Quer durch den Garten im Mai: Purpur

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Nachdem sich der Mai endlich als wachstumsfreundlicher erweist, beschleunigt sich auch das Blühen im Garten. Diese Galerie ist dem Thema Purpur gewidmet und auffallend sind neben den grossen Blütenständen von Purpurmagnolie und Flieder vor allem die Storchen- und Reiherschnäbel, deren Vielfalt ich faszinierend und verwirrend finde.

 

Manche davon sind Wildpflanzen, wie auf Bild 1 die niedrige Geranium-Art, bei der ich nicht weiss, ob es sich um den Rundblättrigen Storchschnabel Geranium rotundifolium handelt oder doch den Weichen Storchschnabel Geranium molle, auf Bild 2 das Ruprechtskraut bzw. der Stinkende Storchenschnabel Geranium robertianum, auf Bild 3 die Purpurrote Taubnessel Lamium purpureum, und auf Bild 4 der Gewöhnliche Reiherschnabel Erodium cicutarium.

 

Andere sind gezüchtete Gartensorten, wie von Bild 5 der Balkan-Storchenschnabel Geranium macrorrhizum oder auf Bild 6 der gelbblättrige ‚Goldmund‘-Storchenschnabel Geranium phaeum, auf Bild 7 die Purpur-Magnolie Magnolia liliiflora und Bild 8 der Garten-Flieder Syringa vulgaris.

Die Fotos habe ich zwischen dem 10.und 15. Mai 2021 kreuz und quer im Garten aufgenommen, Lüchow im Wendland, Lüchow-Dannenberg, Niedersachsen. Bitte die kleinen Bilder zum Vergrössern anklicken.

Purpur und Rosa im November

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Purpur und Rosa gelten nicht gerade als Herbstfarben, aber sie können im November einen beachtlichen Anteil an Farbpunkten für sich verbuchen. Manche davon waren „letzte Blüten“, aber andere haben vor neue Blüten nachzubilden, bis sie von winterlichen Temperaturen gestoppt werden.


Für die Galerie habe ich versucht, trotz formaler Überlegungen die zeitliche Abfolge einigermassen zu berücksichtigen, so dass die ältesten Fotos vom Novemberanfang oben, die jüngsten in der Reihenfolge unten stehen, die letzten Bilder sind sogar von heute. Die meisten von den gezeigten Blütenpflanzen blühen vereinzelt immernoch, lediglich der Schmetterlingsflieder hat sein Blühen nun vollkommen eingestellt, dafür ist der Erdrauch ein ausgesprochener „Spätaufsteher“, der gerade erst richtig in Form kommt.
Die im Beitrag zusammengefassten Fotos wurden im Garten zwischen dem 3. und dem 23. November 2020 aufgenommen, Lüchow im Wendland, Lüchow-Dannenberg, Niedersachsen. Zum Vergrössern bitte die kleinen Bilder anklicken, ihre Untertitel sind oft noch genauer als hier auf den ersten Blick erkennbar.

Kleine Storchenschnabelblüten

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Soweit ich gesehen habe, blühen immernoch drei verschiedene Geranium-Arten, sämtlich Wildkräuter, nämlich der Stinkende, der Kleine und der Rundblättrige Storchenschnabel, falls es sich nicht doch um den ähnlichen Weichen Storchschnabel handelt, aber alle sind klein und unscheinbar:

Auch sie sorgen mit ihren Fähigkeiten dafür, dass Tiere, die bei milden Temperaturen Nektar oder andere Kost benötigen, etwas finden können, und das nicht erst in den letzten Jahren, die Fähigkeit ist ihnen grundsätzlich eigen, wie vielen unbeachteten kleinen „Unkräutern“ in der Feldflur und an Wegrändern. Man achtet nun nur stärker darauf, sensibilisiert durch den Klimawandel.
Bild 1: Stinkender Storchenschnabel bzw. Ruprechtskraut Geranium robertianum in einer der Wieseninseln, die grösste und auffälligste Art von den drei gezeigten.
Bild 2: Kleine Storchschnabel Geranium pusillum, unscheinbar und niedrig, mit blassen, hellrosa Blüten, vor allem im gemähten, kräuterdurchwachsenen Rasen
Bild 3: Rundblättriger Storchschnabel Geranium rotundifolium oder evtl. auch Weicher Storchschnabel Geranium molle auf einer anderen Wieseninsel.
Die Fotos sind vom 18. November 2020, aufgenommen an verschiedenen Stellen im Garten, Lüchow im Wendland, Lüchow-Dannenberg, Niedersachen. Zum Vergrössern bitte die kleinen Bilder anklicken.