Über Töpfer- bzw. Pillenwespen und die letzten Sommer

In Deutschland kommen sieben Arten der zu den Solitären Faltenwespe gehörenden Gattung Eumenes vor. Ihre deutschsprachige Sammelbezeichnung als Töpferwespe oder Pillenwespe begründet sich durch die „Töpfchen“ aus Lehmgemisch, auch Urnen genannt, die sie als Brutzellen für ihre Nachkommen an hölzerne oder steinerne Untergründe kleben. In diesem Sommer sah ich bisher kaum Töpferwespen im Garten, und„Über Töpfer- bzw. Pillenwespen und die letzten Sommer“ weiterlesen

Auch wieder da: die Gelbbindige Furchenbiene Halictus scabiosae

Sie war die „Wildbiene des Jahres 2018“, die Gelbbindige Furchenbiene Halictus scabiosae, und Ende Juni 2018 > hier beobachtete ich die wärmeliebende Art zum ersten Mal hier bei uns und in meinem Garten. Wegen der namensgebenden Doppelbänderung auf dem Hinterleib kann man sie schwerlich verwechseln.   Wegen ihrer zunehmenden Ausbreitung nach Norden gilt die Gelbbindige Furchenbiene„Auch wieder da: die Gelbbindige Furchenbiene Halictus scabiosae weiterlesen

Über das Kleine zum Grossen

Normalerweise fotografiere ich Details aus meiner Erlebensumgebung und beschäftige mich im Blog nicht mit Erörterungen weit ausgreifender Themen: möge jeder Einzelne doch selbst über das Kleine zum Grossen kommen. Heute aber will ich einen Stein des Denk-Anstosses in das hier sonst so ruhige Blogwasser werfen, denn ich vermisse in der aktuellen, um Corvid-19 kreisenden Medienlandschaft„Über das Kleine zum Grossen“ weiterlesen

Sommerabend

Ja, tatsächlich: dieser Himmel ist kein Morgen- sondern ein Abendhimmel, fotografiert vorige Woche, über dem Garten: … zudem änderten sich die Wolkenbilder sehr zügig. Das erste der beiden oberen Bilder zeigt einen Blick nach Norden, das zweite nach Nordost, und das einzelne hierunter direkt nach Westen, alle etwa um acht Uhr abends: Hier sind noch„Sommerabend“ weiterlesen

Anderswo, aber anregend

Ein Wildstaudentraum von einem Garten, den ich im Web gefunden habe, als ich nach weiteren Wildstauden für den eigenen Garten gesucht habe. Die Besitzer zeigen ihren Garten aber nicht nur im Web, sondern lassen ihn auch tatsächlich besuchen. Auf der Seite fand ich auch das Video vom „Sommer im Staudengarten Gross Potrems“ : Sommer im„Anderswo, aber anregend“ weiterlesen

Ganz normaler Wind

Ganz normaler Wind im Sinne von „alltäglich“ ist das, was auf den beiden Fotos zu sehen ist, inzwischen geworden, aber „normal“ ist das, was sich seit einigen wenigen Jahren zu einer Art Dauerzustand entwickelt hat, hier in unserer Gegend eigentlich nicht. So starker, nahezu ständig wehender Wind, dass es Insekten, wie beispielsweise Schmetterlinge, davon abhält„Ganz normaler Wind“ weiterlesen

Zeit für den Wasserdost

Im späten Juni, Anfang Juli beginnt gewöhnlich der heimische Wasserdost Eupatorium cannabinum zu blühen, und wird von Insekten sehr gern besucht, obwohl das blasse Rosa unscheinbar und ein Duft kaum wahrnehmbar ist. Die Schweb- und anderen Fliegen entdecken die Blüten immer als erste, dann folgen Wespen, Hummeln und Bienen und schliesslich die Falter – wenn„Zeit für den Wasserdost“ weiterlesen

Acker-Witwenblume mit Gelbbindiger Furchenbiene

Lila Acker-Witwenblume Knautia arvensis mit einer weiblichen Gelbbindigen Furchenbiene Halictus scabiosae neben einer gelben Ferkelkrautblüte Hypochaeris radicata auf einer der Wieseninseln: Mit der Klimaerwärmung wandert diese wärmeliebende Art inzwischen nordwärts, bei mir im Garten sehe ich sie nun mindestens schon den zweiten Sommer, während es auf so mancher Webseite immer noch heisst, in Norddeutschland kämen„Acker-Witwenblume mit Gelbbindiger Furchenbiene“ weiterlesen

Im Grünen entdeckt

Zur Erholung sind in diesem Beitrag keine Blumen zu sehen, sondern einiges von dem kleinen Getier, das ich im Grünen des Gartens entdeckt habe. Bis auf eines handelt es sich um Insekten, und die Ausnahme beginnt: Die kleine grüne Kürbisspinne Araniella cucurbitina, die sich zwischen Zwetschgenblättern ein kleines Netz gewebt hat, gehört als Spinne nicht„Im Grünen entdeckt“ weiterlesen

Und was, wenn doch?

Es war nicht leicht herauszufinden, welche seltsam geformten, kleine, weisse Tierchen sich am Stängel des Kandelaber-Ehrenpreis über grüne Blattläuse hermachen, aber schliesslich fand ich heraus: Es handelt sich bei ihnen um Larven des Australischen Marienkäfers Cryptolaemus montrouzieri. Die Art wurde schon vor über hundert Jahren auf Zitrusplantagen in Kalifornien als Vertilger der Zitrusschmierlaus ausgebracht, und„Und was, wenn doch?“ weiterlesen

Junianfang

Der Juni 2019 beginnt sommerlich, sonnig, heiss und windig. Die Bartiris blühen und verfallen schneller, die winzigen Früchte an den Bäumen sind auf einmal viel grösser, die Rosen und der Bauernjasmin blühen auf. Die ersten Wollbienen schwirren um den Fingerhut und täglich, so scheint es mir, erscheint eine neue Käferart. Manches gerade Aufgeblühtes verschrumpft ebenso„Junianfang“ weiterlesen