Weinbergschnecke, die dritte

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Nachdem ich > am 22. April ’21 die ersten beiden Weinbergschnecken Helix pomatia im Garten fand und an der Benjeshecke zusammenbrachte, und die eine > am 4. Mai ’21 beim „Bewohnen“ der Totholzhecke fotografierte  und  die zweite > am 5. Mai ’21 nur ein paar Fussbreit davon, zwischen Totholzhecke und Wieseninsel im Gras, …

2021-05-06 LüchowSss Garten Rundgang m. Totholzhecken + kleinem Wall m. nummerierten Weinbergschneckenplätzen 1-3

… entdeckte ich am 7. Mai ’21 endlich auch das dritte Exemplar, von dem ich wusste, dass es eigentlich im Garten sein müsste, ein gutes Stück von den anderen beiden entfernt, in genau dem niedrigen Wall aus Ästen, Zweigen und Staudenabschnitten, die den Wurzelbereich neu gepflanzter, junger Sträucher vor Frost, Wind und Austrocknung schützen sollen, in der ich Weinbergschnecke Nr. 3 vorigen Herbst abgesetzt hatte. Auf dem Gartenfoto habe ich sie alle drei in der Reihenfolge ihres Auffindens mit roten Punkten 🔴 angezeichnet. Dies ist sind Fotos von „Nr. 3“:

Weinbergschnecken sind sehr standorttreu. Solange ihr Wärmebedürfnis und Nahrungsbedarf befriedigt wird, gibt es für sie keinen Grund, sich weiter von dem Fleck zu entfernen. Nun wünsche ich mir nur, dass doch noch irgendwo im Garten eine vierte Weinbergschnecke auftaucht, die ich „Nr. 3“ zugesellen könnte, denn auch an der Stelle sind sie ganz gut aufgehoben, den kleinen Wall werde ich nicht wegräumen, nachdem er sich so hervorragend bewährt hat, denn all die neuen Sträucher und Bäumchen, die er schützen und fördern sollte, sind wohlauf und grün.

Den Blick über den Garten hinweg habe ich bereits am 6. Mai aufgenommen, man sieht Sturm „Eugen“ noch an der Zweigen herumziehen; die Schneckenfotos sind vom 7. Mai 2021, im Garten, Lüchow im Wendland, Lüchow-Dannenberg, Niedersachsen. Die beiden kleinen Galerie-Bilder von „Nr. 3“ kann man zum Vergrössern anklicken.

Weinbergschnecke, die zweite

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Die beiden Weinbergschnecken Helix pomatia haben sich kaum von dem Fleck entfernt, an dem ich sie zusammenbrachte. Während ich eine der beiden Weinbergschnecken im Garten beim „Bewohnen“ der Totholzhecke beobachtete, fand ich die zweite nur ein paar Fussbreit davon, zwischen Totholzhecke und Wieseninsel im Gras:

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Weinbergschnecken ernähren sich bevorzugt von weichen, welken Pflanzenteilen und Algenbewüchsen, und weidet diese mit ihrer Raspelzunge ab, gelegentlich gönnen sie sich aber auch ein zartes Blättchen, um daran zu fressen, wie hier, bei ihrem Ausflug ins Grüne unweit der Totholzhecke, das junge Blatt vom Löwenzahn Taraxacum officinale:

Für mich als Häuschenschneckenliebhaberin sieht das niedlich aus. – Auch diese Fotos sind wieder vom 30. April 2021, aufgenommen im Garten, Lüchow im Wendland, Lüchow-Dannenberg, Niedersachsen. Bitte die kleinen Bilder in der Galerie zum Vergrössern anklicken. Die Bilder in der Slideshow und in der Miniaturengalerie sind dieselben.

