Heidenelken auf den Wieseninseln im Garten

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Die Heidenelken Dianthus deltoides im Garten sind in diesem Jahr erfreulich zahlreich geworden haben. Sie blühen schon seit Anfang Juni, zwar nur mit kleinen Blüten, aber die leuchten mit ihrem intensiven Pink allerdings um so stärker aus dem Bewuchs der Wieseninseln heraus:

Seit Anfang Juli werden sie auch endlich von Zitronenfaltern Gonepteryx rhamni und Dickkopffaltern Hesperiidae besucht, wobei die Proportionen bei den Zitronenfaltern seltsam wirken, weil diese so viel grösser sind und of mitsamt den blüten langsam umsinken, wohingegen es bei den Dickkopffaltern einfach passend und „genau richtig“ aussieht. – Die Fotos sind vom 26. Juni sowie vom 4. und 11. Juli 2021, aufgenommen im Garten, Lüchow im Wendland, Lüchow-Dannenberg, Niedersachsen. Bitte die kleinen Bilder in der Galerie zum Vergrössern anklicken.

Heidenelke im Dezember

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Die zierliche Heidenelke Dianthus deltoides bewies schon im November Durchhaltewillen im Garten, und auch zum vierten Advent sind noch einzelne Blüten zu finden, feucht und zerzaust, aber vital:

2020-12-18 LüchowSss Garten Heidenelke (Dianthus deltoides)

Diesmal ist das Heidenelken-Foto vom 18. Dezember 2020, aufgenommen gestern Mittag am Rand einer der Wieseninseln im Garten, Lüchow im Wendland, Lüchow-Dannenberg, Niedersachsen. Eine bearbeitete Version ist mein neues „winterliches“ > Profilbild.

Heidenelken im November

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Heidenelken Dianthus deltoides sind zierliche und ausdauernde Wildpflanzen, die trockenen, nicht zu dicht und hochbewachsenen Boden mögen und deshalb gern an Rändern wachsen, an sandigen Wegrändern oder wo das Hohe auf das Kurzgehaltene trifft, wie an den Rändern von Wieseninseln im Garten.

Sie nutzen vielleicht so spät im Herbst die Gelegenheit zu Wachstum und Blüte, weil die Pflanzen in ihrer Umgebung weniger bedrängen. Jedenfalls sind sie immernoch steht mit ein paar ihrer leuchtenden, eurocentstückkleinen Blüten vertreten. Nicht nur die Farbe der Heidenelken ist lebhaft, auch die Pflanze selbst scheint ständig in Bewegung und macht einem damit das Fotografieren schwer. Fotos vom 3. November 2020 auf Wieseninseln im Garten, Lüchow im Wendland, Lüchow-Dannenberg, Niedersachsen. Bitte die kleinen Bilder der Galerie zum Vergrössern anklicken.

Purpur, Rosa, Pink und Lila

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Purpur, Rosa, Pink und Lila gehören zu den späten Farben im Oktober-Garten, Blüten für Insekten, die noch immer ausfliegen, sobald die Sonne scheint, während es kühler wird und sich langsam die Blätter verfärben. Allerdings wird es nun Zeit für die Zusammenfassung, denn der halbe Oktober ist vergangen und es herbstelt immer deutlicher:

 

Die längeren und kühleren Phasen wechseln sich in immer längeren Intervallen mit mit den kürzer werdenden, weniger intensiv sonnigen ab, so dass die späten Schmetterlinge und Hummeln tagelang verschwinden. Man meint, nun sei es vorbei mit ihnen, aber bisher erscheinen sie plötzlich wieder – eine sehr spannende Zeit, auch wenn die Gelegenheiten zum Fotografieren schon deutlich geringer werden.
Die Fotos sind zwischen dem 7. und 13. Oktober 2020 im Garten entstanden, Lüchow im Wendland, Lüchow-Dannenberg, Niedersachsen. Bitte die kleinen Bilder in der Galerie zum Vergrössern anklicken.

