Höcker-Habichtsfliege Dioctria rufipes auf Fliederblatt

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Auf dem Grün der Fliederblätter fand ich im frühen Juli eine Höcker-Habichtsfliege Dioctria rufipes in der Sonne sitzend. Mit ihren ca. 12-14 mm war sie zwar nicht gerade gross, wahrscheinlich auch wegen des noch grösseren Schattens aber auffallend genug auf dem glatt-grünen Blattwerk:

2021-07-10 LüchowSss Garten Höcker-Habichtsfliege (Dioctria rufipes)auf Gewöhnlichem Flieder (Syringa vulgaris)

    „Die Höcker-Habichtsfliege ist eine träge Fliege, die vor allem auf krautigen Pflanzen, Sträuchern und auf Bäumen verweilt, um Insekten, insbesondere parasitische Wespen, zu erbeuten. Sie fliegt von Mai bis Juni, gelegentlich kann man die Höcker-Habichtsfliege noch im August beobachten.“

Die Quelle zum Weiterlesen über das sowohl als Larve als auch Imago räuberisch lebende Insekt findet sich hier > Höcker-Habichtsfliege – Tierdoku, das Foto ist am Vormittag des 10. Juli 2021 aufgenommen, im Garten, Lüchow im Wendland, Lüchow-Dannenberg, Niedersachsen.

Gartenfarben: Purpur und Rot

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Die purpurnen und roten Farbtöne der letzten Apriltage bekommen hier einen gemeinsamen Auftritt:

 

Die Fotos sind sämtlich zwischen dem 25. und 30. April 2021 im Garten aufgenommen, Lüchow im Wendland, Lüchow-Dannenberg, Niedersachsen. Zum Vergrössern bitte die kleinen Bilder in der Galerie anklicken*.

*dann bzw. in der richtigen Blog-Ansicht verschwinden auch die lästigen weissen Schriftzüge, die man im WP-Reader über den Bildern sieht, weil sie eigentlich in der richtigen Galerie im Blog unter den Bildern stehen.

Flieder Mitte April ’21

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Am Gartenflieder Syringa vulgaris sind Mitte April ’21 die Knospen zwar dabei, sich zu öffnen und man kann junge, hellgrüne Blätter und violette Blütenknospen erkennen, aber er ist noch weit davon entfernt, wie im vorigen Jahr um dieselbe Zeit aufzublühen > hier. Es war bisher zu kalt, die erste Knospengarnitur wurde vom Frost vernichtet.

2021-04-14 LüchowSss Garten Gewöhnlicher Flieder (Syringa vulgaris)

Auch heute ist er wegen der niedrigen Temperaturen kaum weiter gekommen als auf dem ein paar Tage zuvor aufgenommenen Foto vom 14. April 2021 im Garten, Lüchow im Wendland, Lüchow-Dannenberg, Niedersachsen.

Wieder am Flieder

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Auf den Blättern des Gartenflieders Syringa vulgaris finden sich stets kleine Tierchen zu beobachten und zu fotografieren, und es ist interessant zu sehen, wie eines das andere nach sich zieht:

Zum Beispiel entdeckte ich auf den Blättern die winzige, grünmetallisch schimmernde Springspinne Heliophanus aeneus; die gelben Mundwerkzeuge verraten, dass es sich um einen Weibchen dieser Sonnenspringer-Art handelt, also gibt es für sie dort tierische Nahrung. Die kleine Lauer- und Anschleichjägerin ortet ihre Beute visuell. In Deutschland steht die Art als „gefährdet“ auf der Roten Liste.

Auch die Deutsche Wespe Vespula germanica suchte an den Fliederblüten nicht nach Nektar für den eigenen Bedarf, sondern nach Insekten, mit denen Faltenwespen ihre Larven hauptsächlich füttern. Die hellbraune Listspinne Pisaura mirabilis hat offensichtlich auch gerade etwas erbeutet: aufgrund der Fühler vermute ich eine Wanze.

Graue Garten- bzw. Feldwanzen Rhaphigaster nebulosa sehe ich in den letzten Tagen häufig, die bunteren Beerenwanzen Dolycoris baccarum noch vereinzelt. Während sie nur Pflanzensäfte saugen, veschmäht die Graue Gartenwanze auch tote Insekten nicht. Ob Reste von Spinnen-Beute das Risiko wert sind, selbst erbeutet zu werden?

Natürlich gab es noch etliche Arten mehr, die dem Fliederstrauch einen Besuch abstatteten oder sogar dort ein Netz gewebt haben, aber nicht alle Bilder der vorwiegend kleinen Tiere fielen vorzeigbar genug aus. Diese Fotos sind vom 26., 28. und 30. April 2020, alle am selben Strauch im Garten aufgenommen, Lüchow im Wendland, Lüchow-Dannenberg, Niedersachsen. Zum Vergrössern und Lesen der Untertitel bitte die kleinen Bilder anklicken.

Flieder Mitte April

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Zweimal schon sind ihm in diesem Frühjahr die nach dem milden Winter viel zu frühen Blütenknospen abgefroren, der dritte Versuch des pupurvioletten Gartenflieders Syringa vulgaris wird hoffentlich nicht mehr von Frösten vernichtet. Ähnlich wie bei den Magnolien sind die Bienenliebhaber vom Gartenflieder nicht begeistert, weil die Honigbienen ihn nicht anfliegen, was aber für den Insektenfreund kein Entscheidungskriterium zu sein braucht, weil zahlreiche andere Insektenarten ihn trotzdem gern aufsuchen und ihm etwas abgewinnen können.

Fliegen und Wildbienen, die anscheinend die zarte Behaarung für ihre Nestverschlüsse gebrauchen können, sind auch hier auf den Fotos zu sehen, in vergangenen Jahren habe ich darin auch verschiedene Schmetterlinge und Spinnen beobachten können. Beispiele kann man in Beiträgen > hier im Blog finden. – Diese drei Fotos sind vom Vormittag des 17. April 2020 im Garten, Lüchow im Wendland, Lüchow-Dannenberg, Niedersachsen. Zum Vergrössern bitte anklicken.