‚Trailblazer‘-, ‚Nigra‘ und andere Blutpflaumen

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Es wird mal wieder Zeit für einen Artikel mit Bildern der verschiedenen Blutpflaumen im Garten. also den rotlaubigen Sorten von Kirschpflaumen Prunus cerasifera, zwei davon mit Ansätzen junger Früchte :

Es sind, in der Reihenfolge der Bilder: 1. die Blutpflaumensorten ‚Trailblazer‘ mit reichlichem Fruchtansatz, aber auch 2. die kaum fruchtende Sorte ‚Nigra‘ weist hier und da dunkelrote Früchte auf. 3. habe ich drei kleine, eingetopfte Sämlinge von dem Blutpflaumenbaum in der Feldmark, von dem ich bereits einen Wurzelschössling hege. Dieses Jahr muste etwas besonders günstig gewesen sein, denn in all den Jahren habe ich dort noch nie Jungpflanzen gefunden. Es heisst, Sämlinge wachsen schneller als abgenommene Wurzelschösslinge, darum bin ich nun sehr gespannt.
Die Fotos sind vom 23., 29. und 31. Mai 2021, aufgenommen im Garten, Lüchow im Wendland, Lüchow-Dannenberg, Niedersachsen. Bitte die kleinen Bilder zum Vergrössern anklicken.

Rotes im Mai

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Eine Galerie mit Rottönen von Blüten und Blättern im Garten aus den vergangenen eineinhalb Wochen fehlte auch noch, hier ist sie, wieder kreuz und quer im Garten aufgenommen:

  1. Die Blätter der Blutpflaume Prunus cerasifera ‚Nigra‘, durch den Wind in den Zweigen werden sie vom Licht aufgehellt, fastz kitschig vor dem blauen Himmel
  2. Dass die Blüten der Riesen-Taubnessel bzw. des Nesselkönigs Lamium orvala nicht nur einfach rot sind, sondern ganz verschiedene bräunliche und purpurne Rotttöne in sich vereinen, sieht man nur aus der Nähe, und wahrscheinlich sieht die Ackerhummel Bombus pascuorum es wieder anders, als der Mensch.
  3. Die Blätter der Dreispitzigen oder auch Dreilappigen Jungfernrebe Parthenocissus tricuspidata ‚Veitchii‘ am Eichenstamm sind immernoch klein, sicher war es ihr in diesem Frühling bisher nicht zu trocken, aber zu kalt für grössere Aktivitäten.
  4. Die rote Lambertshasel Corylus maxima ‚purpurea‘ entwickelt sich endlich wie erhofft. Der Unterschied zwischen einem irgendwo ausgegrabenen Sämling, den man mit nacktem und verletztem Wurzelwerk einsetzt, und weniger gestressten getopften Baumschulpflanzen wurde vergangenen Sommer deutlich; zuerst schien der Sämling zu verkümmern.
  5. Die Blüten der Purpur-Schlehe Prunus spinosa ‚purpureum‘ sind längst abgefallen, aber das derzeitige Wetter tut ihr gut und sie gedeiht sichtlich.
  6. Die Zierquitten-Chaenomeles-Sträucher im Garten tragen noch Blüten, aber die meisten davon sind im Vergehen und so schöne Büschel wie diese sind kaum noch daran zu finden.

Die Fotos sind zwischen dem 9. und 18. Mai 2021 im Garten entstanden, Lüchow im Wendland, Lüchow-Dannenberg, Niedersachsen. Bitte die kleinen Bilder der Galerie zum Vergrössern anklicken.

‚Trailblazer‘-, ‚Nigra‘ und andere Blutpflaumenblüten

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Am 29. März veröffentlichte ich > hier einen Artikel mit Bildtafel zu Knospen bzw. jungen Blättchen der verschiedenen Kirschpflaumen Prunus cerasifera im Garten, wie ich sie am 28. und 29. März gefunden hatte. Hier ist sie noch einmal:

2021-03-29 LüchowSss Garten Blutpflaumen (Prunus cerasifera) (1x5 beschriftet)

