Eine Wespenbiene

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Endlich Fotos von einer der dicht über dem Boden umherfliegenden Wespenbienen Nomada fucata, als sie kurz auf einem trockenen Blatt innehielt. Hübsch sind auch die langen, bunten Fühler:

2021-04-25 LüchowSss Garten Gewöhnliche Wespenbiene (Nomada fucata)

Die Kuckucksbiene sucht die Nähe der Gewöhnlichen Sandbienen Andrena flavipes, denn sie legt ihre Eier in deren Nester, Dort frisst die Nomada-Larve zuerst das Sandbienen-Ei bzw. die Larve, dann deren Vorrat.

2021-04-25 LüchowSss Garten Gewöhnliche Wespenbiene (Nomada fucata)

Die erwachsene Gewöhnliche Wespenbiene hingegen ernährt sich von Nektar, z.B. vom Gundermann Glechoma hederaceae. – Die Fotos sind vom 25. April 2021 im Garten, Lüchow im Wendland, Lüchow-Dannenberg, Niedersachsen.

Auch für den Wilden Dost ist die Hauptblütezeit bald vorüber

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Auch für den Wilden Dost bzw. Oregano Origanum vulgare ist die Hauptblütezeit nach vier Wochen bald vorüber, es stehen inzwischen mehr abgeblühte Stängel im Garten als noch mit Blüten besetzt sind. Dies sind Fotos aus den vergangenen beiden Wochen, inklusive heute Vormittag:

 

Noch sind Hummeln, Bienen, Schmetterlinge, Schweb- und andere Fliegen an den rosa Blüten zugange, aber es stehen bereits ganze Partien der Wildstaude in den Wieseninseln blütenlos.
Mein besonderes Highlight in der Galerie ist mir erst heute Vormittag zum ersten Mal begegnet, nämlich der Kleine Weiden-Glasflügler Synanthedon formicaeformis, auch Ameisen-Glasflügler genannt, der auf den Bildern 15 und 19 zu sehen ist. Der kleine Schmetterling ist in Wirklichkeit sehr klein, 20 mm Flügelspannweite sollen es sein.

Die Fotos sind im Zeitraum zwischen dem 31. Juli und 14. August 2020 aufgenommen, natürlich wieder an verschiedenen Stellen im Garten, Lüchow im Wendland, Lüchow-Dannenberg, Niedersachsen. Bitte die kleinen Bilder in der Galerie zum Vergrössern und Lesen der Untertitel mit Namen – soweit sie mir bekannt sind – anklicken.

Weitere mehr oder weniger weisse Blüten

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In dieser Galerie sind noch weitere mehr oder weniger weisse Blüten im Garten zu sehen. Manche sind eher winzig, wie die von Brennnessel, Wein und Hasen-Klee, ziemlich klein, wie von Olive, Graukresse oder Gewöhnlichem Hornkraut, und natürlich die grösseren, die man als „Blumen“ empfindet, wie beim Vexiernelken, Margeriten, Seidenmohn und Rosen. Das Weiss changiert dabei zwischen Reinweiss und Gelblichem zu Blassrosa, wobei der Rosenzüchter der ‚Aspirin‘ sie als „weisse Rose“ definiert hat, und ich andererseits die Gelb-Skabiose als cremeweiss empfinde.

 

Es sind Schwebfliegen, Wildbienen und Käfer zu sehen, auch Fliegen und, als Vertreter der Falter eine einzige Langhornmotte sind dabei. Mehr, vorwiegend kleine, Insekten sind im weissblütigen Schafgarben-Beitrag zuvor zu sehen > hier.
Grössere Bienenarten wie Honigbienen, Hummeln und Seidenbienen bevorzugen momentan nicht Weiss, sondern gelbes Ferkelkraut und Johannsikraut, blaue Wegwarten und Natternkopf, sowie die rosafarbene Bunte Kronwicke und neuerdings den gerade erblühenden Oregano. Allein die Weisse Taubnessel ist normalerweise von Ackerhummeln gut besucht, nur stammt das Bild vom heutigen Regentag, sie wären also da.
Mit den Schmetterlingen verhält es sich leider anders. Bis auf vereinzelte Weisslinge und einige kleine Spanner und Motten fehlen sie, auch auf farbigen Blüten. Für den Beobachtungszeitraum von insgesamt 10 Tagen. inklusive des heutigen Nieselregenmorgens, ist das kein gutes Ergebnis.
Die Fotos sind vom 21.-29. Juni und vom Morgen des 1. Juli 2020 im Garten entstanden, Lüchow im Wendland, Lüchow-Dannenberg, Niedersachsen. Bitte die kleinen Bilder in der Galerie zum Vergrössern anklicken.

Wespenbiene Nomada fucata

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Die Fotos sind nicht sonderlich gut, aber immerhin ist erkennbar, dass es sich bei den beiden Insekten um wespenähnliche Wildbienen handelt, die deshalb auch als Wespenbienen bezeichnet werden, in diesem Fall ist es Nomada fucata, manchmal auch deutsch mit „Gewöhnliche Wespenbiene“ benannt:

Ausser der Mimikry-Färbung haben Wespenbienen nichts mit Wespen zu tun, sondern suchen als Wildbienen-Kuckuck die Nähe von Sandbienen. Nomada fucata nutzt die Gewöhnliche Sandbiene Andrena flavipes für ihre parasitischen Zwecke und legt ihr Ei in deren Nest. Die Nomada-Larve frisst später zuerst das Sandbienen-Ei, dann dessen Vorrat.

Sieht man die Gewöhnliche Wespenbiene Nomada fucata bei der Nektarsuche, wie auf den Fotos an den Blüten des Kleinköpfigen Pippau Crepis capillaris, dann nur für den eigenen Appetit. Diese beiden sowieso: es müssten wohl beides Männchen sein. – Die erste ihrer Art in diesem Jahr entdeckte ich bereits Ende März im Garten, zeigte und schrieb davon > hier, demnach müssten diese beiden bereits der zweiten Generation des Jahres angehören, die ungefähr von Juli bis August fliegt. Die Fotos sind vom 21. Juni 2019 im Garten, Lüchow im Wendland, Lüchow-Dannenberg, Niedersachsen. Zum Vergrössern kann man die Bilder anklicken.