Ende Juli – Wieseninseln

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Es sind zwar noch nicht alle Fotos von den letzten Julitagen gesichtet, aber die für den Monat lezten Blicken über die Wieseninseln im Garten kann ich nach den vorigen vom 22. Juli für mein Garten-Tagebuch schon zeigen.
Zuerst kommen 3 Fotos vom 30. Juli 2020, auf denen zuerst die westliche Feldseite mit dem Bauernjasmin und dem Rest der abgestorbenen Eiche zu sehen ist, dann daran entlang, Richtung Birken, und als Drittes ein Teil der Südseite, nach Westen gesehen, wieder zu den Birken hin:

Auf Bild 1 lässt sich der übliche Wind erkennen, vor allem an den Zweigen der jungen Kopfweide, und die gewisse, immer-trockene Stelle diesseits des Zwetschenbaums, wo nichts so recht wachsen will, aber er hält sich wacker. Es blühen, so dass man zumindest die Farben sehen kann, Wilder Dost rosa, Rainfarn, Johanniskaut und Ferkelkraut gelb, Schafgarbe und Wilde Möhre weiss. Auf dem Bild nicht erkennbar aber vorhanden sind Heidenelken, Feldthymian, Glockenblumen und ein paar all zu vereinzelte Kleinigkeiten, um sie auch noch aufzuzählen. In dieser Wieseninsel zirpen die meisten Grashüpfer.

Auf Bild 2 geht der Blick über drei Wieseninseln an dieser Seite entlang, bis zu den von der dürregeplagten Birken. An der Seite gibt es noch ein paar rote Mohnblumenpünktchen, obwohl die Zeit des Mohns jetzt vorbei ist. Gelb sind hier Rainfarn und Nachtkerzen, weiss Schafgarben, Wilde Möhren und der weisse Schmetterlingsflieder am Rand der Terrasse, der in diesem Jahr berauschend duftet. Vom Natternkopf lässt sich nichts Blaues mehr auf dem Foto erkennen, obwohl er sogar im Vordergrund des Fotos steht; die Blütezeit ist weitgehend vorüber.

Auf Bild 3 von der halben Südseite bis zu den Birken blühen blaue Wegwarten, Wilder Dost, Schafgarben, Wilde Möhre, etwas Ferkelkraut und, unmittelbar vor dem Haus, das man nicht sieht, ein purpurvioletter Schmetterlingsflieder. In der linken Bildhälfte des Hochformats fehlt die Grüne Rose. Von der habe ich mich nach knapp 10 Jahren verabschieden müssen, denn leider hat sie der Sternrusstau so heftig erwischt und entblättert, dass es ohne Chemie nicht mehr gegangen wäre. Da ich mich entscheiden musste, sei ihr Verschwinden Anfang Juli deshalb hier erwähnt.

Die nächsten drei Fotos sind vom 31. Juli 2020, von den Seiten, die oben noch nicht mit dabei waren.
Bild 4 zeigt einen Blick von der Nord- über die Westseite, mit den Weiss-Variationen von Gelb-Skabiosen, Graukresse, Wilder Möhre und Schafgarbe, Gelb von Ferkelkraut und kriechendes Fingerkraut vorn, ausserdem Echtes Labkraut seitlich und Nachtkerzen und Rainfarn hinten, sowie rosa Flecken vom Wildem Dost überall. Den kann man gar nicht genug haben, wenn es nach den Insekten geht, aber die Blüte lässt allmählich nach.

Bild 5 zeigt die Ostseite, vorn in der Wieseninsel der Mörtelbottich mit den alten Gelben Sumpfschwertlilien, daneben versucht ein kleiner Weissdorn, gross zu werden. Die Braunroten Taglilien sind nach Ende ihrer Blütezeit im hohen Gras nicht mehr auszumachen. Links blühen ein purpurner Schmetterlingsflieder und der grünlichgelbe Fenchel, rechts ein weisser Schmetterlingsflieder und die Rispenhortensie ‚Vanille-Fraise‘. Kaum erkennbar steht in der Mitte der voriges Jahr gepflanzte Feldahorn, trotz Wassergaben mit vorzeitigen „Herbstblättern“.