Dabei ist jedes der 5 Bildchen darin beschriftet, so dass man nun im Vergleich zu den jüngeren Fotos aus den beiden weiteren Galerien die Veränderungen nachvollziehen kann. Zuerst Galerie 1 mit Fotos vom 31. März – 2. April 2021:
Am 31. März öffneten sich die ersten rosa Blüten der Sorte ‚Nigra‘ an dem jenigen der beiden Blutpflaumen mit dem geschütztesten Standort (1.1), am 2. April gefolgt von den ersten Blüten des noch jungen Bäumchens der Sorte ‚Trailblazer‘ (1.2), und der Wurzelschössling hatte immerhin schon rosa aufbrechende Blütenknospen und das Grün der Blättchen wurde bereits ein klein wenig dunkler (1.3):

Dann wurde es schlagartig wieder kalt, mit Schnee- und Graupelschauern, die sich auf die Blüten legten (2.1), Nachtfrost und so kühlen Temperaturen tagsüber, dass die Entwicklungen im Garten nahezu stagnierten und sich kaum neue Blüten öffneten. Zum Glück, muss man sagen, denn in den Knospen verharrend wurden weniger Blüten vom Frost beschädigt als befürchtet. Allerdings liessen sich auch kaum Insekten blicken, und die kurze warme Phase mit Hummeln, Bienen und Schnetterlingen war wie ausgelöscht, die bereits offenen Blüten blieben von Insekten unbesucht und ungenutzt – aus Mitleid mit den Vögeln, die von der Wärme zuvor schon in Brutstimmung waren, kaufte ich sogar noch einmal Vogelfutter (2.2).

Die Nächte vom 9./10. und 10./11. April 2021 waren endlich frostfrei, und langsame Fortschritte liessen sich allem zum Trotz im Garten ablesen. Gestern war es grau und kühl, mit ca. + 8°C nur für Erdhummelköniginnen „warm“ genug, um herumzubrummeln, dann brachte mittags ein sonniges Viertelstündchen wie von Zauberhand u.a. einige Sandbienen zum Vorschein, die aber genauso schnell wieder verschwanden, als hätte man sich getäuscht. Am 10. April sahen die Blüten der blühenden Blutpflaume ‚Nigra‘ I immerhin schön aus (3.1) – die zweite ‚Nigra‘ hatte bis dahin noch immer kaum Blüten – und in der besagten sonnigen Mittagsstunde bekam eine der ersten Blüten der Blutpflaumensorte ‚Trailblazer‘ (3.2) eiligen Besuch einer Schwebfliege, und für wenige Minuten fand ich die Winterjacke fast zu warm.

Die jüngsten und letzte Fotos in diesem Beitrag sind frisch von heute Morgen. Die gute Nachricht ist, dass es um etliches wärmer geworden ist, die schlechte, dass die Blüten des zuerst in Blüte gestandenen Blutpflaumensorte ‚Nigra‘ regen- bzw. frostgeschädigt sind, zermatscht aussehen und schon auseinanderfallen (an der Krete übrigens dasselbe), und das alles, fast ohne die verschiedenartigen Sandbienen und Mauerbienen zu ernähren, wie in den letzten Jahren im März / April, weil diese wegen der Kälte einfach nicht geflogen sind! Das ist so überaus schade, ich bin tatsächlich traurig deswegen. Die neuesten Fotos sind von heute Morgen und vom Vormittag, weil ich nach Ansicht der Morgenbilder hoffte, es sei später dann etwas heller, was aber auch heute leider nicht der Fall ist:

4.1 ist derselbe Baum wie 3.1 darüber, beim zuerst aufgeblühten Baum der Blutpflaumensorte ‚Nigra‘ sind Blüten von Wind und Wetter ramponiert. – 4.2. zeigt alles frisch beim von Nachzügler ‚Nigra‘ II, der kommt auf der Wetterseite erst zwei Wochen später in Schwung. – 4.3 + 4.4 zeigen die Sorte ‚Trailblazer‘ mit vielen Knospen und eher weissen Blüten, erst im vergangenen Sommer gepflanzt. Dasselbe Bäumchen ist auf der Bildtafel ganz oben unten links und darunter als 1.2 und 3.2 zu sehen. – 4.5 verdeutlicht langsam den Blutpflaumen-Charakter des Wurzelschösslings, denn die anfangs hellgrünen Blätter – Bildtafel oben links und 1.3 mit rosa Blütenknospen – werden bronzefarben, und ein paar Blüten hat er auch. – 4.6 Im Topf mit Stecklingen hat der Blutpflaumenzweig von der Bildtafel (Ecke unten rechts) heimlich geblüht: rosa wie ‚Nigra‘? Eindeutiger werde ich es hoffentlich 2022 erfahren.

