Stunde der Wintervögel 2021 – NABU

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Die „Stunde der Wintervögel“ wird bereits zum elften Mal vom NABU organisiert, und vom 8. bis zum 10. Januar zählt man in ganz Deutschland wieder Vögel, siehe Ankündigung zur Stunde der Wintervögel 2021 – NABU. Eine Stunde lang versucht man dabei, von Wohnung, Haus oder Garten aus alle Vögel zu erfassen und sein Ergebnis > hier zu melden.

2021-01-09 LüchowSss Garten Vögel 1x5+1 ZählMitNABUVogelzählung

Wie jeden Winter in den vergangenen Jahren, seit ich mitzähle, spielt bei uns das Wetter an diesen speziellen Tagen nicht mit, sondern ist dunkel, grau und nass, so dass der Schnee- oder einfach nur unleidliche Regen die Vögel in den Sträuchern Schutz suchen lässt, statt sich zu zeigen.
Ihr eiliges Hin und Her zwischen Wetterschutz und Futterstellen forderte heute Vormittag meine Blitzmerkerfähigkeiten beim Zählen schon sehr heraus, und das Warten darauf, dass sie endlich wieder erscheinen, die Geduld. Mein Ergebnis überraschte mich nicht, es waren die üblichen Hauptverdächtigen und einige davon, wie Rotkehlchen, Rabenkrähen, Ringeltauben und Spechte, liessen sich ausgerechnet heute natürlich nicht blicken. Auch das ist jedes Jahr ähnlich.
Heute zählte ich innerhalb der Stunde zwischen 10 und 11 Uhr im Garten nur 23 Haussperlinge (Passer domesticus) und 8 Feldsperlinge (Passer montanus), 5 Kohlmeisen (Parus major), 2 Blaumeisen (Cyanistes caeruleus), 2 Amseln (Turdus merula) und 1 Elster (Pica pica), die ich bestimmbar deutlich sah, von denen ich aber nicht alle Arten fotografieren konnte.
Die Fotos sind von heute Vormittag, dem 9. Januar 2021, durch verschiedene Fenster aus dem Haus in den Garten gezoomt, Lüchow im Wendland, Lüchow-Dannenberg, Niedersachsen. Die Bildtafel bitte zum Vergrössern anklicken. Die Grafik mit Dompfaff zur Vogelzählung stammt vom NABU – die Vogelart habe ich hier im Garten noch nie gesehen.

Die NABU-Stunde der Gartenvögel 2020 – meine Liste

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Vom 8. bis 10. Mai 2020 war wieder die grosse > Vogelzählaktion „Stunde der Gartenvögel“ des NABU angesagt, also habe auch ich eine Stunde am Nachmittag Ausschau gehalten. Fotografiert habe ich nur das Haussperlingsmännchen Passer domesticus auf dem Weg zum Nest, denn diese Vogelväter füttern fleissig mit:

Hier ist meine alphabetisch unsortierte Liste mit den gesamten Sichtungen:

  • Amseln Turdus merula : 4, davon 3 Männnchen und 1 Weibchen – zu sehen sind meistens mehrere Männchen und nur ein Weibchen; letztere haben anscheinend mehr zu tun und kaum mal Zeit für sich selbst, passend zum Muttertag.
  • Haussperlinge Passer domesticus : 8, wobei es schade ist, dass man das Vorhandensein von Nestlingen nicht erwähnen konnte, denn es gibt mindestens vier Nester von denen ich weiss, weil darinnen krakeelt wird.
  • Feldsperlinge Passer montanus : 4, und auch hier gäbe es zwei besetzte Nistkästen an der Eiche zu erwähnen
  • Rabenkrähen Corvus corone corone : 2, die leider zur Zeit andauernd geraubte Vogelbabies in einer der Vogeltränken im Garten zerlegen – so war es zuvor noch nie! Sie beschimpfen uns ausserdem rüpelhaft von der Birke herunter, wenn wir auf der Terasse sitzen und sie daher nicht tun können, was sie wollen.
  • Ringeltauben Columba palumbus : 3, die auf dem kürzeren Teil des Rasens und der Wieseninseln herumpicken und Grünzeug zupfen.
  • Bluthänfling Linaria cannabina : 2, wovon das Männchen auf dem obersten Zweig des kleinen Apfelbaums ausgiebig ein Liedchen sang.
  • Hausrotschwanz Phoenicurus ochruros : 2, auch ein Männchen und ein Weibchen, und das Männchen betätigte sich vom Wipfel Scheinzypresse als ausdauernder Sänger.
  • Bachstelze Motacilla alba : 1, die keine Zeit hatte.
  • Stare Sturnus vulgaris : 2 + ein Nest voller von Tag zu Tag lauter schreiender Nestlinge in einer Höhlung der morschen Eiche. Die Altvögel fliegen nonstop im Wechsel und meistens ist es das Weibchen, das den Müll als weisses Päckchen mit hinausnimmt und vom Nest fortträgt.
  • Grünfinken Chloris chloris : 5, mindestens – das ist der Nachteil, wenn die Bäume schon dicht belaubt sind. Jedenfalls waren es erfreulich viele, ich sehe sie jeden Tag, einzeln zu zweit oder zu mehren, und im Efeu an der Birke gibt es ein Nest.
  • Blaumeisen Cyanistes caeruleus: 2, an anderen Tagen sind es allerdings mehr. Am Nistkasten im Feldahorn haben sie allerdings nach den Frostnächten Ende April aufgegeben.
  • Kohlmeisen Parus major : 1, die ich sehen konnte, sonst auch mehr. Dass die Zählerei von Vögeln und Insekten einem Nebenparagrafen von Murphy’s Law unterliegt, ist inzwischen meine feste Überzeugung.
  • Rauchschwalben Hirundo rustica : 6, davon 5 die über dem Garten herumsausten, und 1 auf der Satellitenschüssel zwitschernd, dem erklärten Lieblingsplatz.
  • Buchfinken Fringilla coelebs : 2, auf dem Rasen pickend – auch sie müssten im Efeu an der Birke brüten.
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    Dass irgenwo ein Kuckuck rief und ausser Sicht noch einige andere Vogelstimmen zu hören war, und den kreisenden Mäusebussard erwähne ich nur, um die Beschreibung des Gefühls beim Draussensitzen abzurunden, die kann man ja nicht mitzählen. Gezählt habe ich nachmittags, den Spatzenvater habe ich heute Mittag fotografiert, am 10. Mai 2020 im Garten, Lüchow im Wendland, Lüchow-Dannenberg, Niedersachsen.

