Rispenhortensie ‚Vanille-Fraise‘ mit Ackerhummel

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Die Blütezeit der Rispenhortensie Hydrangea paniculata ‚Vanille-Fraise‘ ist nun vorüber. Die Scheinblüten verfärbten sich im Laufe des Monats August zusehends von Weiss mit Himbeerrosa – siehe Bild 1 vom 2. August – zu einem grünbräunlich getönten, dunkleren Altrosa wie auf Bild 2 von heute Mittag, am 2. September 2020.

Lediglich an einerm Zweig, der mir versehentlich ein paar Wochen zuvor bei Rasenmähen abgebrochen ist, zeigt sich noch ein verspäteter, junger und deshalb noch weisser Blütenstand. In den anderen Rispen habe sich die unscheinbaren Sternenblütchen schon zu kleinen grünen Knoten mit rosa Zipfelmützchen verwandelt.

Obwohl ich die blüten von Insekten besucht sah, scheinen sie allerdings bisher unfruchtbar geblieben zu sein, dabei hätte ich gegen ein paar verstreute Sämlinge dieser schönen Sorte ganz bestimmt nichts einzuwenden.
Von den Fotos ist nur das erste vom 2. August 2020, alle anderen sind vom Mittag des 2. September 2020, aufgenommen im Garten, Lüchow im Wendland, Lüchow-Dannenberg, Niedersachsen.

Rispenhortensie ‚Vanille-Fraise‘ im August

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Der Rispenhortensien-Strauch Hydrangea paniculata der Sorte ‚Vanille-Fraise‘ steht inzwischen seinen siebenten Sommer im Garten und seit ein paar Wochen schon blüht er in schöner Pracht, ob an den seltenen Regentagen oder bei Sonne. Die Bilder sind von Ende Juli bis heute Morgen aufgenommen:

Seltsamerweise duftete er in den ersten Jahren höchstens aus der Nähe wahrnehmbar, seit dem vorigen Sommer kann man den angenehmen Blütenduft schon aus grösserer Entfernung wahrnehmen. Käfer, Fliegen, Wespen und manchmal auch Bienen und Hummeln landen dort nicht nur gern für einen Zwischenstop, einige von ihnen schlüpfen auch unter die Scheinblüten der kegelförmigen Blütenständen, um an den darunter verborgenen, richtigen, aber kleinen Blüten Nektar zu finden.
Fotos vom 31. Juli bis zum 9. August 2020 im Garten, Lüchow im Wendland, Lüchow-Dannenberg, Niedersachsen. Bitte die kleinen Bilder in der Galerie zum Vergrössern und lesen der Untertitel anklicken.

Ende Juli – Wieseninseln

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Es sind zwar noch nicht alle Fotos von den letzten Julitagen gesichtet, aber die für den Monat lezten Blicken über die Wieseninseln im Garten kann ich nach den vorigen vom 22. Juli für mein Garten-Tagebuch schon zeigen.
Zuerst kommen 3 Fotos vom 30. Juli 2020, auf denen zuerst die westliche Feldseite mit dem Bauernjasmin und dem Rest der abgestorbenen Eiche zu sehen ist, dann daran entlang, Richtung Birken, und als Drittes ein Teil der Südseite, nach Westen gesehen, wieder zu den Birken hin:

Auf Bild 1 lässt sich der übliche Wind erkennen, vor allem an den Zweigen der jungen Kopfweide, und die gewisse, immer-trockene Stelle diesseits des Zwetschenbaums, wo nichts so recht wachsen will, aber er hält sich wacker. Es blühen, so dass man zumindest die Farben sehen kann, Wilder Dost rosa, Rainfarn, Johanniskaut und Ferkelkraut gelb, Schafgarbe und Wilde Möhre weiss. Auf dem Bild nicht erkennbar aber vorhanden sind Heidenelken, Feldthymian, Glockenblumen und ein paar all zu vereinzelte Kleinigkeiten, um sie auch noch aufzuzählen. In dieser Wieseninsel zirpen die meisten Grashüpfer.

Auf Bild 2 geht der Blick über drei Wieseninseln an dieser Seite entlang, bis zu den von der dürregeplagten Birken. An der Seite gibt es noch ein paar rote Mohnblumenpünktchen, obwohl die Zeit des Mohns jetzt vorbei ist. Gelb sind hier Rainfarn und Nachtkerzen, weiss Schafgarben, Wilde Möhren und der weisse Schmetterlingsflieder am Rand der Terrasse, der in diesem Jahr berauschend duftet. Vom Natternkopf lässt sich nichts Blaues mehr auf dem Foto erkennen, obwohl er sogar im Vordergrund des Fotos steht; die Blütezeit ist weitgehend vorüber.

Auf Bild 3 von der halben Südseite bis zu den Birken blühen blaue Wegwarten, Wilder Dost, Schafgarben, Wilde Möhre, etwas Ferkelkraut und, unmittelbar vor dem Haus, das man nicht sieht, ein purpurvioletter Schmetterlingsflieder. In der linken Bildhälfte des Hochformats fehlt die Grüne Rose. Von der habe ich mich nach knapp 10 Jahren verabschieden müssen, denn leider hat sie der Sternrusstau so heftig erwischt und entblättert, dass es ohne Chemie nicht mehr gegangen wäre. Da ich mich entscheiden musste, sei ihr Verschwinden Anfang Juli deshalb hier erwähnt.

