Glockenblumen und ihre persönliche Bienen

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Sobald die Pfirsichblättrige Glockenblume Campanula persicifolia im Frühsommer ihre erste Blüte öffnet, kommen die auf Glockenblumen spezialisierten Wildbienenarten zu ihr, und davon gibt es mehrere. Auf den ersten beiden Bildern handelt es sich entweder um eine Frühe Glockenblumen-Scherenbiene Chelostoma distinctum oder um eine Kleine Glockenblumen-Scherenbiene Chelostoma campanularum. Beide kleinen, schwarze Arten sehen einander zum Verwechseln ähnlich.

2021-06-19 LüchowSss Garten Pfirsichblättrige Glockenblume (Campanula persicifolia) + entweder Frühe Glockenblumen-Scherenbiene Chelostoma distinctum) oder Kleine Glockenblumen-Scherenbiene (Chelostoma campanularum) (1)

Die erstgenannte Frühe Glockenblumen-Scherenbiene Chelostoma distinctum erscheint 3-4 Wochen früher als Zweite aufgeführte Kleine Glockenblumen-Scherenbiene Chelostoma campanularum, aber ab Mitte Juni fliegen beide Arten bis August, also hilft einem die zeitliche Eingrenzung ab dem Zeitpunkt meiner Fotos nicht mehr. Die Unsicherheit stört mich nicht, wesentlich ist für mich, dass sie da sind.

2021-06-19 LüchowSss Garten Pfirsichblättrige Glockenblume (Campanula persicifolia) + entweder Frühe Glockenblumen-Scherenbiene (Chelostoma distinctum) oder Kleine Glockenblumen-Scherenbiene (Chelostoma campanularum) (2)

Beim Vergleich der ersten beiden mit den nächsten beiden Bildern lässt sich der Grössenunterschied zur Grossen Glockenblumen-Scherenbiene Chelostoma rapunculi deutlich ausmachen. Die bräunlich bepelzten Männchen der Grossen Glockenblumen-Scherenbiene Chelostoma rapunculi mit den marmorierten Augen besuchen ausser Glockenblumen z.B. auch verschiedene Storchenschnabel-Arten. Auf dem dritten und vierten Foto kommt jeweils ein Männchen aus dem Glockenblumenkelch heraus.

2021-06-21 LüchowSss Garten Pfirsichblättrige Glockenblume (Campanula persicifolia) + Glockenblumen-Scherenbiene (Chelostoma rapunculi) m. (B)

Die männlichen Grossen Glockenblumen-Scherenbienen verbringen die Nächte in den Glocken. Die schwarzen Weibchen mit den dunkleren Augen der Art besuchen ausschliesslich verschiedene Glockenblumen-Arten und nächtigen, so las ich > hier, im Nest, wobei alle Arten von Scherenbienen in vorhandenen Hohlräumen nisten, ob in Frassgängen von Käfern in totem Holz, in hohlen Stängeln oder entsprechenden Nisthilfen.

2021-06-24 LüchowSss Garten Pfirsichblättrige Glockenblume (Campanula persicifolia) + Gr. Glockenblumen-Scherenbiene (Chelostoma rapunculi) (B)

Die Fotos sind vom 19. bis 24. Juni 2021 im Garten, Lüchow im Wendland, Lüchow-Dannenberg, Niedersachsen.

Meine 3. Zimmerreise 01/2021 mit einigen A’s

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Meine 3. Zimmerreise 01/2021 enthält A’s wie in „abends beleuchtet“, „Art déco“, „Aha!“ und „Arglosigkeit“ auch.

Auf der Suche nach passenden Gegenständen habe ich mich wieder in unserem Wohnzimmer umgesehen. Etwas mit A zu finden war meine Hoffnung, steht dort doch genug herum. Gegenüber des > Blumenstilllebens von Gottlieb Berghauer mit Mohn- und anderen bunten Sommerblumen hängt ein offenes, zweireihiges Regal mit Erinnerungsstücken oberhalb des TV-Bildschirms, so dass ich von meinem Platz auf dem Sofa die Gegenstände im Blick habe: eine rotglasierte Schale, vom Sohn in der Schule getöpfert, eine Deckeldose aus duftendem Zirbenholz, von einem Bekannten aus Tirol gedrechselt, eine rötlich-braune, quergerippte Wormser Terra-Sigillata-Vase aus den 50er Jahren vom Flohmarkt, weil sie einer dreimalgrösseren aus dem Besitz meiner Eltern genau gleicht; aber weder sie noch die dreizehn weiteren dort aufgereihten Dinge beginnen mit A, B oder C.