    Haussperlinge und Feldsperlinge

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    Nicht erst anlässlich der „Stunde der Wintervögel“ am vorigen Wochenende ist mir aufgefallen, dass es in diesem Winter nur wenige Arten sind, die ich im Garten beobachten kann, und auch, dass ich deshalb nicht so viel mit der Kamera hinter dem Fenster oder im Garten herumstehe und auf Fotogelegenheiten warte, weil es immer dieselben sind und mehrheitlich Haussperlinge und Feldsperlinge.

    Angesichts der Listenergebnisse der Zählung weiss ich meine krakeelende „Spatzen-Bande“ mehr zu würdigen und habe sie fotografiert: auf dem ersten Foto sind es vier Haussperlinge Passer domesticus, nämlich je zwei Männchen und zwei Weibchen, sowie ein Feldsperling Passer montanus, auf dem zweiten sieht man links ein Haussperlings-Männchen mit grauem Scheitel und rechts einen Feldsperling mit kastanienbraunem Kopfgefieder und dunklen Bäckchen.

    In der Ergebnisliste der Zählung auf der Webseite des NABU > hier wird dem Haussperlings-Vorkommen endlich wieder eine Aufwärtstendenz von 8% zugeschrieben, Feldsperlingen dagegen eine Abwärtstendenz um 4%. Nachdem unser Garten in Feldrandlage von beiden Arten gleich viele Vögel anzieht, ist das an mir bisher vorbeigegangen, aber nachdem gerade die Heckenschneider wieder in der Feldmark unterwegs waren und sehr unnötig herumgewütet haben, kann ich mir vorstellen, dass auch ihnen die Lebensräume zunehmend zerstört werden. – Die beiden Foto sind von heute Mittag, 15. Januar 2020 im Garten, Lüchow im Wendland, Lüchow-Dannenberg, Niedersachsen.

    Sperlinge, Blaumeisen, Kohlmeisen, …

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    Heute ist der letzte Tag zum Vögelzählen für die „Stunde der Wintervögel“, zu der der NABU auch in diesem Jahr wieder einlädt. Infos zur Teilnahme und hilfreiche Downloads findet man auf der NABU-Webseite einsehbar > hier, man auch bereits erste Ergebnisse für das Vorkommen einzelner Arten der diesjährigigen Zählung aufrufen.
    Meine Zählung habe ich heute Morgen um zehn Uhr begonnen und dabei vorwiegend Sperlinge, Blaumeisen und Kohlmeisen gesehen, keinen einzigen der Finkenarten – die sind aber dennoch da, beim Spazierengehen mit Bongo habe ich Grünfinken, Buchfinken und Distelfinken gesehen. Aber die gehören eben nicht mit ins Ergebnis hinein – es soll dieses Jahr wieder nur auf den Siedlungsbereich beschränkt gezählt werden, und so ist das Zählergebnis aus meinem Garten in diesem Jahr, wahrscheinlich auch wegen des milden Winters, an Arten ziemlich arm .

