Europäische Pfeifenstrauch oder auch Bauernjasmin ’21

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Der Europäische Pfeifenstrauch oder auch Bauernjasmin Philadelphus coronarius fing seine diesjährige Blütezeit erst viel später an als im vorigen Jahr, hat aber trotz seines hohen Alters von etwa 50 Jahren noch einmal an Umfang zugelegt. Auf dem ersten Bild vom 14. Juni 2021 sieht man vorerst nur einzelne weisse Blütenpunkte. Zum Vergleich habe ich einen Link zu einem Foto von Anfang Juni 2018 > hier.
Aber dann kam er innerhalb weniger Tage blütenmässig immer weiter in Fahrt, unnd das zweite Bild in der Galerie zeigt ihn am 19. Juni, schon fast voll erblüht:

Interessant ist jedes Jahr, dass immer einige Tage vergehen, an denen ich nach menschlichem Augenschein meine, die Blüten sähen doch voll erblüht aus, und sollten doch Insekten anziehen, die darüber aber offenbar anderer Ansicht sind und immer einige Tage verstreichen lassen, bis sie das Angebot attraktiv genug finden, Bienen, Hummeln und Fliegen gleichermassen. Inzwischen rieseln die Blütenblätter schon wieder zu Boden, es blüht kaum noch mehr als auf Bild 1 der Galerie.
Die Fotos sind vom 14. bis 23. Juni 2020, aufgenommen im Garten, Lüchow im Wendland, Lüchow-Dannenberg, Niedersachsen. Bitte die kleinen Bilder in der Galerie zum Vergrössern anklicken.

Ende Juli – Wieseninseln

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Es sind zwar noch nicht alle Fotos von den letzten Julitagen gesichtet, aber die für den Monat lezten Blicken über die Wieseninseln im Garten kann ich nach den vorigen vom 22. Juli für mein Garten-Tagebuch schon zeigen.
Zuerst kommen 3 Fotos vom 30. Juli 2020, auf denen zuerst die westliche Feldseite mit dem Bauernjasmin und dem Rest der abgestorbenen Eiche zu sehen ist, dann daran entlang, Richtung Birken, und als Drittes ein Teil der Südseite, nach Westen gesehen, wieder zu den Birken hin:

Auf Bild 1 lässt sich der übliche Wind erkennen, vor allem an den Zweigen der jungen Kopfweide, und die gewisse, immer-trockene Stelle diesseits des Zwetschenbaums, wo nichts so recht wachsen will, aber er hält sich wacker. Es blühen, so dass man zumindest die Farben sehen kann, Wilder Dost rosa, Rainfarn, Johanniskaut und Ferkelkraut gelb, Schafgarbe und Wilde Möhre weiss. Auf dem Bild nicht erkennbar aber vorhanden sind Heidenelken, Feldthymian, Glockenblumen und ein paar all zu vereinzelte Kleinigkeiten, um sie auch noch aufzuzählen. In dieser Wieseninsel zirpen die meisten Grashüpfer.

Auf Bild 2 geht der Blick über drei Wieseninseln an dieser Seite entlang, bis zu den von der dürregeplagten Birken. An der Seite gibt es noch ein paar rote Mohnblumenpünktchen, obwohl die Zeit des Mohns jetzt vorbei ist. Gelb sind hier Rainfarn und Nachtkerzen, weiss Schafgarben, Wilde Möhren und der weisse Schmetterlingsflieder am Rand der Terrasse, der in diesem Jahr berauschend duftet. Vom Natternkopf lässt sich nichts Blaues mehr auf dem Foto erkennen, obwohl er sogar im Vordergrund des Fotos steht; die Blütezeit ist weitgehend vorüber.

Auf Bild 3 von der halben Südseite bis zu den Birken blühen blaue Wegwarten, Wilder Dost, Schafgarben, Wilde Möhre, etwas Ferkelkraut und, unmittelbar vor dem Haus, das man nicht sieht, ein purpurvioletter Schmetterlingsflieder. In der linken Bildhälfte des Hochformats fehlt die Grüne Rose. Von der habe ich mich nach knapp 10 Jahren verabschieden müssen, denn leider hat sie der Sternrusstau so heftig erwischt und entblättert, dass es ohne Chemie nicht mehr gegangen wäre. Da ich mich entscheiden musste, sei ihr Verschwinden Anfang Juli deshalb hier erwähnt.

