Gartenfarben: Purpur und Rot

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Die purpurnen und roten Farbtöne der letzten Apriltage bekommen hier einen gemeinsamen Auftritt:

 

Die Fotos sind sämtlich zwischen dem 25. und 30. April 2021 im Garten aufgenommen, Lüchow im Wendland, Lüchow-Dannenberg, Niedersachsen. Zum Vergrössern bitte die kleinen Bilder in der Galerie anklicken*.

*dann bzw. in der richtigen Blog-Ansicht verschwinden auch die lästigen weissen Schriftzüge, die man im WP-Reader über den Bildern sieht, weil sie eigentlich in der richtigen Galerie im Blog unter den Bildern stehen.

Kandelaber-Ehrenpreis mit Acker- und Baumhummeln

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Anfang Juli gab es die ersten offenen Blüten am Kandelaber-Ehrenpreis Veronicastrum virginicum. Die Braunwurzgewächse erhalten zwar auch Besuch durch andere Arten, aber in erster Linie sind sie bei Hummeln am beliebtesten und auf diesen Bildern sind es Acker- und Baumhummeln, die so nebeneinander verwirren können:

Anders als man wegen des orangebraunen Rückenpelzes meinen könnte, gehören die beiden Hummeln von Bild 1 und Bild 2 nicht zusammen. Bild 1 zeigt eine Ackerhummel Bombus pascuorum, Bild 2 eine männliche Baumhummel Bombus hypnorum. Der Unterschied ist unverkennbar das weisse Hinterteil des Baumhummel-Drohns. Darüber verfügt auch das Baumhummelweibchen, aber es ist, wie bei mir im Garten üblich, dunkel bepelzt, siehe Bilder 3 + 4:

Baumhummelweibchen sind also nicht per se dunkler als ihre Drohne, häufiger sollen die Weibchen sein, die ebenfalls Fuchsrot auf dem Thorax tragen, nur bei mir im Garten wird das seit Jahren so immer weiter vererbt. Gestern sah ich eine Jungkönigin – wieder eine dunkle, die es weitergeben wird. – Die Fotos sind vom 3. und 8. Juli 2020 im Garten, Lüchow im Wendland, Lüchow-Dannenberg, Niedersachsen. Bitte die kleinen Bilder zum Vergrössern anklicken.

Schon wieder fast vorbei: die Blütezeit von Wasserdost und Kandelaber-Ehrenpreis

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Der Juli endet und auch die Blütezeit von Gewöhnlichem Wasserdost und Kandelaber-Ehrenpreis ist nach nur einem Monat vorüber, es ist den beiden feuchtigkeitsliebenden Stauden wahrscheinlich zu trocken und zu heiss, obwohl gerade der Wasserdost hinsichtlich Trockenheit erstaunlich tolerant ist, er verblüht nur extrem schnell.

Auf den Fotos der Galerie sieht man den Kandelaber-Ehrenpreis Veronicastrum virginicum mit einer Scheinbienen-Keilfleckschwebfliege, auch Mistbiene genannt, Eristalis tenax und den Gewöhnlichen Wasserdost Eupatorium cannabinum mit einem Distelfalter Vanessa cardui. Interessant ist, dass sich am Kandelaber-Ehrenpreis anfangs beinahe nur Hummeln herum trieben, aber nun, wo die kleinen Blütchen weniger geworden sind, vornehmlich Honigbienen, kleine Wildbienen und die Keilfleck-Schwebfliegen daran Interesse zeigen.
Wie sich diese beiden in früheren Sommern so stramm dastehenden Stauden wohl noch weiter entwickeln? Einige werde ich wohl umsetzen, damit sie weniger in der Sonne leiden, denn so toll sehen die verbräunten Blütenstände nun auch wieder nicht aus, vielleicht bekommt ihnen das im nächsten Sommer. Man merkt es an den Blogeinträgen, wie selten Fotos von diesen beiden Staudenarten geworden sind, während in früheren Jahren der Juli ein richtiger Wasserdost- und Kandelaber-Ehrenpreis-lastiger Monat war.
Diese Fotos sind vom 27. und 28. Juli 2019 im Garten, Lüchow im Wendland, Lüchow-Dannenberg, Niedersachsen.