Bei Bild 6 geht es und noch einmal zurück auf die Nordseite, mit dem alten Süsskirschbaum ganz hinten und viel Wildem Dost, ausserdem Rainfarn, Johanniskraut und Schafgarbe. Voriges Jahr war der Sommer für den 1970 gepflanzen alten Kirschbaum gnadenloser, da hingen die Blätter nicht nur, sondern vielen in grosser Menge. Obwohl in unseren Region die Regenfälle immer noch gering und zuwenig waren, ist er diesen Sommer besser dran.

Die Fotos sind vom 30. u. 31. Juli 2020, im Garten, Lüchow im Wendland, Lüchow-Dannenberg, Niedersachsen. Bitte die kleinen Bilder in den Galerien zum Vergrössern anklicken.

Zitronenfalter an Heidenelken

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Hauptsache Purpur! scheint die Maxime zu sein, nach der Zitronenfalter Gonepteryx rhamni sich die Blüten aussuchen, von denen sie sich angezogen fühlen. Sie lieben purpurfarbenen Schmetterlingsfieder ebenso wie Vexier- bzw. Kronenlichtnelken, und selbst Heidenelken Dianthus deltoides sind ihnen nicht zu klein.

2020-07-18 LüchowSss Garten Zitronenfalter (Gonepteryx rhamni) + Heidenelken (Dianthus deltoides)

Er wechselte auf den nur etwa einer Handspanne niedrigen Stängeln sogar von Blüte zu Blüte, und war von meinem einige Meter entfernten Standort am Rande der Wieseninsel mit dem Zoom nicht eben leicht zu erwischen. Das Foto ist vom 18. Juli 2020 im Garten, Lüchow im Wendland, Lüchow-Dannenberg, Niedersachsen.

Heidenelken mit Insekten

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Heidenelken Dianthus deltoides sind tatsächlich echte Nelken, sehr kleine, aber dafür um so leuchtfarbiger. Ihre Besucher sind dementsprechend, auch nicht gross. Am häufigsten sind es Maskenbienen Hylaeus spec. und Gewöhnliche Langbauch- bzw. Stiftschwebfliegen Sphaerophoria scripta, siehe Bilder 3 und 4 :

 

Auf dem zweiten Bild in der Galerie ist eine kleine Larve zu sehen, leider ohne eine Ahnung, zu welcher Art sie gehören könnte. – Die Fotos sind zwischen dem 18. und dem 27. Juni 2020 auf den Wieseninseln im Garten entstanden, Lüchow im Wendland, Lüchow-Dannenberg, Niedersachsen. Bitte die kleinen Bilder zum Vergrössern anklicken.

Schon wieder zwei Neue: eine kleine Wildbiene und ein Sechzehnpunkt-Marienkäfer

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Eigentlich wollte ich nur meine kleinen pinkfarbenen Lieblingsblümchen fotografieren, die Heidenelken Dianthus deltoides auf einer der Wieseninseln im Garten, und plötzlich landete eine kleine Wildbiene daran; wie eine kleine Sandbiene sieht sie aus, möglicherweise handelt es sich auch um eine Furchenbienenart:

… für mich jedenfalls zu klein, um sie in der Eile des unerwarteten Entdeckens besser zu erwischen und auch noch zu bestimmen, und dann sah ich, dicht daneben auf einer anderen Blüte krabbelnd, einen noch kleineren Marienkäfer in unauffälligem Beige mit schwarzen Punkten und einem schwarzen „Scheitel“ auf dem Rücken:

Der > Sechzehnpunkt-Marienkäfer Tytthaspis sedecimpunctata, auch Siebzehnpunkt genannt, ist nicht selten, er ist nur so klein und farblich unscheinbar, dass man ihn wahrscheinlich häufiger übersieht als bemerkt.
Fotos vom 26. Juni 2019 im Garten, Lüchow im Wendland, Lüchow-Dannenberg, Niedersachsen. Zum Vergrössern bitte die kleinen Bilder anklicken.