Das Jahr 2020 als Beitragspuzzle

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Die Jahreswende naht, die Zeit für Jahresrückblicke ist gekommen, die ersten las ich schon und das ist, zusammen mit dem Mangel an Fotos in diesen dämmerigen Tagen, Grund genug, sich dem schon vor Silvester anzuschliessen, vielleicht mit mehr als nur einer Variante, schliesslich sind noch vier Tage Zeit. Heute beginne ich mit einem Blick in die Statistik meines PUZZLEBLUME ❀-Blogs: für jeden Monat des Jahres 2020 in diesem Blog habe ich ein Bild aus den jeweils am häufigsten geklickten Beiträgen ausgewählt, und durch einen Klick auf das Bild oder den Untertitel-Link kann sich, wer will, zum jeweiligen Artikel führen lassen:

Silberreiher, wieder am Kanal | Veröffentlicht am 2020/01/03 von puzzleblume

Januar > Silberreiher, wieder am Kanal | 2020/01/03

Im Wurzelwerk | Veröffentlicht am 2020/02/04 von puzzleblume

Februar > Im Wurzelwerk | 2020/02/04

Die erste Hummel | Veröffentlicht am 2020/03/01 von puzzleblume

März > Die erste Hummel | 2020/03/01

Hallo, Amselweibchen! | Veröffentlicht am 2020/04/17 von puzzleblume

April > Hallo, Amselweibchen! | 2020/04/17

Maskenträger unterwegs | Veröffentlicht am 2020/05/03 von puzzleblume

Mai > Maskenträger unterwegs | 2020/05/03

Lieblingsblau | Veröffentlicht am 2020/06/02 von puzzleblume

Juni > Lieblingsblau | 2020/06/02

Zwei Gewöhnliche Langbauchschwebfliegen | Veröffentlicht am 2020/07/05 von puzzleblume

Juli > Zwei Gewöhnliche Langbauchschwebfliegen | 2020/07/05

„Und hopp!“ | Veröffentlicht am 2020/08/13 von puzzleblume

August > „Und hopp!“ | 2020/08/13

Nocheinmal: Grashüpfer auf den Wieseninseln | Veröffentlicht am 2020/09/02 von puzzleblume

September > Nocheinmal: Grashüpfer auf den Wieseninseln | 2020/09/02

Nicht das Blockdings | Veröffentlicht am 2020/10/02 von puzzleblume

Oktober > Nicht das Blockdings | 2020/10/02

Herbstastern & Insekten Anfang November | Veröffentlicht am 2020/11/10 von puzzleblume

November > Herbstastern & Insekten Anfang November | 2020/11/10

Ein Mäusebussard als Zuschauer | Veröffentlicht am 2020/12/16 von puzzleblume

Dezember > Ein Mäusebussard als Zuschauer | 2020/12/16

Die hier versammelten Fotos habe ich im Jahreslauf 2020 entweder im Garten oder nur wenige hundert Meter davon entfernt aufgenommen, also bei Lüchow im Wendland, Lüchow-Dannenberg, Niedersachsen. Das „Blockdings“ im Blog ist eine Ausnahme, und ich überlegte kurz, ob ich nicht den nachrangigen Beitrag mit Foto vorziehen sollte, aber andererseits war das Thema Blockeditor im Oktober von grossem Interesse.
Wie oben schon erwähnt, bringen die verlinkten Bilder oder darunterstehenden Zeilen zu den jeweiligen Beiträgen.

Vielen Dank allen, die sie bereits gelesen und kommentiert haben und denen, die es noch tun werden, ausserdem an alle, deren eigene Blog-Veröffentlichungen und Kommentare mir in diesem Jahr Anregung und Freude bereitet haben.
Weil manche sich gerade für einige Tage verabschieden, um sich über die Tage des Jahreswechsels „blogfrei“ zu nehmen, wünsche ich an dieser Stelle schon mal im Voraus allen ein gutes und gesundes Jahr 2021.

