kürzlich auch noch mit nassem Schneeregen vermischt, und mit den Füssen in Pfützen und Matsch. Heute musste der Schirm nicht mit und es bestand auch keine Gefahr, Nieselregentropfen auf das Objektiv zu bekommen, darum nahm ich die Taschenkamera mit und fand selbst die Gräben voller Wasser schön genug:

Beim Spazieren mit Bongo gehen wir nicht mehr so weit  wie früher, kommen an manchem nicht mehr so häufig vorüber. So staunte ich über die Verwandlung einer weiteren im Sommer abgestorbenen Eberesche Sorbus aucuparia zu lebendigem Totholz im Flechtengewand und von hellbraunen Austern-Seitlingen Pleurotus ostreatus besetzt. Den Stamm einer altersschwachen Schlehe Prunus spinosa besiedeln Moos, Flechten und Pflaumen-Feuerschwamm Phellinus tuberculosus, dahinter hängt eine Vorhang aus trockenen Hopfenranken Humulus lupulus zu Boden.

Auch Arbeitsergebnisse eines Spechts konnte ich bewundern. Er hatte sich eine abgestorbene Schwarzerle Alnus glutinosa vorgenommen und von verschiedenen Seiten mehrere Löcher hineingemeisselt. Oder heisst das dann „heraus?“ – Auch wenn das Bild von Bongo schon weiter oben zu sehen ist, hat er den verlorenen Anblick heute häufiger geboten, es ist einer dieser Tage. Weder Schwäne noch Gänse konnten ihn zum Weitergehen motivieren, daher begnügte ich mich notgedrungen mit Zoomaufnahmen aus mehreren hundert Metern Enfernung:

Man kann bei einigen der Feldgänse dunkle Köpfe und Hälse mit kurzen Schnäbeln ausmachen, es könnten demnach Tundrasaatgänse Anser fabalis rossicus sein, in Gesellschaft orangeschnabeliger, ganz gewöhnlicher Graugänse Anser anser, die typische Wintermischung. Bei den Schwänen, die einige Meter entfernt von den Gänsen ruhten, handelt es sich diesmal um Höckerschwäne Cygnus olor. Sie halten sich dort auch schon seit ein paar Tagen auf, ihr Weiss leuchtet weit. Beide Gruppen waren zwei- bis dreimal so gross, wie sie auf den Bildern zu sehen sind.

Die Fotos sind vom 10. Januar 2021, in der Feldmark zwischen Lüchow und Wustrow im Wendland, Lüchow-Dannenberg, Niedersachsen. Bitte die kleinen Bilder zum Vergrössern anklicken.

Die letzten Oktoberfotos

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Diese letzten Oktoberfotos aus der vorigen Woche sind auf einem Spaziergang mit Bongo mit einer inzwischen zehn Jahre alten Digitalkamera entstanden, die ich beim Kruschten wiedergefunden habe, aber nicht mehr wusste, ob sie eine technische Macke hatte, oder in der Schublade nur nach hinten geraten ist, weil es neuere und bessere gab.

2020-10-29 bei Lüchow Spaziergang (1x6)

Um ein paar herbstliche Eindrücke mit nachhause zu nehmen, hat es gereicht: von gelben, braunen und graugrünen Herbstlättern auf dem Weg, blaubereiften Schlehenfrüchten, einer ersten Nacktschnecke, die ich seit langem zu Gesicht bekam, immernoch blühenden Weissen Taubnesseln, gemischt bunten Bäumen am Wegrand und Bongo, der ein bisschen dutzig auf dem Weg herumstand und den Blättern beim Fallen zusah.
Das war am 29. Oktober 2020, die Fotos der zusammengesetzten Bildtafel sind in der Feldmark zwischen Lüchow und Wustrow im Wendland entstanden, Lüchow-Dannenberg, Niedersachsen.

Ein ausgedehnter Spaziergang zum wilden Kirschbaum …

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Es war ein ausgedehnter Spaziergang mit Bongo, durch die Feldmark zwischen Lüchow und Wustrow, um nachzusehen, ob die Eichen endlich ausgeschlagen haben und ob die Schlehen auch ordentlich blühen, und auch, um einem gewissen wilden Kirschbaum während seiner Blütezeit einen Besuch abzustatten.
Den wilden Sauerkirschbaum Prunus cerasus beobachte und bewundere ich schon seit Jahren. Auf dem ersten, dritten, fünften und sechsten Bild in der Galerie ist er zu sehen. Ausserdem könnten wir Graugänse beobachten und überhaupt waren das kaltwindige, aber sonnige Wetter und der blaue Himmel ein Genuss.

 

In letzter Zeit sind die ausgedehnten Spaziergängen mit Bongo immer seltener geworden, weil ihn danach seine Arthrose mehr plagt als vorher, und nach diesem muss ich wohl einsehen, dass es der letzte dieser Art mit ihm war. Zwar war Bongo guter Dinge und unternehmungslustig, aber ihn nachher nur mit Mühe vom Liegen wieder auf die Füsse kommen zu sehen, war ein deutliches Signal. Wir werden zusammen nur noch sehr viel kleinere Ründchen drehen und ansonsten behält er den Überblick über den Garten.
Die Fotos sind vom Morgen des 13. April 2020 in der Feldmark zwischen Lüchow und Wustrow im Wendland, Lüchow-Dannenberg, Niedersachsen. Zum Vergrössern bitte die kleinen Bilder in der Galerie anklicken.

Weitere Aprilmorgenbilder, von unterwegs

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Aprilmorgenbilder vom zweiten Spaziergang gestern, mit Hochlandrindern in der Ferne, Bongo, der guter Dinge dahertrabt, eine Dunklen Erdhummel, die den Stängel der Scharbockskrautblüten mit ihrem Gewicht überfordert, verfrorenen Schlehenblüten und eine von zwei Rabenkrähen auf einem Getreidefeld:

Klickt man die kleinen Bilder der Galerie zum Vergrössern an, bekommt man auch die Untertitel mit den genaueren Namen von Pflanzen und Tieren lesen. Die Fotos sind vom sonnig-kühlen Spätmorgen bzw. Frühvormittags des 3. April 2020, in der Feldmark bei Lüchow im Wendland, Lüchow-Dannenberg, Niedersachsen.