Kleine Storchenschnabelblüte mit Besuch

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Die kleine purpurrosa Blüte des Weichen Storchenschnabels Geranium molle mit der unverkennbaren, blauvioletten Narbe hat Besuch von einer kleinen Wildbiene, einer Scherenbiene, vielleicht.

2021-06-02 LüchowSss Garten Weicher Storchenschnabel (Geranium molle) + Scherenbiene (Chelostostoma) (1)

Ob es sich beim Besuch um eine männliche Glockenblumen-Scherenbiene Chelostoma rapunculi handelt?  Während sich die schwarzen Weibchen ausschliesslich an verschiedene Glockenblumen-Arten halten, besuchen die Männchen der Art auch verschiedene Arten vom Storchenschnabel
Das Foto ist vom 2. Juni 2021 im Garten, Lüchow im Wendland, Lüchow-Dannenberg, Niedersachsen.

Purpur und Rosa im November

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Purpur und Rosa gelten nicht gerade als Herbstfarben, aber sie können im November einen beachtlichen Anteil an Farbpunkten für sich verbuchen. Manche davon waren „letzte Blüten“, aber andere haben vor neue Blüten nachzubilden, bis sie von winterlichen Temperaturen gestoppt werden.


Für die Galerie habe ich versucht, trotz formaler Überlegungen die zeitliche Abfolge einigermassen zu berücksichtigen, so dass die ältesten Fotos vom Novemberanfang oben, die jüngsten in der Reihenfolge unten stehen, die letzten Bilder sind sogar von heute. Die meisten von den gezeigten Blütenpflanzen blühen vereinzelt immernoch, lediglich der Schmetterlingsflieder hat sein Blühen nun vollkommen eingestellt, dafür ist der Erdrauch ein ausgesprochener „Spätaufsteher“, der gerade erst richtig in Form kommt.
Die im Beitrag zusammengefassten Fotos wurden im Garten zwischen dem 3. und dem 23. November 2020 aufgenommen, Lüchow im Wendland, Lüchow-Dannenberg, Niedersachsen. Zum Vergrössern bitte die kleinen Bilder anklicken, ihre Untertitel sind oft noch genauer als hier auf den ersten Blick erkennbar.

Kleine Storchenschnabelblüten

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Soweit ich gesehen habe, blühen immernoch drei verschiedene Geranium-Arten, sämtlich Wildkräuter, nämlich der Stinkende, der Kleine und der Rundblättrige Storchenschnabel, falls es sich nicht doch um den ähnlichen Weichen Storchschnabel handelt, aber alle sind klein und unscheinbar:

Auch sie sorgen mit ihren Fähigkeiten dafür, dass Tiere, die bei milden Temperaturen Nektar oder andere Kost benötigen, etwas finden können, und das nicht erst in den letzten Jahren, die Fähigkeit ist ihnen grundsätzlich eigen, wie vielen unbeachteten kleinen „Unkräutern“ in der Feldflur und an Wegrändern. Man achtet nun nur stärker darauf, sensibilisiert durch den Klimawandel.
Bild 1: Stinkender Storchenschnabel bzw. Ruprechtskraut Geranium robertianum in einer der Wieseninseln, die grösste und auffälligste Art von den drei gezeigten.
Bild 2: Kleine Storchschnabel Geranium pusillum, unscheinbar und niedrig, mit blassen, hellrosa Blüten, vor allem im gemähten, kräuterdurchwachsenen Rasen
Bild 3: Rundblättriger Storchschnabel Geranium rotundifolium oder evtl. auch Weicher Storchschnabel Geranium molle auf einer anderen Wieseninsel.
Die Fotos sind vom 18. November 2020, aufgenommen an verschiedenen Stellen im Garten, Lüchow im Wendland, Lüchow-Dannenberg, Niedersachen. Zum Vergrössern bitte die kleinen Bilder anklicken.