Zum Sommeranfang sind die Jungstare ausgeflogen

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Zum Sommeranfang sind die mattbraunen Jungen aus der Nisthöhle der Stare Sturnus vulgaris in der Eiche ausgeflogen, und auch die jungen Spatzen Passer domesticus aus dem benachbarten Nistkasten. Sie alle haben den Torso schnell als ideale Start- und Landebasis erkannt und suchen sie auch Wochen später immernoch gerne auf, genau wie ihre Eltern.

Wenn allerdings dann auch noch die Ringeltauben Columba palumbus angerauscht kommen, leistet höchstens noch ein erfahrener Altvogel einen kleine Weile trotzigen Widerstand. Er hat dann aber auch seinen Platz geräumt. Die Tauben sind zwar nicht aggressiv, aber haben doch so eine gewisse raumgreifende Ausstrahlung. – Die Fotos sind vom  28. Juni und 11. Juli 2021, auf dem Eichen-Torso im Garten aufgenommen, Lüchow im Wendland, Lüchow-Dannenberg, Niedersachsen.

Mit fremder Feder

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Unter dem grauen Vormittagshimmel wurde ich vorhin nur aus dem Augenwinkelö heraus auf diesen grau-beigen, weiblichen Haussperling Passer domesticus aufmerksam, weil er eine leuchtend weisse Feder im Schnabel trug, um sie irgendwo unter dem grauen Dach unseres Hauses in sein Nest zu bringen:

2021-04-10 LüchowSss Garten bzw. auf dem Hausdach - weibl. Haussperling (Passer domesticus) m. Feder im Schnabel

Die Spatzen sind weiterhin unverzagt mit dem Nestbau beschäftigt, auch wenn ansonsten der Frühling bei uns wegen der kühlen Temperaturen ins Stocken geraten ist. – Das Foto ist vom Vormittag des 10. April 2021, aufgenommen im Garten, Lüchow im Wendland, Lüchow-Dannenberg, Niedersachsen.

Nass- und Trockenbaden

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Spatzen mögen beides, Nass- und Trockenbaden. Auf den ersten beiden Bildern ist ein Haussperling Passer domesticus zu sehen, der so begeistert in einem der gusseisernen Vogelbäder im Garten geplantscht hat, bis er komplett durchnässt war. Erst dann war er zufrieden und sehr lustig anzusehen:

Auf dem 3. Bild sieht man die Staubbadekuhlen unter dem Bauernjasmin ohne Badegäste. Vor einigen Tagen zeigte ich einen sandbadendem Feldsperling Passer montanus > hier, die Bildtafel habe ich als 4. Bild noch einmal zugefügt.

Das neuere Foto zeigt eine weitere Trockenbadestelle, und wie so etwas nach einigen Tagen aussieht. – Die Fotos sind vom 24, 29. und 30. März 2021, aufgenommen im Garten, Lüchow im Wendland, Lüchow-Dannenberg, Niedersachsen. Bitte die kleinen Bilder zum Vergrössern anklicken.

Kleine Fortschritte Richtung „richtiger Frühling“

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Manche sind der ganzen Frühjahrsblüher-Fotos vielleicht schon überdrüssig, aber bei uns draussen auf dem Lande zieht es sich noch hin mit dem ersehnten frühlingsbunten Anblick in Natur und Garten. Ich feiere noch jeden noch so kleinen frisch-grünen Trieb auf den Wieseninseln, jedes einzelne Schneeglöckchen im Rasen und begrüsse jede Mini-Narzissenblüte persönlich, sogar Grüppchen von Feuerwanzen zu sehen erfreut mich noch – das sagt doch alles!

Auf Bild 1 ist ein gefülltes Schneeglöckchen Galanthus nivalis ‚Flore pleno‘ zu sehen. – Bild 2 zeigt die hellgrünen Blätter einer Gelbrote Taglilie bzw. Bahnwärter-Taglilie Hemerocallis fulva auf der ihnen eigens gewidmeten Wieseninsel.

