Bocksbart, Ferkelkraut, Mausohr-und Orangerotes Habichtskraut

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Zum Ende des Monats Mai begann der Wiesen-Bocksbart zu blühen und seit Junibeginn zeigen sich wieder die Blüten von Wiesen-Bocksbart Tragopogon pratensis, Gewöhlichem Ferkelkraut Hypochaeris radicata, Mausohr-Habichtskraut Hieracium pilosella und Orangerotem Habichtskraut Hieracium aurantiacum.

Auf den Bildern 1 + 2 sind Blüten vom Wiesen-Bocksbart Tragopogon pratensis zu sehen, mit einer Goldgelben oder Goldglänzenden Furchenbiene Halictus subauratus, meine ich zumindest.

Die Bilder 3 + 4 zeigen Gewöhliches Ferkelkraut Hypochaeris radicata mit einer kleineren, dunkleren, bauchsammelnden Furchenbiene, sowie vielen kleinen und winzigen Insekten, die besonders vom Ferkelkraut extrem begeistert sind.

Auf den Bildern 5 + 6 leuchten die hellgelben Blüten des Mausohr-, Langhaarigen oder Kleinen Habichtskrauts Hieracium pilosella, auch wieder mit Furchenbiene. Die Blüten schliessen bei sonnig-heissem Wetter gegen Mittag.

Dass sich auf den Bildern 7 + 8 kein Insekt auf dem Orangeroten Habichtskraut Hieracium aurantiacum blicken lässt, ist Zufall oder liegt am Schatten. Leider gibt es kaum welches im Garten, irgendetwas passt nicht mehr.

Die Fotos sind zwischen demm 28. Mai und 10. Juni 2021 im Garten entstanden, Lüchow im Wendland, Lüchow-Dannenberg, Niedersachsen. Bitte die kleinen Bilder in der Galerie zum Vergrössern anklicken.

Gras-Rasen ist überschätzt

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Die Erfahrungen des Dürresjahr 2018 und die bei uns auch wieder fast ebenso trocken vergangenen Sommermonate 2019 zeigen anhand der grünbleibenden Stellen: Gras-Rasen ist einfach überschätzt.
Im Gegensatz zu konventionellen Rasen-Gräsern sind Flächen mit Kräuterrasen, die Schafgarben, Mausohr-Habichtskraut und andere mehr enthalten, im Vergleich mit den immerdurstigen, braun vertrocknenden Gräsern ohne grossen Aufwand an Wasser und Mühe gut gediehen.

2019-08-30 LüchowSssGarten Kleine Habichtskraut (Hieracium pilosella), auch Mausohr-Habichtskraut + Wiesen-Schafgarbe (Achillea millefolium)+ Kriechendes Fingerkraut (Potentilla reptans)

Sie erfreuen das Auge mit Grün und das Insektenleben mit kleinen Blüten, wie zum Beispiel auf dem ersten Foto oben mit einem Gemenge aus Kleinem Habichtskraut Hieracium pilosella, auch Mausohr-Habichtskraut genannt, Wiesen-Schafgarbe Achillea millefolium und Kriechendem Fingerkraut Potentilla reptans, das hier auch gerade blüht, oder auf dem zweiten mit einem weichen Teppich mit einem beinahe vollständigen Schafgarben-Solo:

2019-08-30 LüchowSss Garten Wiesen-Schafgarbe (Achillea millefolium)

Eine solche Rasen-Alternative spart nicht nur Wasser, sondern auch Arbeit. Meine rasenbewässernden Nachbarn werfen zweimal wöchentlich den Rasenmäher an, von anderen Arbeiten wie vertekutieren, Düngen, „Unkraut“- und Moosvernichten etc. und der zu behütenden Nachsaat bei entstandenen Löchern ganz zu schweigen. Die Mäh-Intervalle auf den kurzgehaltenen Flächen betragen dagegen in meinem Garten zwei bis drei Wochen, weil Kräuter wie Mausohr-Habichtskraut, Kriechendes Fingerkraut und weitere nicht oder kaum in die Höhe wachsen, sondern Teppiche bilden, während andere wie Schafgarbe, Echtes Eisenkraut, Feldthymian, Oregano und mehr sich dem Mähen, der Trockenheit und dem Weglassen von Dümgemittel anpassen, indem sie langsam- und zwergwüchsig werden. Sogar die manchmal himmelhohe Wegwarte lässt sich mähen und blüht dann an niedrigen Stängeln knapp über dem Boden.

Und überhaupt: Wieso eigentlich nicht auch die trockenheitsverträglichen Rosettenpflanzen wie Ferkelkraut, Wegeriche, Pippau und sogar Löwenzahn mit einbeziehen, statt sie weiter zu bekämpfen? Sie sind dauerhafter als Gras, bleiben ohne zusätzliche Bewässerung grün und blühen, wenn immer wieder gemäht, bald an kurzen Stängeln genauso insektenfreundlich wie eine Wildwiese, für die nicht jeder Platz im Garten hat, oder Lust auf eine solche – warum nicht umdenken?

Die beiden Fotos vom 30. August 2019 im Garten, Lüchow im Wendland, Lüchow-Dannenberg, Niedersachsen, zum Vergrössern kann man sie noch anklicken.

So schön gelb!

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So schön ist dieses vielfältige Sommergelb, dass ich diese Fotos von sehr verschiedenen Wildpflanzen und Gartenblumen, die gerade bei mir im Garten blühen, in einer Galerie zeigen möchte.

Einige der Blüten machen einem nicht nur das Fotografieren mit ihrem fast neongelben Leuchten wirklich schwer, aber das tun sie auch für das blosse Auge, und darum ist es, wie es ist.
Insekten lieben gelbe Blüten, sogar der momentan im Garten häufigste Falter, der Ockergelbe Blattspanner Camptogramma bilineata, ist gelb, und Gelbes blüht nun sogar Tag und Nacht: die Nachtkerzensaison hat begonnen, und auch die ersten Königskerzen blühen auf. Im Übrigen sind die Fotos in der Galerie alle mit Untertiteln versehen, und klickt man sie zum Vergrössern an, sind diese Untertitelungen nicht nur grösser, sondern ausfühlicher zu lesen.
Fotos vom 9. bis 13. Juni 2019 im Garten, Lüchow im Wendland, Lüchow-Dannenberg, Niedersachsen.