Flieder Mitte April ’21

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Am Gartenflieder Syringa vulgaris sind Mitte April ’21 die Knospen zwar dabei, sich zu öffnen und man kann junge, hellgrüne Blätter und violette Blütenknospen erkennen, aber er ist noch weit davon entfernt, wie im vorigen Jahr um dieselbe Zeit aufzublühen > hier. Es war bisher zu kalt, die erste Knospengarnitur wurde vom Frost vernichtet.

2021-04-14 LüchowSss Garten Gewöhnlicher Flieder (Syringa vulgaris)

Auch heute ist er wegen der niedrigen Temperaturen kaum weiter gekommen als auf dem ein paar Tage zuvor aufgenommenen Foto vom 14. April 2021 im Garten, Lüchow im Wendland, Lüchow-Dannenberg, Niedersachsen.

Das erste Taubenschwänzchen 2020 im Garten: heute.

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Unter chronologischen Gesichtspunkten hätte ich andere Fotos zuerst zu zeigen, aber ich freue mich zu sehr über das erste Taubenschwänzchen Macroglossum stellatarum diesen Jahres, das ich heute am späten Morgen am verblühenden Garten-Flieder Syringa vulgaris beim Frühstücken vorfand. Zum Glück liess es sich Zeit damit, so dass ich wie ein geölter Blitz ins Haus rennen, und die Kamera holen konnte. Die noch aufgeschraubte 1×3 Nahlinse war hier und da ein Hinderniss, aber es reicht für eine Galerie, wo das an Federn erinnernde Schwänzchen erkennbar ist :

 

Mein bisher hier in unserer Gegend am frühesten gesichtete Taubenschwänzchen notierte ich im Blog > am 24. März 2019 an Grauweidenkätzchen. Ein weiteres, recht frühes Taubenschwänzchen schmiegte sich ein Jahr zuvor > am 23. Mai 2018 an Fliederblüten im Garten, womöglich war es am Labkraut im Garten herangewachsen, vielleicht auch ein Überwinterer als Falter. Auch das heutige Taubenschwänzchen sieht nicht „wie neu“ aus, und es freut mich, dass Garten-Flieder für diese besonders langzüngige Nachtfalterart als Nektarspender in Frage kommt, auch wenn er sonst nicht gerade als Insektenweide gilt. Für so frühe Taubenschwänzchen ist die reiche Fliederblüte jedenfalls ein Segen.
Die Fotos sind vom 21. Mai 2020 im Garten. Lüchow im Wendland, Lüchow-Dannenberg, Niedersachsen. Bitte die kleinen Bilder in der Galerie zum Vergrössern anklicken.

Wieder am Flieder

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Auf den Blättern des Gartenflieders Syringa vulgaris finden sich stets kleine Tierchen zu beobachten und zu fotografieren, und es ist interessant zu sehen, wie eines das andere nach sich zieht:

Zum Beispiel entdeckte ich auf den Blättern die winzige, grünmetallisch schimmernde Springspinne Heliophanus aeneus; die gelben Mundwerkzeuge verraten, dass es sich um einen Weibchen dieser Sonnenspringer-Art handelt, also gibt es für sie dort tierische Nahrung. Die kleine Lauer- und Anschleichjägerin ortet ihre Beute visuell. In Deutschland steht die Art als „gefährdet“ auf der Roten Liste.

Auch die Deutsche Wespe Vespula germanica suchte an den Fliederblüten nicht nach Nektar für den eigenen Bedarf, sondern nach Insekten, mit denen Faltenwespen ihre Larven hauptsächlich füttern. Die hellbraune Listspinne Pisaura mirabilis hat offensichtlich auch gerade etwas erbeutet: aufgrund der Fühler vermute ich eine Wanze.

Graue Garten- bzw. Feldwanzen Rhaphigaster nebulosa sehe ich in den letzten Tagen häufig, die bunteren Beerenwanzen Dolycoris baccarum noch vereinzelt. Während sie nur Pflanzensäfte saugen, veschmäht die Graue Gartenwanze auch tote Insekten nicht. Ob Reste von Spinnen-Beute das Risiko wert sind, selbst erbeutet zu werden?

Natürlich gab es noch etliche Arten mehr, die dem Fliederstrauch einen Besuch abstatteten oder sogar dort ein Netz gewebt haben, aber nicht alle Bilder der vorwiegend kleinen Tiere fielen vorzeigbar genug aus. Diese Fotos sind vom 26., 28. und 30. April 2020, alle am selben Strauch im Garten aufgenommen, Lüchow im Wendland, Lüchow-Dannenberg, Niedersachsen. Zum Vergrössern und Lesen der Untertitel bitte die kleinen Bilder anklicken.

Flieder Mitte April

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Zweimal schon sind ihm in diesem Frühjahr die nach dem milden Winter viel zu frühen Blütenknospen abgefroren, der dritte Versuch des pupurvioletten Gartenflieders Syringa vulgaris wird hoffentlich nicht mehr von Frösten vernichtet. Ähnlich wie bei den Magnolien sind die Bienenliebhaber vom Gartenflieder nicht begeistert, weil die Honigbienen ihn nicht anfliegen, was aber für den Insektenfreund kein Entscheidungskriterium zu sein braucht, weil zahlreiche andere Insektenarten ihn trotzdem gern aufsuchen und ihm etwas abgewinnen können.

Fliegen und Wildbienen, die anscheinend die zarte Behaarung für ihre Nestverschlüsse gebrauchen können, sind auch hier auf den Fotos zu sehen, in vergangenen Jahren habe ich darin auch verschiedene Schmetterlinge und Spinnen beobachten können. Beispiele kann man in Beiträgen > hier im Blog finden. – Diese drei Fotos sind vom Vormittag des 17. April 2020 im Garten, Lüchow im Wendland, Lüchow-Dannenberg, Niedersachsen. Zum Vergrössern bitte anklicken.