Die Fotos der Bildtafel sind vom 28. und 29. März 2021, das etwas jüngere Bildpaar mit Schnee und Buntspecht ist vom 7. April, die nächsten beiden vom 10. April, die letzte Galerie ist vom 11. April 2021 im Garten, Lüchow im Wendland, Lüchow-Dannenberg, Niedersachsen. Bitte die Bilder zum Vergrössern anklicken.

Der Buntspecht kommt nicht allein

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„Der“ Buntspecht Dendrocopos major kommt nicht allein an einen der Futterplätze, es gibt auch eine Buntspechtin, und von beiden habe ich vorgestern zwischen Morgen und Mittag Fotos durch das Fenster erwischen können.

Morgens um halb neun war das Männchen da – als Männchen erkennbar am roten Fleck auf dem Hinterkopf, und mittags um zwölf kam das Weibchen und bediente sich an den Futterstellen im Garten:

Auf den unteren beiden Bildern sieht man den Unterschied zum Männchen deutlich: der Hinterkopf der Buntspechtin ist schwarz. – Die Fotos sind vom 7. April 2021, wieder einmal durch das Fenster in den Garten fotografiert, Lüchow im Wendland, Lüchow-Dannenberg, Niedersachsen. Bitte die kleinen Bilder zum Vergrössern anklicken!

Morgens bis mittags weiss

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Beim Anblick von dem „kalten weissen Zeug“ fand ich gestern Morgen auch manches zu fotografieren wert, wie zum Beispiel die Blüten, an denen etwas Schnee haftete oder die verdutzt von der Eiche herunterbblickende Ringeltaube:

 

Fotos von gestern Morgen bzw. Vormittag, am 7. April 2021 aufgenommen im Garten, Lüchow, Lüchow-Dannenberg, Niedersachsen. Zum Vergrössern bitte die kleinen Bilder in der Galerie anklicken.

Ende März / Anfang April: Quer durch den Garten

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Blauer Himmel und Sonnenschein wechseln sich zur Zeit ab mit finsteren Wolken, Sturmböen, Schneestürmen und Graupelschauern, und die Blüten müssen dem und auch noch nächtliche Frosttemperaturen überstehen. Trotzdem sehe ich täglich kleine Fortschritte. Dies ist eine Galerie aus den vergangenen 7 Tagen:

 

Durch die frostigen Nächte und kalten Tage des Osterwochenendes haben sich die zwischenzeitlich fliegenden Insekten erstmal wieder zurückgezogen, aber die Blüten können sich nicht verstecken, und ich hoffe, alle kommen gut über diese unangenehm kalte Phase hinweg! – Die Fotos sind vom 31. März und vom 2.-6. April 2021, aufgenommen im Garten, Lüchow im Wendland, Lüchow-Dannenberg, Niedersachsen. Zum Vergrössern und Lesen der ausführlicheren Bild-Beschriftungen bitte die kleinen Bilder in der Galerie anklicken.

Erste Blutpflaumenblüten

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Ende März öffneten sich die ersten Blüten an einem der beiden grossen Blutpflaumen-Sträucher Prunus cerasifera der Sorte ‚Nigra‘, an demjenigen mit dem geschütztersten Standort. Der steht inzwischen schon mit einer erfreulichen Menge rosa Blüten da (Bilder 1-4), aber die anderen sind alle noch nicht so weit.

… auch nicht der Kirschpflaumen-Prunus cerasifera-Wurzelschössling (Bild 5); noch ist sein Laubaustrieb grün, es färbt sich erst später bronzefarben. – Diese Fotos sind vom 31. März und 2. April 2021 im Garten, Lüchow im Wendland, Lüchow-Dannenberg, Niedersachsen. Bitte die Bildtafel zum Vergrössern anklicken.