Im Wohnzimmerschrank gegenüber vom Esstisch stehen mir ebenfalls bedeutsame Glas-, Porzellan- und Steingutteile, auf gläsernen Borden hinter zwei Glastüren, abends beleuchtet. Bei der Anschaffung versuchte ich mir einzureden, dass die Möbelkombination – Schrank mit Vitrine links, Bücherregal in der Mitte und wieder Schrank mit Vitrine rechts – keineswegs wie eine Schrankwand aussähe, aber eingeräumt eben doch, nur ohne Barfach.
Nur widerwillig habe ich diese Kröte der Erkenntnis geschluckt. Staubwischen finde ich aber doofer und ich hänge an meinen Staubfängern. Die moderne Kargheit liegt mir nicht. Ich brauche beziehungsvolles Gedöns und ein Satz wie „Das passt nicht zu unserer Einrichtung“ käme nie über meine Lippen. So stammt ein Teil der abends beleuchteten Gegenstände aus dem Haushalt unserer Eltern oder Grosseltern, anderes habe ich von Flohmärkten angeschleppt, weil eine bestimmte Stimmung davon ausgeht, manchmal zu diffus, um es in Worte zu fassen.

2021-01-18 LüchowSss Art déco-Schnapsglas Auch bei dem dickwandigen, undefinierbar grünlichgelbbraunen Art déco-Gläschen aus der Zeit zwischen 1920 und ’30 verhält es sich so, einem einzelnen Schnapsglas. Jedoch verwende ich das vieleckige und oben viel breiter als unten gestaltete Gläschen selten, nur mal für eine abgebrochene Blüte, niemals zum Trinken, denn vielleicht besteht es aus Uranglas, wie zwischen 1830 und bis in die 1930er Jahre bei gelblichem und grünlichem Pressglas häufig der Fall.

‚Annagelb‘ und ‚Eleonorengrün‘ nannte etwa 1830 der nordböhmische Glashüttenbesitzer Franz Xaver Anton Riedel aus Gablonz an der Neisse (heute: Jablonec nad Nisou, Tschechien) seine im Biedermeier hochbegehrten Farbtöne nach seinen Töchtern, nachdem er gemeinsam mit seinem Neffen und späteren Nachfolger herausgefunden hatte, wie man nach Rezeptur des Entdeckers und Benenners des Urans, dem Chemiker Martin Heinrich Klaproth, mit dem Uranoxid Pechblende (Uraninit), in fein pulverisierter Form gelb und grüngetöntes Glas industriell in grossen Mengen herstellen konnte. 
Bald waren solche, auch unter Zusatz weiterer Schwermetalle in vielen Farbschattierungen gefärbte Gläser in Europa und Übersee nicht nur grosse Mode, sondern auch für jedermann erschwinglich zu kaufen.

Die Kenntnis von der Schädlichkeit der Radioaktivität setzte der Produktion von strahlenden Tafelgläsern und Tellern nur allmählich Grenzen, in den zwanziger und dreissiger Jahren des 20. Jh. waren diese noch Gang und Gäbe, für Ziergegenstände wie Gebrauchsgeschirr. Erst als ab den 40er Jahren militärische Interessen den Uranverbrauch für nichtmilitärische Zwecke zu unterbinden trachteten, gab es einen deutlichen Rückgang. Ab etwa den 60er Jahren wurde Uranglas zwar in geringerem Masse wieder produziert, mit mehr Bedacht, aber seitens der Verbraucher herrscht diesbezüglich immer noch Arglosigkeit, die meisten wissen nur, dass die Bleikristall-Weinkelche und Festtagschalen der Eltern und Grosseltern in Verruf kamen. Anderes Glas gilt immer noch als harmlos und sauber, auch Omis grüne Kristallvase , der Kuchenteller und die Desserschalen, wenn man sie noch hütet.

Man kann „verdächtige“ Glasgegenstände mit UV-Licht prüfen, sie leuchten bzw. strahlen dann fluoriszierend und Sammler gehen damit bewusst auf die Suche. Durch Misch-Rezepturen mit weiteren mineralischen Zusätzen, die das Licht blockieren, bleibt jedoch beim Test mit UV- bzw. Schwarzlicht der verräterische Leuchteffekt oft aus, dann müsste man schon einen Geigerzähler besitzen. Darum bin ich lieber vorsichtig mit meinem mischfarbenen Schnapsglas, nur für den Fall. Säurehaltige Lebensmittel wären nämlich in der Lage, strahlende Partikel aus Uranglas herauszulösen, wie ich auf einigen sehr interessanten Webseiten über das Thema gelernt habe.
Einen der schönsten und lohnendsten Weblinks, die ich dazu aufgestöbert habe, möchte ich euch nicht vorenthalten, die 12-seitige pdf-Datei > „Pressglas-Korrespondenz Nr. 02/2000“ von Siegmar Geiselberger aus dem Januar 2000 habe ich mir zum gemütlicheren Lesen sogar auf meinen eBook-Reader geladen.