Die nächsten drei Fotos sind vom 31. Juli 2020, von den Seiten, die oben noch nicht mit dabei waren.
Bild 4 zeigt einen Blick von der Nord- über die Westseite, mit den Weiss-Variationen von Gelb-Skabiosen, Graukresse, Wilder Möhre und Schafgarbe, Gelb von Ferkelkraut und kriechendes Fingerkraut vorn, ausserdem Echtes Labkraut seitlich und Nachtkerzen und Rainfarn hinten, sowie rosa Flecken vom Wildem Dost überall. Den kann man gar nicht genug haben, wenn es nach den Insekten geht, aber die Blüte lässt allmählich nach.

Bild 5 zeigt die Ostseite, vorn in der Wieseninsel der Mörtelbottich mit den alten Gelben Sumpfschwertlilien, daneben versucht ein kleiner Weissdorn, gross zu werden. Die Braunroten Taglilien sind nach Ende ihrer Blütezeit im hohen Gras nicht mehr auszumachen. Links blühen ein purpurner Schmetterlingsflieder und der grünlichgelbe Fenchel, rechts ein weisser Schmetterlingsflieder und die Rispenhortensie ‚Vanille-Fraise‘. Kaum erkennbar steht in der Mitte der voriges Jahr gepflanzte Feldahorn, trotz Wassergaben mit vorzeitigen „Herbstblättern“.

Bei Bild 6 geht es und noch einmal zurück auf die Nordseite, mit dem alten Süsskirschbaum ganz hinten und viel Wildem Dost, ausserdem Rainfarn, Johanniskraut und Schafgarbe. Voriges Jahr war der Sommer für den 1970 gepflanzen alten Kirschbaum gnadenloser, da hingen die Blätter nicht nur, sondern vielen in grosser Menge. Obwohl in unseren Region die Regenfälle immer noch gering und zuwenig waren, ist er diesen Sommer besser dran.

Die Fotos sind vom 30. u. 31. Juli 2020, im Garten, Lüchow im Wendland, Lüchow-Dannenberg, Niedersachsen. Bitte die kleinen Bilder in den Galerien zum Vergrössern anklicken.

Heute Morgen im Garten

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Heute am späten Morgen im Garten, nachdem um zehn Uhr die Sonne wieder nach draussen lockte, teilten Bongo und ich die „Aufgaben“, jeder nach seinem Gefühl für Dringlichkeit:

Ich versuchte, schnell noch die Rauhreifkristalle auf den braunen Blütenständen der Rispenhortensie zu fotografieren, bevor die Sonne sie schmelzen konnte, während Bongo auf dem Rasen liegend die Vögel an den Futterstellen hütete:

Das tut er gern, die Vogelfutterplätze mit den darunter umherhüpfenden Futtergästen im Auge behalten, als wäre er der Beschützer, und die Vögel scheinen das auch so zu verstehen und dulden seine Nähe.
Fotos vom Morgen des 2. Januar 2020 im Garten, Lüchow im Wendland, Lüchow-Dannenberg, Niedersachsen.

Die Rispenhortensie ‚Vanille-Fraise‘ und ein Goldglänzender Rosenkäfer

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Die Blüten der Rispenhortensie Hydrangea paniculata haben zum Sortennamen ‚Vanille-Fraise‘ inspiriert; in diesem frühen Stadium fehlt allerdings noch das Erdbeereis-Rosa, momentan wirken die breit-konischen Rispen noch wie reines Vanille-Softeis. Wie in Sommern zuvor, fand sich auch ein an Hortensien ungewöhnlicher Liebhaber der Blüten ein, der darin auf – und wieder eintauchte: Goldglänzende Rosenkäfer Cetonia aurata.

Goldglänzende Rosenkäfer Cetonia aurata fressen Pollen und andere zarte Blütenteile, ausserdem saugen sie süsse Pflanzensäfte, aber dieses Interessen beschränkt sich augenscheinlich nicht nur auf Rosengewächse.
Es ist auch nicht zutreffend, dass pauschal alle Hortensien im insektenfreundlichen Garten fehl am Platz seien.
Speziell unter den Rispenhortensien gibt es geeignete Sorten. Ich verstehe aber, wie es kommt, dass man z.B. von der Sorte Hydrangea paniculata ‚Vanille Fraise‘ darüber Unterschiedliches liest, nachdem ich diese Sorte inzwischen seit acht Jahren im Garten habe, denn in den ersten sechs Jahren hatte ich weder etwas von ihrem deutlichen, sehr angenehmen Duft bemerkt, noch eine Insekten-Nachfrage. Allerdings hatte sie in den ersten Jahren erst von etwa Augustbeginn bis zum Spätherbst geblüht, da ich ihren Rückschnitt „nach Vorschrift“ erst im April durchgeführt hatte.
Voriges Jahr erst lernte ich die Monate Februar und März für einen Rückschnitt der Rispenhortensien, so dass die Blüte früher einsetzt. Nach den Käfern wurden es im letzten Sommer bald mehr und verschiedenere Besucher an den kegelförmigen Blütenständen, sogar Honigbienen schlüpften unter die grossen, unfruchtbaren Schaublüten, um an den darunter verborgenen, richtigen Blüten Nektar zu finden.
Fotos vom 11. Juli 2019 im Garten, Lüchow im Wendland, Lüchow-Dannenberg, Niedersachsen. Bitte die kleinen Bilder in der Galerie zum Vergrössern anklicken. Mehr Beiträge zur Rispenhortensie ‚Vanille-Fraise‘ in meinem Garten in den Jahren zuvor kann man > hier im vorigen Blog ansehen.