Die NABU-Stunde der Gartenvögel 2020 – meine Liste

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Vom 8. bis 10. Mai 2020 war wieder die grosse > Vogelzählaktion „Stunde der Gartenvögel“ des NABU angesagt, also habe auch ich eine Stunde am Nachmittag Ausschau gehalten. Fotografiert habe ich nur das Haussperlingsmännchen Passer domesticus auf dem Weg zum Nest, denn diese Vogelväter füttern fleissig mit:

Hier ist meine alphabetisch unsortierte Liste mit den gesamten Sichtungen:

  • Amseln Turdus merula : 4, davon 3 Männnchen und 1 Weibchen – zu sehen sind meistens mehrere Männchen und nur ein Weibchen; letztere haben anscheinend mehr zu tun und kaum mal Zeit für sich selbst, passend zum Muttertag.
  • Haussperlinge Passer domesticus : 8, wobei es schade ist, dass man das Vorhandensein von Nestlingen nicht erwähnen konnte, denn es gibt mindestens vier Nester von denen ich weiss, weil darinnen krakeelt wird.
  • Feldsperlinge Passer montanus : 4, und auch hier gäbe es zwei besetzte Nistkästen an der Eiche zu erwähnen
  • Rabenkrähen Corvus corone corone : 2, die leider zur Zeit andauernd geraubte Vogelbabies in einer der Vogeltränken im Garten zerlegen – so war es zuvor noch nie! Sie beschimpfen uns ausserdem rüpelhaft von der Birke herunter, wenn wir auf der Terasse sitzen und sie daher nicht tun können, was sie wollen.
  • Ringeltauben Columba palumbus : 3, die auf dem kürzeren Teil des Rasens und der Wieseninseln herumpicken und Grünzeug zupfen.
  • Bluthänfling Linaria cannabina : 2, wovon das Männchen auf dem obersten Zweig des kleinen Apfelbaums ausgiebig ein Liedchen sang.
  • Hausrotschwanz Phoenicurus ochruros : 2, auch ein Männchen und ein Weibchen, und das Männchen betätigte sich vom Wipfel Scheinzypresse als ausdauernder Sänger.
  • Bachstelze Motacilla alba : 1, die keine Zeit hatte.
  • Stare Sturnus vulgaris : 2 + ein Nest voller von Tag zu Tag lauter schreiender Nestlinge in einer Höhlung der morschen Eiche. Die Altvögel fliegen nonstop im Wechsel und meistens ist es das Weibchen, das den Müll als weisses Päckchen mit hinausnimmt und vom Nest fortträgt.
  • Grünfinken Chloris chloris : 5, mindestens – das ist der Nachteil, wenn die Bäume schon dicht belaubt sind. Jedenfalls waren es erfreulich viele, ich sehe sie jeden Tag, einzeln zu zweit oder zu mehren, und im Efeu an der Birke gibt es ein Nest.
  • Blaumeisen Cyanistes caeruleus: 2, an anderen Tagen sind es allerdings mehr. Am Nistkasten im Feldahorn haben sie allerdings nach den Frostnächten Ende April aufgegeben.
  • Kohlmeisen Parus major : 1, die ich sehen konnte, sonst auch mehr. Dass die Zählerei von Vögeln und Insekten einem Nebenparagrafen von Murphy’s Law unterliegt, ist inzwischen meine feste Überzeugung.
  • Rauchschwalben Hirundo rustica : 6, davon 5 die über dem Garten herumsausten, und 1 auf der Satellitenschüssel zwitschernd, dem erklärten Lieblingsplatz.
  • Buchfinken Fringilla coelebs : 2, auf dem Rasen pickend – auch sie müssten im Efeu an der Birke brüten.
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    Dass irgenwo ein Kuckuck rief und ausser Sicht noch einige andere Vogelstimmen zu hören war, und den kreisenden Mäusebussard erwähne ich nur, um die Beschreibung des Gefühls beim Draussensitzen abzurunden, die kann man ja nicht mitzählen. Gezählt habe ich nachmittags, den Spatzenvater habe ich heute Mittag fotografiert, am 10. Mai 2020 im Garten, Lüchow im Wendland, Lüchow-Dannenberg, Niedersachsen.