Den grössten Farbfleck, die leuchtendsten Blüten im Garten haben derzeit die gelben Mini-Narzissen Narcissus von Bild 3 zu bieten, der Keramikfrosch von Bild 4 hat den Frost heil überstanden und kommt später nochmal dran.

Die Haussperlinge Passer domesticus von Bild 5 besuchen noch die Futterstellen, auch der Buntspecht Dendrocopos major auf Bild 6, mit den Knospen der Blutpflaume Prunus cerasifera ‚Nigra‘ im Vordergrund.

Die Feuerwanzen Pyrrhocoris apterus auf Bild 5 drängen sich um Samen vom Garteneibisch Hibiscus syriacus. Auf Bild 8 schlüpft gerade ein „Rhabarbertierchen“ und wird hoffentlich ein grosser starker Rhabarber Rheum rhabarbarum.

Die Fotos sind alle vom 22. März 2021, aufgenommen im Garten, Lüchow im Wendland, Lüchow-Dannenberg, Niedersachsen. Zum Vergrössern bitte die kleinen Bilder der Galerie anklicken.

Märzkälte

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Die seit dem letzten Vollmond herrschende Märzkälte hält noch immer an. Auch die vergangene Nacht hatten wir wieder Frost und trotz Sonnenschein und blauem Himmel war es auch mittags im Garten noch ungemütlich kalt. Etwas zu finden, was ich nicht schon Tage zuvor fotografiert hätte, war nicht einfach.

An der Eiche entdeckte ich aber neu herausgekommene Austernseitlinge Pleurotus ostreatus und ein sehr kleines, mückenähnliches Insekt. Überhaupt fand ich heute keine anderen Insekten als Mücken aktiv – allen war es zu kalt.

An einer der von der Sonne aufgetauten Vogeltränken zeigte sich eine durstige Blaumeise Cyanistes caeruleus sehr vorsichtig, ein Haussperling Passer domesticus hingegen fand sie geeignet zum Baden und Herumplanschen.

Es geht auch sonst frühlingwärts: die ersten roten Rhabarber- Rheum rhabarbarum-Köpfchen zeigen sich zwischen altem, braunem Laub und frischen, grünen Blättchen vom Gundermann.

Die Fotos sind sämtlich von heute Mittag gegen zwölf, vom 8. März 2021 im Garten, Lüchow im Wendland, Lüchow-Dannenberg, Niedersachsen. Zum Vergrössern bitte die kleinen Bilder anklicken.

Ein Sperlings-Schwibbogen

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Einen Sperlings-Schwibbogen mit sieben aufgereihten Haussperlingen und einem Feldsperling dazwischen sah ich mittags durchs Fenster in den Zweigen des Pfeifenstrauchs aufgereiht in der Sonne sitzen. Der umfangreiche Strauch mit den überhängenden Zweigen, auch Bauernjasmin genannt, ist der erklärte Lieblingsplatz beider Sperlingsarten.

2021-01-30 LüchowSss Garten 7 Haussperlinge und 1 Feldsperling

Von rechts nach links sieht man 3 Haussperlings-Männchen Passer domesticus mit grauem Scheitel, dann 3 hellbraune Weibchen derselben Art, dann einen Feldsperling Passer montanus mit kastanienbraunem Kopfgefieder und dunklen Wangenflecken und ganz links unten wieder ein Haussperlingsweibchen.
Das Foto ist von heute Mittag, 30. Januar 2020, aufgenommen im Garten, Lüchow im Wendland, Lüchow-Dannenberg, Niedersachsen. Das gerade erahnbare weisse Häufchen im Strauch ist Schnee.

Nebel, Niesel, Badewetter

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Gestern im Garten: das junge Maulbeerbäumchen habe ich vor ein paar Wochen vorsichtshalber gegen Frostattacken schneeweiss bemützt, auch die Spatzen am Futterkuchen benehmen sich, wie man es im Dezember erwartet, der Rotholz-Hartriegel Cornus alba ‚Sibiriaca‘ steuert dahinter das um die Adventszeit so beliebte Rot bei.

