Aufrechtes bzw. Hohes Fingerkraut mit Insekten

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Wildbienen und Käfer mögen die offenen, goldgelben Blüten des Hohen bzw. Aufrechten Fingerkrauts Potentilla recta, das an verschiedenen Stellen im Garten blüht.

  1. Grüner Scheinbockkäfer Oedemera nobilis
  2. Gebänderte Furchenbiene Halictus tumulorum
  3. wahrscheinlich eine Gewöhnliche Sandbiene Andrena flavipes
  4. Braunrötlicher Spitzdeckenbock Stenopterus rufus
  5. Gemeiner Bienenkäfer Trichodes apiarius
  6. Seidenbiene Colletes spec., männlich
  7. Gemeine Breitstirnblasenkopffliege Sicus ferrugineus
  8. kleine Wildbienen – vllt. Maskenbienen Hylaeus – Paarung

Die Fotos sind zwischen dem 4. und 17. Juni 2021 auf einer der Wieseninseln im Garten aufgenommen, Lüchow im Wendland, Lüchow-Dannenberg, Niedersachsen. Bitte zum Vergrössern anklicken.

Tagpfauenaugen im September

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Im diesjährigen September fliegen hier im Garten so viele Tagpfauenaugen Inachis io, wie schon lange nicht mehr.

 

„Viele“ ist natürlich nur relativ zu verstehen, aber diese Galerie aus den letzten eineinhalb Wochen, feiert die Wiederkehr der Tagpfauenaugen ohne viele Worte. – Die Fotos sind zwischen dem 11. und dem 20. September 2020 im Garten aufgenommen, Lüchow im Wendland, Lüchow-Dannenberg, Niedersachsen. Bitte die kleinen Bilder zum Vergrössern anklicken.

Mehr Gelb-Skabiosen

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Die Gelb-Skabiose Scabiosa ochroleuca wachsen immer höher, bilden mehr und mehr Blüten, die von verschiedenen Bienen, Hummeln und Schmetterlingen besucht werden. Anschliessend bilden sich daraus stachelig aussehende, eiförmige Fruchtstände mit Samen, die ich abstreife und an anderen Stellen im Garten verstreue, damit es zukünftig noch viel mehr Gelb-Skabiosen werden, denn sie gehören zu meinen Lieblings-Pflanzen im Garten.

 

Seit in den jüngsten Tagen der Wilde Dost Origanum vulgare immer weniger neue Blüten hervorbringt, ist an den Gelb-Skabiosen Scabiosa ochroleuca zunehmend mehr los. Vor allem Ackerhummeln Bombus pascuorum, Honigbienen Apis mellifera, Gelbbindige Furchenbienen Halictus scabiosae und Kleine Perlmuttfalter Issoria lathonia besuchen die Blüten, ich sah aber auch ein Tagfauenauge Inachis io daran landen und verharren.

Die Fotos sind vom 31. Juli bis zum 5. August 2020 im Garten aufgenommen, Lüchow im Wendland, Lüchow-Dannenberg, Niedersachsen. Bitte die kleinen Bilder in der Galerie zum Vergrössern und Lesen der vollständigen Untertitel anklicken.

Gelb-Skabiosen und weitere Insekten

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Die Gelb-Skabiose Scabiosa ochroleuca, auch ‚Gelbblühendes Krätzkraut‘ genannt, blüht auf hochgewachsenen Stängeln, die sich in jedem noch so schwachen Windhauch wiegen. Jede Pflanze trägt, wenn sie mal aus ihrer frühesten Jugendphase herausgewachsen ist, eine grössere Zahl gelblichweisser Blüten, über denen die weissen Staubgefäse heraustehen wie Stecknadeln auf einem Nadelkissen, flachrunde Knospen, die aussehen wie aus grünlichen Perlen angeordnet und und runder, stachelig wirkender Samenstände, die kleine Nüsschen enthalten.

 

Viele Insekten mögen die Wildblume aus der Familie der Geissblattgewächse bzw. Unterfamilie der Kardengewächse, vor allem (Wild-)Bienen, Hummeln und Schwebfliegen, aber auch Schmetterlinge kann man daran beobachten. Wegen ihrer extrem langen Blütezeit haben sie ihnen vom Frühsommer bis zum Spätherbst Nektar und Pollen zu bieten, und solange der Winter nicht zu kalt wird, blüht die eine oder andere Pflanze durch bis Ostern!
Zusammen mit Wildem Dost Origanum vulgare, den man vielfach im Hintergrund der Bilder purpurn erahnen kann, bildet sie ein Traumpaar, denn: ganz gleich wie hoch der Oregano wächst, die Stängel der Gelb-Skabiose lassen sich davon nicht überwältigen wie andere, sie können immer höher darüber hinaus. Die Gelb-Skabiose Scabiosa ochroleuca ist ganz bestimmt eine meiner Lieblings-Pflanzen im Garten.

Fotos vom 17. bis 24. Juli 2020 im Garten, Lüchow im Wendland, Lüchow-Dannenberg, Niedersachsen. Bitte die kleinen Bilder in der Galerie zum Vergrössern und Lesen der vollständigen Untertitel anklicken.

Gemeine Breitstirnblasenkopffliege 

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Es ist eine seltsame Gestalt, die rostbraune Gemeine Breitstirnblasenkopffliege Sicus ferrugineus mit der gelblichen Stirnpartie und dem unter den Leib gezogenen Hinterleib. Damit verbirgt die Fliege ihren Legestachel und ihre Absichten, denn nach der Paarung stürzt sich das Weibchen auf eine vorbeikommende Hummel, um ihr ein Ei in den Hinterleib zu injizieren, aus dem sich eine innenparasitische Larve entwickeln wird. Die Vorstellung ist weniger hübsch als der drollige Anblick auf der Gelb-Skabiosen Scabiosa ochroleuca:

2020-07-21 LüchowSss Garten Gelb-Skabiosen (Scabiosa ochroleuca) + Gemeine Breitstirnblasenkopffliege (Sicus ferrugineus) (1x4)

Die Art wird gelegentlich auch ‚Rostbrauner Krummleib‘ genannt. Sie fliegt zwischen Mai und August an Wald- und von Gebüsch begleiteten Wegsäumen, auf Brachen und Wiesen und eben auch auf den Wieseninseln in meinem Garten.
Da Hummeln gern Blüten von Korbblütlern und Kardengewächsen besuchen, findet man auch die Gemeinen Breitstirnblasenkopffliegen bevorzugt dort, wegen des Nektars und wegen der o.g. Möglichkeiten, den unfreiwilligen Hummeln den tödlichen Fliegennachwuchs aufzudrängen. – Fotos vom 21. Juli 2020 im Garten, Lüchow im Wendland, Lüchow-Dannenberg, Niedersachsen.