Weinbergschnecke in der Totholzhecke

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Zur Zeit ist es zwar nicht warm, aber frostfrei und es regnet sogar erfreulich intensiv, so dass ausreichend Feuchtigkeit herrscht, um die Weinbergschnecken Helix pomatia  im Garten zum Umherspazieren anzuregen, aber kaum weiter als einen Radius von einem Meter um immernoch denselben Platz an der Totholzhecke:

2021-04-30 LüchowSss Garten Weinbergschnecke (Helix pomatia) (1)

Hier ist eine der beiden, die ich seit dem ersten Wiedersehen am 19.04.’21 nach dem Winter seitdem häufig direkt an der Totholz- bzw. Benjeshecke antreffe, oder ein paar Fussbreit davon entfernt im Gras beobachten kann. Ihnen scheint der Schutz und das Nahrungsangebot gut zu gefallen, also bleiben sie dort.

2021-04-30 LüchowSss Garten Weinbergschnecke (Helix pomatia) (2)

Die beiden Fotos sind vom 30. April 2021, aufgenommen im Garten, Lüchow im Wendland, Lüchow-Dannenberg, Niedersachsen. Die zweite Weinbergschnecke war ganz in der Nähe, zwischen Totholzhecke und Wieseninsel im Gras, bekommt aber demnächst einen eigenen Artikel über ihre Aktivitäten an einem Löwenzahnblatt.

Wiedersehen mit Weinbergschnecken

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Am vergangenen Montag war Nieselregenwetter, nicht hell, aber in gewisser Weise doch frühlingshaft, weil man das Grün vor den Augen wachsen zu sehen meinte, ob nun auf den Wieseninseln oder an den Zweigen.

2021-04-19 LüchowSss Garten Wieseninseln

Ich machte also trotz des griesen Himmels und des fotoungünstigen Lichts nach dem Spaziergang mit Bongo eine kleine Gartenrunde mit der kleinen Taschenkamera, während Bongo es vorzog, auf der Terrasse zu liegen. Stundenlang draussen zu liegen ist ihm aber inzwischen gar nicht mehr so wichtig.

2021-04-19 LüchowSss Garten Bongo

Umgerechnet in Menschenjahre wäre er nun schon ein Mittneunziger und wir nennen ihn ‚unsere Senior-Welpe‘, weil er oft schutzbedürftiger, ruhesuchender und dann auch wieder anlehnungsbedürftiger wirkt, als mit sechs Monaten, als er zu uns kam. Ob die Amsel etwas zu fressen findet, das er auch mögen könnte, interessiert ihn aber noch.

2021-04-19 LüchowSss Garten weibl. Amsel (Turdus merula)

Es war wieder diese zutrauliche weibliche Amsel Turdus merula, die mir so oft mit geringem Abstand neugierig durch den Garten folgt. – Im März beschrieb ich schon einmal unter einen meiner Beiträge mit einer grünen Blattrosette vom Roten Fingerhut Digitalis purpurea, dass ihnen die Trockenheit zusetzt:

https://puzzleblume.wordpress.com/2021/03/18/gruene-fingerhut-blattrosette/#comment-24132

… daher freut es mich um so mehr, dass ich in diesen Tagen doch einige vielverprechende Jungpflanzen gefunden habe. Auf dem 4., vorletzten Bild in diesem Beitrag sind vier junge Fingerhüte und eine junge Königskerze zu sehen; an Farbe und Blattstruktur kann man sie unterscheiden, die Königskerze ist zuunterst auf dem Foto:

Und zuletzt kommt als Höhepunkt das Wiedersehen mit zweien der Weinbergschnecken Helix pomatia  im Garten. Beide sind an verschiedenen Stellen am 19.04.’21 erstmals nach dem Winter wieder hervorgekommen. Damit sie einander finden, habe ich die eine (obere) zur anderen (unteren) an die Benjeshecke (siehe Bild 1 im Hintergrund) hinüber getragen, wo ich sie seither täglich immer wieder nah beieinander sehe.

Die Fotos sind alle fünf vom 19. April 2021, aufgenommen im Garten, Lüchow im Wendland, Lüchow-Dannenberg, Niedersachsen. Bitte die kleinen Bilder zum Vergrössern anklicken.