Aber es ist frostfrei und für den Winter warm derzeit. Wie viele kleinen Trompeten und langstielige Posaunen recken sich die Trompeten-Becherflechten Cladonia fimbriata kupferoxidgrün und saftig aus ihrem Moosbett, und die kälteklein blühenden Färberkamillen Anthemis tinctoria tut einfach so, als wären sie goldene Sternchen:

Das könnte man alles als „vorweihnachtliche Bemühungen“ umdeuten, passendmachen und durchgehen lassen, und einen grünen Winter erleben wir hier auch nicht zum ersten Mal, aber mitten im Dezember so eine ausgelassene Spatzen-Plantscherei zu beobachten, wirkt doch ungewöhnlich und für meine Phantasie allzu erfrischend.

Brrrr… . Die Fotos sind alle vom 16. Dezember 2020, die oberen habe ich direkt im Garten aufgenommen, die badenden Haussperlinge Passer domesticus aus dem Haus durch das Fenster gezoomt, Lüchow im Wendland, Lüchow-Dannenberg, Niedersachsen. Bitte die kleinen Bilder zum Vergrössern anklicken.

Mitten im Dezember

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Mitten im Dezember im Garten – es nieselt oder ist einfach nur grau, und wird nur selten für ein Viertelstünchen heller, das man dann gerade nutzen kann, oder auch nicht. Dies sind die heutigen Vormittagsbilder:

1. Der Fenchel Foeniculum vulgare nahe der Hauswand treibt trotz zwischenzeitlicher Frostgrade unbeirrt sein frisches Grün aus den alten Blattachseln und dem Boden.
2. Austernseitlinge Pleurotus ostreatus mögen es kühl und feucht, darum passt diesen sogenannten Winterpilzen die Witterung sehr gut, und der Purpurroten Taubnessel Lamium purpurea daneben ist es einfach egal, sie blüht eben.
3. + 5. Zu den Weintrauben an den späten spanischen Reben Vitis vinifera ssp. vinifera schrieb ich bereits, dass sie den Amseln überlassen bleiben.
3. + 10. Die Kandelaber-Königskerzen Verbascum olympicum sehen von weitem obenherum braun aus, aber solange nicht alles Grün aus den Pflanzen gewichen ist, bringen sie immernoch Blüten hervor.
4. Es gibt noch immmer blühende Gelb-Skabiosen Scabiosa ochroleuca, wenn auch nicht alle Blüten so frisch aussehen, wie diese.
5. ⇔ 3.
6. Die weiter- und weiterblühende Beetrose ‚Aspirin‘ darf natürlich nicht fehlen, die zwar bei Frost etwas lädiert wurde, sich aber davon noch immer nicht aufhalten lässt.
7. + 8. Spatzenfotos dürfen auch heute nicht fehlen, allerdings sind es diesmal keine Fensterfotos, sondern welche, bei denen ich nur wenige Meter entfernt von den Haussperlingen Passer domesticus im Garten stand.
9. Manche Pflanzen vom Einjährigen Berufkraut Erigeron annuus wirken inzwischen ziemlich zerpliesert, aber einige sehen so frisch aus, als könne ihnen weder Kälte noch Witterung etwas anhaben.
10. ⇔ 3.
11. Der Rosmarin Salvia rosmarinus zeigt immernoch seine einzelne blasslila Blüte, während sich seine Knospen schon wieder etwas weiter entwickelt haben.
12. Eine Ringelblume Calendula officinalis darf natürlich nicht fehlen. Die Blüte wurde vom Frost gezaust, aber nicht entmutigt, und neben ihr stehen noch weitere Ringelblumen, die ganz ähnlich aussehen.

Die Fotos sind alle von heute Vormittag, am 15. Dezember 2020 aufgenommen im Garten, Lüchow im Wendland, Lüchow-Dannenberg, Niedersachsen. Bitte die kleinen Bilder zum Vergrössern anklicken.