Junge Blutpflaumenblätter und Knospen

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Spektakuläre Fotos von blühenden Blutpflaumen-Sträuchern kann ich in diesem Spätmärz bisher noch nicht zeigen, denn in diesem Frühling lassen sich die Knospen der Kirschpflaumen Prunus cerasifera mit dem roten Laub viel länger Zeit, als im Frühling vorigen Jahres, wo sich Anfang März schon die rosa Blüten öffneten. Von links oben angefangen setzt sich die aus 5 Fotos bestehende Bildtafel wie folgt zusammen:

2021-03-29 LüchowSss Garten Blutpflaumen (Prunus cerasifera) (1x5 beschriftet)

  1. Der Kirschpflaumen-Prunus cerasifera-Wurzelschössling, den ich 2017 von einer der rotlaubigen Kirschpflaumen am Wegrand in der Feldmark abgestochen und mit nach Hause gebracht habe, um ihn im Garten weiter zu ziehen, hat sich gut entwickelt, gibt sich aber beim Austrieb noch nicht als „Blutpflaume“ zu erkennen. Sein Laub wird erst später bronzefarben und dann dunkelrot, wenn auch nicht ganz so dunkel wie die anderen. Am 18.12.’20 hatte dieser Wurzelschössling sogar als einzige Blutpflaume im Garten noch immer ihre Blätter, siehe Beitrag > hier. Die anderen Blutpflaumen hielten ihr Laub zwar auch bis Mitte November noch fest, standen aber im Ende November bereits kahl da. Wie es aussieht, beabsichtigt der „Jungspund“, in diesem Frühling zu blühen.

  2. Die Knospen und Blättchen der 2. + 3. Bilder gehören zur wirklich von Anfang bis Ende dunkelrot belaubteb Blutpflaumensorte Prunus cerasifera ‚Nigra‘, von der ich zwei Sträucher 2011 an zwei verschiedene Seiten des Gartens gepflanzt habe; leider setzen sie auch nach zehn Jahren leider so gut wie keine Früchte an, obwohl ihre vielen Blüten jedes Frühjahr von verschiedenen Sandbienenarten, Honig- und Mauerbienen sowie Hummeln wochenlang und mit Begeisterung besucht werden. Auch sie haben ihre dunkelroten Blätter im vorigen Herbst bis Mitte November noch behalten, aber bis Ende November dann das Laub aber doch losgelassen.

  3. Auf dem 4. Bild, also dem ersten der unteren Reihe ist die Blutpflaume Prunus cerasifera namens ‚Trailblazer‘ zu sehen: unter diesem Namen habe ich sie vorigen Sommer gekauft, als sie bereits verblüht war. Sie ist auch unter dem Sortennamen ‚Hollywood‘ bekannt und dafür, dass sie gut fruchtet. Tatsächlich hatte sie vergangenen Frühherbst bereits leckere, pflaumenhaft ovale statt kirschrunde Früchte zu bieten, und wenn ich diese Menge dichtgedrängter Knospen sehe, hoffe ich, dass sie das auch in diesem Jahr wiederholt.

  4. Zuguterletzt muss ich das fünfte, etwas kryptische Foto erklären: ein Blutpflaumen-Zweig kommt dem Betrachter mit Knospen entgegen, und lässt hoffentlich nachempfinden, wie überrascht und erfreut ich war, als ich entdeckte, dass einige im Dezember abgeschnittene Zweige entgegen meinen Erwartungen über den Winter in der feuchten Erde eines grossen, fürsorglich gegen Kälte isolierten Blumentopfs offenbar gewurzelt haben, und zwar von Blutpflaumen, Rotholz-Hartriegel und Hasel. Ich brauche also dieses Jahr keinen Baumschulbesuch, um Sträucher-Nachwuchs zum Pflanzen zu haben. Leider bin ich nicht sicher, von welcher Sorte diese knospenden Stecklinge wohl sein könnten, ich muss auf die Offenbarung noch eine Weile warten.

Diese Fotos sind vom 28. und 29. März 2021 im Garten, Lüchow im Wendland, Lüchow-Dannenberg, Niedersachsen. Bitte die Bildtafel zum Vergrössern anklicken.