Die Austern-Seitlinge im späten Januar

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Die saprobiontisch im Holz lebenden Austern-Seitlinge Pleurotus ostreatus haben sich 2018 im abgestorbenen Eichenstamm eingerichtet. In Herbst und Winter 2019/’20 hatten sie schon ihre beste Zeit. Seit stellenweise die Borke vom Baum fällt, sind es wieder weniger Pilze geworden, die aus dem Baumstamm drängen. Mit kahlem Holz sind sie anscheinend nicht zufriedenzustellen. Sie kommen höchsten noch aus den Rändern heraus, genau dort, wo die noch vorhandene Borke das Holz freigibt, wie das kleine Pilzgedrängel auf dem ersten Bild. Den Mini-Austernpilzen wurde es allerdings vorige Woche zu frostig, sie sind wahrscheinlich erfroren, so bleich wie sie aussehen. Vorher hatten sie graubraune, dunkle Köpfchen, nun sind sie blass geworden und wachsen nicht mehr.

Auf Bild 2 sieht man Ränder von der dunkleren Oberseite und die hellen Lamellen der Unterseite von einem der grösseren und damit widerstandsgfähigeren Exemplare, diese sehen auch noch schön aus, im Gegensatz zur völlig zerfressenen „Austernseitlings-Ruine“ auf Bild 3. Verantwortlich sind dafür die Larven von Pilzmücken Mycetophilidae spec., die sind auch im Winter aktiv. Das Foto ist leider nicht so dolle, aber man kann in der oberen Bildhälfte unscharf eine helle Pilzmückenlarve erkennen, die mit dem dunklen Köpfchen nach unten weist. Besser zu sehen sind sie in einem Artikel vom letzten Winter hier> Pilzmücken Mycetophilidae.
Die Fotos sind vom 20. Januar 2021, aufgenommen an der abgestorbenen Eiche im Garten, Lüchow im Wendland, Lüchow-Dannenberg, Niedersachsen. Bitte die kleinen Bilder zum Vergrössern anklicken.

Das Ende des Parasol No. 2

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Am 24. Oktober 2020 entdeckte ich den Gemeinen Riesenschirmling bzw. Parasol Macrolepiota procera No. 2 im Garten im Gras nahe der Eiche, am 9. November fasste ich seine Entwicklung, die er in den zweieinhalb Wochen bis dahin genommen hatte, in einem Beitrag > hier zusammen. Danach sackte der bis auf Speisetellergrösse ausgebreitete Pilz langsam wieder in sich zusammen, sah aus wie ein kaputter Regenschirm, nur runzliger:

2020-11-18 LüchowSss Garten Gemeiner Riesenschirmling (Macrolepiota procera) bzw. Parasol No. 2

Auf Bild 1 vom 18. November 2020 war er noch verschrumpelter und bereits kleiner als das danebenliegende Herbstblatt vom Gemeinen Schneeball. Gut eine Woche später, nämlich heute, am Vormittag des 26. November 2020, hatte ich richtig Mühe, den genauen Standort neben der abgestorbenen Eiche und seine verhutzelten, braunen Überreste im Gras wiederzufinden und erkennbar zu fotografieren:

2020-11-26 LüchowSss Garten Gemeiner Riesenschirmling (Macrolepiota procera) bzw. Parasol No. 2

Die beiden Fotos sind vom 18. und 26. November 2020, aufgenommen im Garten, Lüchow im Wendland, Lüchow-Dannenberg, Niedersachsen. Sie sind somit die letzten vom „Parasol No. 2“, aber ich hoffe, er und seine Kollegen haben in diesem Herbst eine gute Vorlage gegeben für die nächste Parasol-Saison im kommenden Jahr, so dass sich mein Traum von einer kleinen Herde Gemeiner Riesenschirmlinge im Garten erfüllt.