Weinbergschnecke beim Morgenspaziergang

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Die Weinbergschnecken Helix pomatia, die im Garten leben, sehe ich so selten, dass ich mich immer unglaublich freue, eine zu sehen und weiterhin von ihrer Anwesenheit ausgehen zu dürfen, so wie am vergangenen Dienstagmorgen nach dem Regen, als diese vom Rasen kommend dem Beet unter dem Weinspalier zustrebte und darin verschwand:

2020-08-25 LüchowSss Garten Weinbergschnecke (Helix pomatia) am Morgen (1)

Meine letzten beiden Weinbergschnecken-Begegnungen liegen über einen Monat zurück: eine traf ich am 15. Juli am entgegensetzten Ende des Grundstücks > Wo das gesichelte Heu hinkommt, eine weitere am 17. Juli, nicht allzuweit entfernt von der aktuellen Stelle > am Fenchel.
Wegen der Marken auf den Häuschen, die sich auf den Fotos beim Vergleich erkennen lassen, habe ich berechtigte Hoffnung, dass es mindestens zwei verschiedene Exemplare sind, die den Garten durchstreifen und hoffentlich gelegentlich aufeinandertreffen, um neue Generationen zu stiften.
Das Foto ist vom Morgen des 25. August 2020 im Garten, Lüchow im Wendland, Lüchow-Dannenberg, Niedersachsen.

Wo das gesichelte Heu hinkommt

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„Sicheln und dann einfach liegen lassen, oder wo kommt das „Heu“ hin?“ – lautete eine Kommentar-Frage zu > Wiesen-Schafgarbe im Juli, weil ich schrieb, diese mit der Handsichel mähen zu wollen.
Die Antwort lautet: „Im Moment kann ich es gut brauchen, um damit neugepflanzte Sträucher im Wurzelbereich vor zu viel Sonneneintrahlung / Austrocknung zu schützen. Damit es aber nicht fault, lasse ich es erst trocknen, bevor es mit trockenen Birkenzweigen dazwischen die zweite Reihe auf der anderen Seite ergibt. Eine habe ich schon. Wir haben ja keine Nacktschnecken mehr, da ist das eine vielleicht nicht bilderbuchschöne, aber wirksame Methode. Der Igel mag diese Reihen auch und schnüffelt sie auf seiner Runde gern ab …“ und heute habe ich Fotos dazu:

Der Zierwert mag fragwürdig sein, aber die Aufgabe, zu beschatten und dafür zu sorgen, dass Regen- oder Giesswasser nicht so schnell verdunsten, erfüllen die Mulchstreifen entlang einer Reihe junger, erst vor ein paar Monaten bzw. Wochen gepflanzten Sträucher und noch sehr jungen Bäumen sehr gut. Durch ihn habe ich heute auch eine meiner „Weinis“ wiedergesehen, denn Weinbergschnecken ernähren sich von weichen, welken Pflanzenteilen und Algenbewüchsen, die sich an feuchten Stellen bilden. Weil sie sich bei Trockenheit verkriechen, wenn nicht gar sterben, wusste ich nicht, ob überhaupt noch eine da ist, die letzte Sichtung lag ein Jahr zurück > hier.
Diese Fotos sind vom Nachmittag des 15. Juli 2020 im Garten, Lüchow im Wendland, Lüchow-Dannenberg, Niedersachsen. Bitte die kleinen Bilder zum Vergrössern anklicken.

„Hipp, hipp, hurra, Helix pomatia!“

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„Hipp, hipp, hurra, Helix pomatia!“ – denn die Weinbergschnecken Helix pomatia, die im Garten leben, sah ich so lange nicht, dass ich annahm, sie seien der Dürre des vorigen Jahres oder einer der Krähen zum Opfer gefallen.

 

Vorigen Freitagmorgen, nach der Regennacht, sah ich sie am Morgen durch ein Beet … kann man auf einem Schneckenfuss spazieren? Es sah nach mehr als nur schnödem Kriechen aus: munterer, beschwingter, irgendwie flott. Ja, ich habe meine Schnecken gern, und freue mich doppelt, es waren nämlich zwei.
Foto vom 12. Juli 2019 im Garten, Lüchow im Wendland, Lüchow-Dannenberg, Niedersachsen.