Maskenträger unterwegs

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So einen Maskenträger habe ich hier schon lange nicht mehr gesehen – einen Waschbären Procyon lotor bei seinem Morgenspaziergang. Leider war er ziemlich weit weg und die Taschenkamera konnte nicht mehr, aber immerhin :

So, wie er den Wegrand inspizierte, suchte er vermutlich Schnecken und Regenwürmern, die nach dem Regenwetter aktiv waren. Das war heute Morgen, am 3. Mai 2020 in der Feldmark bei Lüchow im Wendland, Lüchow-Dannenberg, Niedersachsen. Klickt man die Bildtafel an, kann man sie vergrössern.

Ein weiterer Spaziergang, grau umwölkt

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Fotos von gestern Vormittag, wegen des Regenwetters grau umwölkt, aber auch gedanklich, denn neben den Berichten um den Amokläufer in Hanau gab es eine weitere beunruhigende Zeitungsnotiz, die mich vor allem beim Blick in die Weite der Landschaft – siehe Bild 1 – besorgt stimmte. Die Windräder im Hintergrund stehen weniger als 1,5 km entfernt, im Windpark Lübbow-Bösel, jedes einzelne mit einer Turmhöhe von 64 m. Nun ist geplant, in ca. 3 Jahren eine Erweiterung westlich der Bundesstrasse B 248 zu bauen, mit sechs 4x so hohen Windrad-Giganten, jedes 246 m hoch, näher als 1km > siehe GoogleMaps.

 

Die Graugänse marschierten arglos auf dem grünen Feld umher. Nicht nur, dass diese Windradmonster einen erheblichen Einfluss auf Licht- und Geräuschverhältnisse ausüben werden, sie stehen auch sehr nah an den Feldflächen, die ich so oft schon in meinen Blogs als Rastflächen verschiedener Zugvögel gezeigt habe, wie nordische Gänse, Kiebitze und verschiedene Singvögel. Die halten sich, wenn sie aufgescheucht werden, schliesslich nicht an bestimmte Feldgrenzen und landen auch gern mal auf den nun für den Windpark vorgesehenen Flächen. Wie sich solche Riesenwindräder in der ansonsten flachen Landschaft optisch ausmachen, vermag ich mir kaum auszumalen, denn ein „viermal so hoch wie die anderen, aber doppelt so nah“ auf der sogenannten Potenzialfläche PF 4 übersteigt selbst mein sonst so lebhaftes Vorstellungsvermögen.

 

„Kein Haus werde mehr als 8 Stunden im Jahr und mehr als 20 Minuten am Tag im Schlagschatten liegen“ habe der Geschäftsführer der Windanlagenbau-Firma versprochen, heisst es in der Pressemeldung der EJZ vom Freitag.
Wie mag das berechnet worden sein? Zwischen Herbst und Frühjahr sind die Schatten wegen der niedrig stehenden Sonne doch länger und die Tage kürzer, also ist die Reichweite von 246 m hohen, mit 163 m Durchmesser ausgestatteten Rotoren entsprechend länger als im Sommer, das Tageslicht wirkt kostbarer. Die Schatten der nächststehenden Turbine könnten bis dorthin reichen, wo ich zum Fotografieren gestanden habe.

 

Die Pläne könnten an der Baugenehmigung für das Umspannwerk scheitern, das die Energie ins Netz speisen soll. Die Menge entspricht dem durchschnittlichen Jahres-Verbrauch 25.000 dt. Haushalte – nur welcher? Lüchow-Dannenberg erzeugt seit 2012 mit Wind, Sonne und Biogas 15% mehr Energie, als vorort verbraucht wird. Vielleicht läuft das alles so vorüber wie der Autobahnbau der A 25 von Hamburg nach Berlin oder wie der nächtlich-heimlich den Weg nehmende Dachs, der zwar seine Spuren im weichen Rand des Feldweges hinterlassen hat, aber von dem wohl keiner weiss, wo er hergekommen ist und wohin er gelaufen sein mag. Nicht nur den Vögeln zuliebe wäre das sehr zu wünschen.
Fotos sind vom 22. Februar 2020, in der Feldmark bei Lüchow im Wendland, Lüchow-Dannenberg, Niedersachsen.