Milchsterne im Garten – diesmal „richtig“

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Die Gattung der Milchsterne Ornithogalum zählte man früher zu den Liliengewächsen, inzwischen zu den Spargelgewächsen, zumindest vorläufig, obwohl weiterdiskutiert wird.  Ich denke, dass die Milchsterne auf meinen Fotos alle zur vielgestaltigen Artengruppe der Dolden-Milchstern Ornithogalum umbellatum-Aggregat zählen.

 

2017 habe ich mir einige verschiedene Arten in den Garten geholt und darin verteilt. Seitdem sind die kleinen Milchsterne, die nur auf kurzen Stängeln aus dem Rasen lugten, verschwunden. Aber die Doldenmilchsterne erscheinen immer wieder, in diesem Mai sogar besonders schön. Ich mag auch die grünen, weiss gerandeten Unterseiten der Blüten sehr, die sich immer abends schliessen und erst wieder im Laufe des Spätmorgens / Vormittags öffnen. – Die Fotos sind vom 22. bis 24. Mai 2021, aufgenommen im Garten, Lüchow im Wendland, Lüchow-Dannenberg, Niedersachsen. Bitte die kleinen Bilder in der Galerie zum Vergrössern anklicken.

Milchsterne im Mondschein-Look

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Ausgerechnet das erste Bild von den ersten Milchstern-Blüten, die ich vergangene Woche im Garten entdeckte, ist nicht so gelungen, wie ich es mir gewünscht hätte, also habe ich, bevor ich es gelöscht hätte, damit gespielt:

2021-05-19 LüchowSss Garten Dolden-Milchstern (Ornithogalum umbellatum-agg.) (art.)

Und so kann ich doch mit Bild im Blog festhalten: in diesem Jahr fand ich den ersten blühenden Dolden-Milchstern aus dem Ornithogalum umbellatum-Aggregat am 19. Mai  2021 im Garten, Lüchow im Wendland, Lüchow-Dannenberg, Niedersachsen. Gestern gab ich dem Foto mit dem Grafikprogramm in den Mondlicht-Look. Natürliche Fotos folgen.

Auf dem Milchstern gelandet

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Auf dem Dolden-Milchstern Ornithogalum umbellatum gelandet ist ein Blaugrüner Schenkelkäfer Oedemera nobilis, oder auch Grüner Scheinbockkäfer. Dass ich ihm so nahe kam, hat ihn kaum beeindruckt – er hat einfach zurückgestarrt:

 

Inzwischen sind schon mehr Käfer dieser Art zu finden, als noch vor einer Woche. Die drei Fotos sind vom 18. Mai 2020, aufgenommen im Garten, Lüchow im Wendland, Lüchow-Dannenberg, Niedersachsen.

Weisses

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Weisses zum Wochenende – Kleines und Grosses, Knospen, Blüten und Samenstände: sie alle sind Wildpflanzen, wenn auch nicht alle heimisch, und ich habe sie in den letzten Tagen bei Rundgängen durch den Garten fotografiert.

 

1. Dem Gewöhnlichen Feldsalat Valerianella locusta, auch Rapunzel genannt, hatte ich schon vor ein paar Tagen einen ganzen Beitrag gewidmet > Rapunzel auf den Wieseninseln.
2. Bleiche Vogel-Sternmiere Stellaria apetala syn. pallida gedeiht zahlreich auf einer besonders trockenen Wieseninsel der Garten-Südseite. Kann sein, dass wir sie „irgendwie“ aus dem österreichischen Burgenland mit in den Garten gebracht haben, denn rundum in der Feldmark begegnet mir das Nelkengewächs bisher nicht, doch soll sie in Mitteleuropa bis hinauf nach Südschweden vorkommen.
3. Der wollige Silberblatt-Salbei Salvia argentea ist die oben erwähnte Wildpflanzen-Ausnahme; will man sie hierzulande im Garten haben, muss man sie kaufen oder aus einem anderen Garten geschenkt bekommen. Die hochwachsende, ein- bis zweijährige Art stammt aus dem Mittelmeerraum.
4. Die Blüten des Gewöhnlichen Schneeball Viburnum opulus beginnen sich gerade zu öffnen, ein erster schwarz-roter Weichkäfer Cantharis spec. sucht darauf wahrscheinlich eher nach kleinen Insekten, denn die Nektar und Pollen bietenden kleinen Blütchen im Kranz der grösseren Scheinblüten sind erst teilweise geöffnet.
5. Nicht fehlen dürfen zur Zeit die Pusteblumen vom Löwenzahn Taraxacum officinale, die inzwischen die goldgelben Blüten abgelöst haben und die von den Samen suchenden Singvögeln gern abgezupft werden, vor allem Sperlinge beobachte ich dabei häufig.
6. Dolden-Milchsterne Ornithogalum umbellatum zeigen sich in diesem Mai an verschiedenen neuen Stellen im Wildkräuterrasen. Über die Spargelgewächse hatte ich Anfang Mai schon einmal einen Beitrag veröffentlicht > Milchsterne im Garten. Ursprünglich stammt die Pflanze aus dem Mittelmeerraum, ist hier aber schon lange an Ackerrändern und auf Wiesen zu finden.

Die Fotos in der Galerie sind zwischen dem 9. und 15. Mai 2020 entstanden, im Garten, Lüchow im Wendland, Lüchow-Dannenberg, Niedersachsen. Bitte zum Vergrössern die kleinen Bilder anklicken.

Milchsterne im Garten

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Die Gattung der Milchsterne Ornithogalum zählte man früher zu den Liliengewächsen, inzwischen zu den Spargelgewächsen, es wird aber weiterdiskutiert, was mich tröstet, denn ich bin nicht sicher, sondern vermute nur, dass die ersten Milchstern-Blüten, die ich Ende April im Garten entdeckte, zum Dolden-Milchstern Ornithogalum umbellatum-Aggregat zählt, einer vielgestaltigen Artengruppe.

Die oberen drei Bilder gehören zu derselben Pflanze sind in der zeitlich richtigen Reihenfolge des Aufblühens zu sehen. Der Regen der letzten Tage hat ihnen deutlich gutgetan, sie halten sich bei geschlossener Bewölkung allerdings ebenfalls bedeckt, so dass man sie leicht übersehen kann. Selbst bei schönem Wetter haben sie feste Arbeitszeiten zwischen vormittags und nachmittags, weshalb man sie auf Englisch „eleven-o’clock-lady“ nennt.

2017 habe ich mir einige in den Garten geholt, wo einige verlorengegangen sind, andere in jedem Frühjahr erscheinen, so wie die hier gezeigten. Der Vergleich mit früheren Aufnahmen brachte an den Tag, dass sie eine Woche früher blühen als in den vergangenen drei Jahren, wo sie erst nach der ersten Maiwoche ihre Sterne öffneten.
Die Fotos sind vom 26. und 30. April sowie vom 1. Mai 2020, aufgenommen im Garten, Lüchow im Wendland, Lüchow-Dannenberg, Niedersachsen. Bitte die kleinen Bilder in der 3er-Galerie oben zum Vergrössern anklicken.