Spät-Juli-Rot

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Eine Galerie mit Rottönen der späten Julitage, innerhalb der gerade vergangenen Woche inklusive heute fotografiert: Fotos vom 21. bis 28. Juli 2019 im Garten, Lüchow im Wendland, Lüchow-Dannenberg, Niedersachsen. Zum Vergrössern bitte die kleinen Bilder in der Galerie anklicken.

Kandelaber-Ehrenpreis Mitte Juli

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Weil es alles andere als heiss ist und auch Regen gegeben hat, geht es dem Kandelaber-Ehrenpreis Veronicastrum virginicum wieder gut, nachdem ich schon befürchtete, nach einem weiteren heissen und trockenen Sommer eine meiner Lieblingsstauden im Garten ersetzen zu müssen. Aber nun es gibt einige schöne Fotos seiner Besucher:

 

Vor allem Dunkle und Helle Erdhummeln suchen bei jedem Wetter die purpurvioletten Blütenkerzen auf, sobald bzw. solange es nur ein wenig hell ist; sie überdauern Regenwetter und übernachten sogar daran hängend, indem sie sich daran festbeissen. Ackerhummeln und andere kommen dagegen nur tagsüber.

 

Ab und zu lassen sich auch andere Insekten beobachten, wie die Gallische Feldwespe, die eher wegen der Gelegenheit kommt, einen der anderen Gäste zu erwischen, oder die beiden Tagfalter, der Distelfalter und das Tagpfauenauge. Schwebfliegen sind auch vielfach am Kandelaber-Ehrenpreis zu beobachten, aber eigentlich sind die kleinen Blüten des Braunwurzgewächses bei Bienen und Hummeln am beliebtesten.
Fotos vom 11. bis 13. Juli 2019 im Garten, Lüchow im Wendland, Lüchow-Dannenberg, Niedersachsen.

Der Kandelaber-Ehrenpreis gebührt den Variablen Flach-Marienkäfern

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Der erste Kandelaber-Ehrenpreis Veronicastrum virginicum blühte Mitte Juni an einer windgeschützten Stelle hinter dem Bauernjasmin auf, da waren die anderen Knospen noch sehr unterentwickelt. Aber nun geht es nicht nur schneller, sondern die Blütenkerzen präsentieren mir auch überall eine weitere Marienkäfer-Art, die bisher noch nicht aufgefallen war, sich aber nun sehr auffällig benimmt: die Variablen Flach-Marienkäfer Hippodamia variegata.

Bei den Variablen Flach-Marienkäfern bzw. Veränderlichen Marienkäfern Hippodamia variegata handelt es sich um kleine Blatt- und Schildlausvertilger. Es ist eine 3 bis 5,5 mm kleine, wenig gewölbte und vor allem heimische, aber dennoch inzwischen kosmopolitische Art, mit diesen charakteristischen beiden weisslichen Punkten auf dem Halsschild. Die schwarzen Punkte können mal mehr, mal weniger sein, grösser oder kleiner, der Halsschild mal gelblicher oder weisser – daher der Name.
Bevorzugt werden eher trockene Habitate wie Felder, Gärten, Wiesen, Stauden, gewöhnlich etwa von April bis Oktober.
Die Art ist nicht selten, kommt aber weniger häufiger vor als die der Siebenpunkte. Wobei es ganz so aussieht, als würden die Tierchen ehrgeizig an dieser Statistik arbeiten, dafür gebührt ihnen schon ein Kandelaber-Ehrenpreis – und überhaupt: was weiss man schon über das Liebesleben von Marienkäfern?

Einen ersten Käfer dieser Art sah ich übrigens schon Ende März, zwischen den himmelblauen Blüten der Frühlings-Nabelnüsschen > hier, und schrieb unter anderem dazu: „… dass ich voriges Jahr fast keine Marienkäfer gesehen habe, weder im Garten, noch ausserhalb. Ich hoffe in ihrem Sinne, dass es in diesem Jahr besser um die Blattlauspopulation bestellt ist, denn das ist schon ein befremdliches Gefühl, ohne Marienkäfer zu sein.“

Meine Hoffnungen und die Bedürfnisse der Marienkäfer erfüllen sich bisher prächtig, und die beiden Fotos sind von heute Nachmittag, 22. Juni 2019 im Garten, Lüchow im Wendland, Lüchow-Dannenberg, Niedersachsen. Zum Vergrössern bitte die kleinen Bilder anklicken.