Die nächsten drei Fotos sind vom 31. Juli 2020, von den Seiten, die oben noch nicht mit dabei waren.
Bild 4 zeigt einen Blick von der Nord- über die Westseite, mit den Weiss-Variationen von Gelb-Skabiosen, Graukresse, Wilder Möhre und Schafgarbe, Gelb von Ferkelkraut und kriechendes Fingerkraut vorn, ausserdem Echtes Labkraut seitlich und Nachtkerzen und Rainfarn hinten, sowie rosa Flecken vom Wildem Dost überall. Den kann man gar nicht genug haben, wenn es nach den Insekten geht, aber die Blüte lässt allmählich nach.

Bild 5 zeigt die Ostseite, vorn in der Wieseninsel der Mörtelbottich mit den alten Gelben Sumpfschwertlilien, daneben versucht ein kleiner Weissdorn, gross zu werden. Die Braunroten Taglilien sind nach Ende ihrer Blütezeit im hohen Gras nicht mehr auszumachen. Links blühen ein purpurner Schmetterlingsflieder und der grünlichgelbe Fenchel, rechts ein weisser Schmetterlingsflieder und die Rispenhortensie ‚Vanille-Fraise‘. Kaum erkennbar steht in der Mitte der voriges Jahr gepflanzte Feldahorn, trotz Wassergaben mit vorzeitigen „Herbstblättern“.

Bei Bild 6 geht es und noch einmal zurück auf die Nordseite, mit dem alten Süsskirschbaum ganz hinten und viel Wildem Dost, ausserdem Rainfarn, Johanniskraut und Schafgarbe. Voriges Jahr war der Sommer für den 1970 gepflanzen alten Kirschbaum gnadenloser, da hingen die Blätter nicht nur, sondern vielen in grosser Menge. Obwohl in unseren Region die Regenfälle immer noch gering und zuwenig waren, ist er diesen Sommer besser dran.

Die Fotos sind vom 30. u. 31. Juli 2020, im Garten, Lüchow im Wendland, Lüchow-Dannenberg, Niedersachsen. Bitte die kleinen Bilder in den Galerien zum Vergrössern anklicken.

Der Bauernjasmin blüht immer noch

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Der Bauernjasmin Philadelphus coronarius bzw. Europäische Pfeifenstrauch öffnete Ende Mai seine ersten Blüten; inzwischen ist seine Blütezeit beinahe beendet, auf Bild 1 sieht man nur noch wenige weisse Tupfen in seinem dunkelgrünen Laub, aber die verbliebenen Blüten werden noch von Insekten besucht.

Bild 2 zeigt eine metallisch glänzende Goldfliege Lucilia sericata sowie eine Glänzende Schwingfliege Sepsis fulgens. Sie haben dieselben Nahrungswünsche: beide Fliegenarten ernähren sich als Imagos von Nektar und süßen Pflanzensäften, ihre Larven von verrottenden Pflanzenteilen oder Fäklien. Auf Bild 3 nutzt eine Ackerhummel Bombus pascuorum das noch vorhandene Nektar- und Pollenangebot des Pfeifenstrauchs, solange es noch da ist.

Die drei Fotos sind vom 21. und 23. Juni 2020, aufgenommen im Garten, Lüchow im Wendland, Lüchow-Dannenberg, Niedersachsen. Bitte die kleinen Bilder in der Galerie zum Vergrössern anklicken. Inzwischen ist schon wieder eine weitere Woche vergangen, aber auch so kurz vor Juli-Anfang gibt es immernoch Blüten am Strauch.

Bauernjasmin mit Wildbienen, Hummeln und anderen

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Wie in den Jahren zuvor hat der Bauernjasmin Philadelphus coronarius bzw. Europäische Pfeifenstrauch Ende Mai erste Blüten geöffnet und steht nun, etwa eineinhalb Wochen später, schön in Blüte. Verschiedene Hummeln, Wildbienen, Fliegen, Schwebfliegen und Käfer mögen die offenen Blüten des inzwischen über 50 Jahre alten Strauchs. Als erstes ist ein Bild mit Blick auf den gesamten Strauch, der nach dem Fallen der Eichenkrone vor drei Jahren sichtlich an Lebenskraft und Volumen zugelegt hat.

2020-06-06 LüchowSss Garten Bauernjasmin (Philadelphus coronarius) u. Eichenstumpf

Auf den Blüten fotografiert habe ich: 1. Europäische Honigbiene Apis mellifera, 2. Steinhummel Bombus lapidarius, 3. nicht näher bezeichnete Fliege, 4. Grosse Schwebfliege Syrphus ribesii, auch Gemeine Gartenschwebfliege, 5. bauchsammelnde kleine Wildbiene ohne nähere Bezeichnung, 6. Kirschfruchtfliege Rhagoletis cerasi, 7. Dunkle Erdhummel Bombus terrestris, 8. Garten-Laubkäfer Phyllopertha horticola, 9. Totenkopf-Schwebfliege Myathropa florea, auch Gemeine Dolden-Schwebfliege, zusammen mit der Kirschfruchtfliege.

Die Fotos sind zwischen 28. Mai und 6. Juni 2020 im Garten aufgenommen, Lüchow im Wendland, Lüchow-Dannenberg, Niedersachsen. Zum Vergrössern bitte die kleinen Bilder in der Galerie anklicken, sie sind mit Untertiteln versehen. Interessant zu vergleichen ist ein zwei Jahre alter Beitrag aus fast demselben kalendarischen Zeitraum > Bauernjasmin – Europäischer Pfeifenstrauch – Philadelphus coronarius | 2018/06/09 mit ähnlichen Besuchern, nur mehr Vielfalt der Arten. Tagfalter wie der Kleine Fuchs fehlen die in diesem Jahr als Besucher des Bauernjasmins vollständig und nicht nur dort.

Bauernjasmin mit Hummeln und Wildbienen

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Inzwischen steht der Bauernjasmin Philadelphus coronaria bzw. Europäische Pfeifenstrauch im Garten in voller Blüte, von Insekten reich besucht, meist sind es Hummeln und Wildbienen.

Bei den Wildbienen glaube ich, habe ich zwei verschiedende Arten hier in der Galerie, auf Bild 1 + 4 scheint es mir die gleiche Bauchsammlerin zu sein, wahrscheinlich eine Blattschneiderbiene, auf Bild 3 eine andere. Die Hummeln sind eindeutiger: eine Dunkle Erdhummel Bombus terrestris ist es auf Bild 2 und eine Baumhummel Bombus hypnorum auf dem 5. Bild. – Fotos vom Morgen des 9. und 10. Juni 2019, im Garten, Lüchow im Wendland, Lüchow-Dannenberg, Niedersachsen. Zum Vergrössern bitte die kleinen Bilder in der Galerie anklicken.

Bauernjasmin und Wieseninsel

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Vorige Woche zeigten sich am Bauernjasmin Philadelphus coronaria, eigentlich Europäischer Pfeifenstrauch, im Garten schon vereinzelte Blüten, aber die meisten blieben noch in festen, kugeligen Knospen verschlossen. Gestern Morgen, nach dem Gewitterregen vom Vortag, stand er zu meiner Überraschung über und über in Blüte.

2019-06-04 LüchowSss Garten Bauernjasmin bzw. Pfeifenstrauch (Philadelphus coronaria)

Bauernjasmin bzw. Pfeifenstrauch (Philadelphus coronaria) nach dem Gewitterregen vom Vortag

Die Wieseninsel davor bot nach tagelanger Mattigkeit ebenfalls einen einen richtig erholten Anblick.
Überhaupt zeigt sie sich in diesem Jahr für ihre sandigen Verhältnisse so üppig bewachsen wie überhaupt noch nie.
Das Grün von Oregano, Nachtkerzen und einem jungen Kirschbaum sind auf dem Foto zu sehen, zusammen mit etwas rotem Klatschmohn, Spitzwegerichblättern und gelben Blüten vom Hohen Fingerkraut.

2019-06-04 LüchowSss Garten Pfeifenstrauch + Wieseninsel

Wieseninsel mit Oregano, Nachtkerzen, Mohn u. jungem Kirschbaum mit Bauernjasmin dahinter

Zugegebenermassen sind sie ohne diese Erläuterung nicht erkennbar, aber die Liste ist zum Vergleichen interessant, ich lese meine Einträge später ganz gern zum Vergleich, der Blog ist ja auch mein Gartentagebuch. Im einem ziemlich genau einem Jahr zurückliegenden Beitrag > hier sah dieser Gartenteil auf dem ersten Foto darin viel magerer aus. -Fotos vom Morgen des 4. Juni 2019, im Garten, Lüchow im Wendland, Lüchow-Dannenberg, Niedersachsen.