     

    In absteigender Reihenfolge waren heute Morgen während 10 und 11 Uhr folgende Arten im Garten zu sehen:
    1. + 2. Die oft auch gemischte „Spatzenbande“ hat sich anscheinend auf die Futterplätze in den Gärten spezialisiert, und sowohl Haussperlinge Passer domesticus als auch Feldsperlinge Passer montanus stürmen in Scharen hin und her. Weil unser Garten am Feldrand liegt, sind es oft sogar mehr Feldsperlinge, und so auch heute, 20 : 15.
    3. + 4. Blaumeisen Cyanistes caeruleus, Kohlmeisen Parus major halten sich während der vergangenen Wochen zu etwa gleichen Teilen und an verschiedenen Stellen im Garten auf, nutzen die Futterplätze, finden aber in diesem bisher eher warmen Winter auch abseits davon Nahrung. Sie nutzen die Gelegenheiten, wie sie sich eben gerade bieten. Heute habe ich in meiner Zählstunde von jeder Art gleich viele zur gleichen Zeit gesehen, nämlich jeweils 5 Blaumeisen und 5 Kohlmeisen.
    5. Zu meinem grossen Glück wurde plötzlich ein Knödelkörbchen von 5 Schwanzmeisen Aegithalos caudatus in Besitz genommen, und wie ein Spuk waren sie nach höchstens ein oder zwei Minuten wieder verschwunden.
    6. Ringeltauben Columba palumbus kommen täglich, um unter den Futterhäuschen nach Heruntergefallenem zu suchen, heute waren es 4.
    7. + 8. je 2 Amseln Turdus merula und 2 Elstern Pica pica wühlten in den Randbereichen des Garten und unter dem Kirschbaum vehement im Laub herum.
    9. + 10. liessen sich je 1 Rotkehlchen Erithacus rubecula und 1 Sumpfmeise Poecile palustris am Futterhäuschen blicken.

    Leider hat sich der Zaunkönig nicht blicken lassen, ich hätte ihn gern auf die Liste gesetzt, weil ich ein bisschen stolz darauf bin, dass er hier im Garten lebt, aber so sind die Regeln der Zählung: was man in dem Zeitraum nicht sieht, gehört nicht dazu. Weil während der vergangenen Wochen nur wenige anhaltende Frosttage herrschten, haben es viele Vogelarten einfach nicht nötig, sich von den menschlichen Futterangeboten aus der Deckung locken zu lassen und das hat auch Vorteile, weil weniger Vögel sich gegenseitig mit Krankheiten anstecken können oder an den Futterplätzen vor lauter Hunger nicht merken, dass sie von Katzen belauert oder vom Sperber angeflogen werden.
    So gesehen bedaure ich zwar, nichts „richtig Tolles“ beobachten zu können, wie ich in vielen Blogs von anderswo bewundern kann, aber lieber ist es mir, wenn sie ohne Häuschen und Knödel zurecht kommen, so wie eben Amseln, Elstern und der heute unsichtbare Zaunkönig es gezeigt haben.

    Fotos vom 10. und 12. Januar 2020 im Garten, Lüchow im Wendland, Lüchow-Dannenberg, Niedersachsen. Zum Vergrössern bitte die kleinen Bilder anklicken.

    Wintervögel

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    In Österreich wird heute bereits gezählt, während die > Stunde der Wintervögel zu der der NABU – Naturschutzbund Deutschland aufruft, erst nächstes Wochenende, vom 10. bis 12. Januar 2020 angesagt ist, um Vögel zu beobachten und die Ergebnisse auf der NABU-Webseite zu melden.
    Das wird bei uns hier im östlichen Niedersachsen insofern spannend und vielleicht auch enttäuschend ausfallen, weil der Winter bisher grün ist und, wie auch für die kommende Woche vorhergesagt, bei Plus-Temperaturen regelmässig nur Sperlings- und Meisenarten sowie Amseln und Rotkehlchen den Garten besuchen, zumindest so, dass man sie auch bemerkt, während sich zum Beispiel Grünfinken (siehe Bild, links), Goldammern, Distelfinken und Zeisige lieber in den Feldern und bei den Bäumen entlang der Wegränder aufhalten, was ja eigentlich auch wieder gut ist.
    Der Zaunkönig, der Heimlichtuer, wird sich vermutlich ausgerechnet dann wieder verstecken und kann wahrscheinlich den Regeln entsprechend nicht mitgezählt werden …
    Trotzdem halte ich den Termin fest und hoffe, es wird kommende Woche nicht wieder nur verregnete und stürmische Zähltage geben, wie so oft in vergangenen Jahren.

    Das Foto vom Grünfink Chloris chloris ist vom Neujahrstag, am 1. Januar 2020 entstanden in Ortsrandnähe, aber eben nicht im Garten, auch wenn sich dort gelegentlich ein oder zwei Grünfinken zeigen, sondern in der Feldmark bei Lüchow im Wendland, Lüchow-Dannenberg, Niedersachsen. Weitere Infos zur Teilnahme und hilfreiche Downloads findet man auf der NABU-Webseite einsehbar > hier und vorab im Video: