Maxi forscht

Allgemein, Garten | Garden, Maxima | the dog

Maxi erforscht immer mehr Teile des Gartens, hat aber bisher eine bestimmte bevorzugte „Komfortzone“ im hinteren Teil, in der sie um die Wieseninseln herumflitzt oder darin pirscht und stöbert, wie auf  diesem Suchbild:

2021-07-28 LüchowSss Garten MAXI Wieseninsel-Suchbild

Die ersten beiden Bilder sind vom Samstag, könnten aber auch von heute sein, wo wir sie mitlockten, uns bei der Gartenarbeit in den vorderen, strassenseitigen und weniger buschigen Teil des Gartens zu folgen, bisher noch nicht ihr Revier.

2021-07-28 LüchowSss Garten MAXI wagt sich vor

Zur rumpelden Schubkarre hält Maxi grossen Abstand, auch wenn sie stillsteht, und ich muss auch meine Gartenhandschuhe ausziehen und ein gutes Stück beiseite legen, damit sie sich dann näher herantraut und streicheln lässt.

2021-08-01 LüchowSss Garten MAXI im Gras liegend (1)

Andererseits fühlt sie sich inzwischen in dem ihr vertrauteren Gartenteil so wohl, dass sie sich zum Ausruhen nicht mehr irgendeine verborgene Ecke sucht, sondern in unserer Nähe im Umkreis des Tisches ein Plätzchen findet.

Die Fotos sind vom 28. Juli und vom 1. August 2021, aufgenommen im Garten, Lüchow im Wendland, Lüchow-Dannenberg, Niedersachsen.

Gestern noch gewünscht und gehofft – heute: tadaa!

Allgemein, Garten | Garden, Maxima | the dog, Zuhause | Home

Gestern schrieb ich noch vom bisher unerfüllten Wunsch, dass Maxima auch im Garten nicht nur stöbern, sonder auch unsere Nähe suchen käme – heute: tadaa!

2021-07-29 LüchowSss Garten MAXI bei uns am Gartentisch liegend

Als wir heute Nachmittag am Tisch auf dem Rasen sassen und uns unterhielten, kam Maxi langsam näher, setzte sich erst ein Stück entfernt hin und liess sich dann, unterstützt durch bereitgehaltene Pansenhäppchen, davon überzeugen, dass es dort bei uns doch ganz gemütlich sein kann.
Sie blieb längere Zeit liegen und toppte später das Ganze, indem sie nach einem Spaziergang mit meinem Mann gleich nach der Rückkehr in den Garten zu mir gerannt kam. Das hatten wir bis dahin nur im Haus. Aber das war noch nicht alles.
Bald darauf kam eine Nachbarin, die wir zuvor erst einmal auf der Strasse getroffen hatten, auf einen kurzen Besuch in den Garten. Maxi bellte nur kurz, seit 2 Wochen das erste Mal, dann setzte sie sich in gewissem Abstand zum Tisch ins Gras und beobachtete unsere kleine Gruppe, statt irgendwohin in den Tiefen des Gartengestrüpps zu verschwinden, wie eigentlich erwartet. Was für ein Riesen-Fortschritt! ❤

Foto vom Nachmittag des 29. Juli 2021 im Garten, Lüchow im Wendland, Lüchow-Dannenberg, Niedersachsen. Etwas vergrössern kann man das Bild noch, wenn man es anklickt.

Maxi – nach zwei Wochen

Allgemein, Garten | Garden, Maxima | the dog, Zuhause | Home

Das ungestörte Wohlleben der Wühlmäuse im Garten hat ein Ende! Seit ein paar Tagen gibt ein rotbraunes, schlappohriges Buddelmonster, das wie stichprobenartig ins Gebüsch hineinstösst, um die faule Bande in Schwung zu bringen: Maxi. Sie untersucht das Gelände, als hätte sie bereits alles in Planquadrate eingeteilt, die aufgesucht und abgearbeitet werden. Man sieht sie nicht immer, aber hört bei ihrer Arbeit Zweige knacken und das Geräusch klatschender Schlappohren, den sie schüttelt gelegentlich alles von sich, was hängengeblieben ist, wie auf dem Foto.

2021-07-25 LüchowSss Garten Buddelmonster MAXI

„Buddelmonster“ Maxi

Dass Maxi ein Hund mit Leidenschaft für Stöbern und Graben ist, hatte ich erwartet. Wer sich einen dackelähnlichen Hund holt, muss darauf gefasst sein. In einem Garten wie unserem ist das kein Drama, da gibt es nur wenige Stellen, wo ich einschreiten würde.
Auch auf Spaziergängen schüttelt sie sich instinktiv, wenn sie nach dem Schnüffeln aus höherer Vegetation wieder herauskommt, und so ist sie geradezu „selbstreinigend“, habe ich beim Bürsten mit der Gummibürste und dem Reinigen der Schlappohren mit einem lauwarm-feuchten Waschlappen festgestellt. Viel bleibt nicht hängen in ihrem eng anliegenden, kurzen Fell.
Maxi geniesst Bürsten und sanftes Auswischen der Ohren-Innenseiten mit deutlicher Wohligkeit. Dass ihr dies offenbar schon beigebracht wurde, erleichtert die Tätigkeiten sehr.

Überhaupt schmust sie immer mehr, nicht nur mit meinem Mann und mir, sondern zuletzt auch mit unserem zweiten Sohn, den sie vorgestern kennengelernt und sehr schnell als „Guten“ adaptiert hat.
Vermutlich gibt es etwas wie einen Familiengeruch im Haus, weshalb die Neuankömmlinge ihr trotzdem nicht allzu fremd vorkommen.
Wenn ich daran denke, wie sie uns am 12. Juni verbellt und gemieden hat, als wir sie auf der Pflegestelle kennenlernten, und dass sie erst sei 14 Tagen bei uns im Haus lebt, ist der Unterschied gigantisch.
Hier hat sie noch niemanden angebellt und sich bei unseren Söhnen bereits gleich nach deren Ankunft eher vorsichtig-neugierig in deren bzw. unserer gemeinsamen Nähe aufgehalten, statt in ihr Körbchen im anderen Raum zu verschwinden.

Natürlich gibt es auch noch alle möglichen „Baustellen“.

Draussen im Garten klappt es mit dem Kommen im statistischen Mittel „geht so“, denn ruft und winkt man mit der Leine zum Spaziergang, kommt sie vorbildlich und unverzüglich zum Gartentor geeilt.
Ruft man, weil sie „bloss so“ kommen soll, lockt sie dies lediglich aus dem Gebüsch heraus, um mal zu gucken, was es gibt.
Je näher man sie heranlocken möchte, desto zögerlicher wird die Annäherung, und bis zum Tisch auf der Terrasse möchte sie nicht kommen, aber auch nicht, wenn wir am Tisch auf dem Rasen sitzen – also hat es wohl weniger mit dem gepflasterten Bereich zu tun als mit der Idee, dass wir sie sonst schnappen und sie von ihren wichtigen Gartenaufgaben abziehen könnten.

Im Ranking der Vergnügungen stehen wir im Garten noch hintenan. Weil Maxima auf Spielzeug oder Futterbeutel bisher mit Schrecken reagiert, kann man damit noch keine positive Wirkung erreichen.

Andererseits hat sie nichts gegen Leckereien. Üben müssen wir nämlich, dass Maxi ihre Aufmerksamkeit für unser Essen zurückhaltender zeigt. Nicht, dass sie während der Mahlzeit bei Tisch oder am Sofa aufdringlich bettelt, aber anfangs, wenn der Tisch gedeckt und das Essen aufgetragen wird, tut sie, als erwarte sie, das etwas „vom Tisch fällt“, und wenn ich etwas auf dem Beistelltisch neben dem Sofa abstelle, ist sie für ihr sonst so vorsichtiges Wesen erstaunlich forsch. Sie dreht allerdings sofort ab, wenn ich etwas sage, und legt sich ruhig hin.

Dafür ist sie, abgesehen von wenigen sturen Momenten, in denen sie lieber woanders hingehen will, ein Traum an Leinenführigkeit, und reagiert auf kleine Veränderungen der Leinenhaltung mit einer Wendung in die richtige Richtung, z.B um die nächste Wegbiegung herum, zieht nicht, wenn sie merkt, dass man nicht nachgeben wird, und geht fast immer auf Kniehöhe. Fasziniert hat mich vor ein paar Tagen, dass sie bei einer Begegnung mit zwei mir bekannten grossen Hunden, die von ihrer Besitzerin an der Leine geführt wurden, mit ihnen ein Stück Weg gemeinsam ging und dabei so entspannt war, als gäbe es ihr ein gutes Gefühl, statt ängstlich zu sein.

Die Ängstlichkeit ist auch noch ein Thema, denn eigentlich ist Maxi eher schreckhaft bei unerwarteten Geräuschen, als tatsächlich vor allem möglichen richtig Angst zu haben.
Für von vorn oder hinten kommende Autos, Radfahrer oderJogger können wir ganz normal an die Seite gehen – was sie auch schon versteht – und stehenbleiben, ohne dass es sie enerviert.
Trete ich beim Gehen auf Stöckchen oder trockene Blätter, wirkt das nur noch selten so erschreckend wie anfangs, wo sie anscheinend eine Bedrohung erwartete.
Auch beim Taubenflügelklatschen oder unerwarteten Rumpelgeräuschen macht sie nur noch eine mässige Ausweichbewegung, aber vollführt weder einen gewaltigen Satz in die Leine, noch ein erschrockenes und verwirrtes „Einfrieren“. Die Zeit, dann stehenzubleiben, zu schnuppern und zu lauschen, soll sie gerne haben.

Stimmen von noch recht kleinen Kindern lösen bei ihr auch nicht die angekündigten Ängste und Erinnerungen an weniger gute Zeiten aus, wenn sie nur am Gartenzaun oder auf dem Weg an uns vorbeigehen oder auf Kinderfahrrädern fahren – diese Erfahrung haben wir inzwischen auch schon gemacht, genau wie mit Personen unterwegs stehenzubleiben und eine Unterhaltung anzufangen, ohne dass Maxi etwas anderes versucht, als hinter meinen Beinen zu stehen oder zu sitzen, bis sie sich von der Harmlosigkeit überzeugt hat.
Alles in allem ist das unterm Strich nicht schlecht für die ersten 2 Wochen, und es gab bislang noch keine Situation, die ich als echtes Problem empfunden hätte.

Das Foto ist vom 25. Juli 2021 im Garten, Lüchow  im Wendland, Lüchow-Dannenberg, Niedersachsen. Es zu vergrössern lohnt sich allerdings nicht, denn in Wirklichkeit war es dort wesentlich schattiger und mein einfaches Handy gehört nicht zu den Modellen, die auch noch bei Dunkelheit gute Bilder liefern.


p.s. – 2 Stunden später
Zu den kleinen Kindern ein Nachtrag: den Anblick einer stehenden Sportkarre und dem Kind neben der Mutter, obwohl bestimmt 8-10 Meter entfernt und mit Pferden beschäftigt, fand sie beim Spaziergang eben aber doch erschreckend. So hätte ich es nach ihrer Gleichmut bei den 4-5jährigen auf den hin- und herwackelnden Kinderrädern nicht erwartet.
Immerhin: es ist jemand, die man immer wieder mal von weitem sehen wird, und sicher bekommen wir Gelegenheit, über einige Meter Distanz das mal zu kommunizieren und den Sicherheitsabstand zu üben. Jemand besseren als eine Mutter und Reiterin, die ihrem Kleinkind frühzeitig die Ruhe bei den Pferden vermittelt, kann ich mir gar nicht denken.

Die Findelrose blüht wieder

Allgemein, Garten | Garden, Natur | Nature

Diese Rose fand ich im Sehrspätherbst 2018 als abgesägten und herausgerissenen Gartenmüll-Strunk am Wegrand. Es gelang, sie in einem Kübel mit Erde wieder zum Wurzeln und Ausschlagen zu bringen. Im späten Mai 2020 zeigte sie kleine, nicht ganz weisse Blüten, und auch in diesem Jahr ist sie gar nicht so viel später dran: am Morgen des 4. Juni 2021 fand ich die erste Blüte des Jahres:

2021-06-04 LüchowSss Garten 1. Blüte einer Vielblütigen Rose (Rosa mulltiflora)

Wahrscheinlich gehört sie zu den Rispenrosen Rosa multiflora, sie hat aber mit der wuchernden Büschelrose an anderer Stelle im Garten nur die Blütenform gemeinsam.  Diese hier hat hellgrünes Laub, das der anderen ist dunkelgrün und während die Findelrose schon blüht, „schläft“ die andere noch in Knospen.
Foto vom 4. Juni 2021 im Garten, Lüchow im Wendland, Lüchow-Dannenberg, Niedersachsen.

Die Findelrose blüht

Allgemein, Garten | Garden, Natur | Nature

Die Rose ist eine Findepflanze. Seit ich sie im Sehrspätherbst 2018 als Gartenmüll-Strunk am Wegrand fand und sie in einem Kübel mit Erde wiederbelebte, fragte ich mich, wie sie wohl blüht Seit Ende April zeigten sich Triebe mit Blütenknospen in rispenartiger Form, einen Beitrag zum Werdegang gab es Anfang Mai im Blog > hier.

Kaum aufgeblüht, hatte die erste Blüte schon einen Schwarzen Schmalbock Stenurella nigra zu Gast. Seine Larven entwickeln sich im Holz von Birkengewächsen Betulaceae, der erwachsene Käfer lebt von Pollen und Nektar verschiedener Pflanzenarten. Am dritten Tag kam mir dort eine Hainschwebfliege Episyrphus balteatus vor die Linse, und heute, am 4. Blühtage, standen schon früh morgens etliche kleine, weisse Blüten offen, so dass die Hummeln die neue Nektarquelle bemerkt haben. Auf dem Foto ist es eine Ackerhummel Bombus pascuorum..

Sicherlich ist es eine Rispenrose Rosa multiflora, hat aber mit der wuchernden Wildrose die ich an anderer Stelle im Garten habe, die sich Büschelrose nennt und noch nicht blüht, nur die Blütenform gemeinsam. Das Laub ist hier heller grün und grösser, und auch der Wuchs ist nicht so ungebärdig. Mal sehen, ob ich es noch herausbringe.
Die Bilder sind vom 26.-29. Mai 2020 im Garten, Lüchow im Wendland, Lüchow-Dannenberg, Niedersachsen. Bitte die kleinen Bilder zum Vergrössern anklicken.

Eine Findelrose

Allgemein, Garten | Garden, Natur | Nature

Die austreibende Rose auf Bild 1 vom 7. April 2019 ist eine Findepflanze. Im Sehrspätherbst 2018 fand ich den herausgerissenen, abgesägten und nackter Strunk am Wegrand und nahm ihn mit, um ihn in einem grossen Kübel mit Erde wieder zu beleben. Sie stand direkt neben der Terrassentür, geschützt und garantiert nicht zu vergessen.

Obwohl die Rose im Frühjahr 2019 und über das Jahr hinweg mit unglaublicher Lebenskraft ausgetrieben hat – das 2. Fotos ist vom 6. Juni 2019 – steht eine Bestimmung bis heute aus. In diesem Frühjahr „zur Forsythienblüte“ habe ich die langen Triebe kräftig zurückgeschnitten und Ende April einen Platz im Garten gefunden, wo sie sich mit ausreichend Raum zu dem entwickeln kann, was sie ist, ob Strauch- oder Kletterrose.

Aber sie fühlte sich dort ausgepflanzt sofort wohl und zeigt inzwischen feine Triebe mit Blütenknospen in rispenartiger Form. Ich bin natürlich riesig gespannt auf die Blüten!
Die beiden Bilder unten sind vom 30. April und vom 5. Mai 2020 im Garten, Lüchow im Wendland, Lüchow-Dannenberg, Niedersachsen. Zum Vergrössern und Lesen der Untertitel bitte die kleinen Bilder anklicken.