Über zweieinhalb Wochen – der Parasol No. 2 im Garten

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Am 24. Oktober 2020 entdeckte ich den Gemeinen Riesenschirmling bzw. Parasol Macrolepiota procera No. 2 im Garten im Gras nahe der Eiche und somit auf einem zugänglicheren und attraktiver zu fotografierenden Standort als seine „Geschwister-Pilze“ No. 1 und No. 3. Deshalb gibt es von diesem Pilz und seiner rasanten Entwicklung nach dem Motto „Grösser, höher, breiter!“ auch mehr Bilder.

Die Bilder 1 + 2 mit dem noch kugeligen „Kopf“, der sich auf dem Stiel aus dem Gras hebt, sind vom 24. Oktober 2020. Besonders faszinierend fand ich das Entstehen des rissigen Musters, das sich erst im Laufe des nächsten Tages als die stets schuppig beschriebene, typische Oberfläche zeigte:

Auf den Bildern 3 bis 5 vom 25. Oktober 2020 sieht man die höchste Geschwindigkeit beim Aufspannen des Hutes, vom der anfangs noch halbkugeligen Form bis zur Suppentellergrösse, die man schon aus grösserer Entfernung beim Blick quer über die Wieseninsel am Fuss der abgestorbenen Eiche sehen konnte.

Die Bilder 6 + 7 vom 27. Oktober 2020 zeigen ihn mit dem Umfang eines grossen Speisetellers, auf seinem Höhepunkt – von Bongo bewacht. Wegen der feuchtkühlen Witterung schrumpfte der Hut danach zunächst nur wenig, auf Fotos kam der Verfall bis Anfang November kaum zur Geltung. Erst einige Tage später ging es zusehends weiter:

Bild 8 zeigt den zusammensinkenden, schrumpfenden Parasol No. 2 erst wieder am 3. November, Bild 9 am 6. November (hierüber) und vorläufig zuletzt und unten auf den Bild 10 vom 8. November und Bild 11 von heute Vormittag, am 9. November2020, ganz wesentlich zusammengeschrumpelt:

Inzwischen ist der von Tennisball- bis Suppentellergrösse angewachsene Gemeine Riesenschirmling bzw. Parasol Macrolepiota procera No. 2 kaum noch grösser als ein daneben liegendes Herbstblatt vom Gewöhnlichen Schneeball, wie man es auf dem letzten Bild sehen kann.

Die Fotos sind über zweieinhalb Wochen im Garten entstanden, zwischen dem 24. Oktober und dem 9. November 2020, Lüchow im Wendland, Lüchow-Dannenberg, Niedersachsen. Bitte die kleinen Bilder zum Vergrössern anklicken.

Nicht zu vergessen: die Austern-Seitlinge

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In den vergangenen Tagen habe ich mich im Blog über das erstjährige Erscheinen der Riesenschirmlinge bzw. Parasol-Pilze im Garten gefreut. „No. 2“ steht sogar nahe beim Fuss der Eiche, und dort gibt es seit den ersten kalten Herbstnächten natürlich auch wieder etliche Austern-Seitlinge zu sehen. Diese saprobiontisch im Holz lebenden Pilze haben sich schon 2018 im abgestorbenen Eichenstamm eingerichtet und erscheinen nun schon in der dritten Saison.

2020-10-28 LüchowSss Garten Eiche + Austernseitlinge (Pleurotus ostreatus) alt + mittel + jung

Man sieht zunächst nur eine grosse Gruppe verschieden grosser Austern-Seitlinge Pleurotus ostreatus; auf den zweiten Blick erkennt man schlaff-alte, grosse frische und kleine, junge „Austern“-Exemplare, zufällig in dieser Reihenfolge, von links nach rechts. Als ich sie heute Morgen besuchte, schienen sie in der Sonne zu „dampfen“:

2020-10-28 LüchowSss Garten Eiche + Austernseitlinge (Pleurotus ostreatus) + Sporenflug

Ich habe zwar versucht, das Phänomen zu fotografieren, konnte aber die zarten Schleier nicht abbilden, sondern nur einen vagen Eindruck schwebender Partikel in der rechten Bildhälfte festhalten: die grossen, noch knackig aussehenden Austernseitlinge haben ihre reifen Sporen fliegen lassen. – Beide Fotos sind vom Morgen des 28. Oktober 2020, an der abgestorbenen Eiche im Garten, Lüchow im Wendland, Lüchow-Dannenberg, Niedersachsen.

Vom Gemeinen Riesenschirmling bzw. Parasol gibt es nun auch eine Nr. 2 im Garten

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Vom Gemeinen Riesenschirmling bzw. Parasol Macrolepiota procera gibt es nun auch eine Nr. 2 im Garten, und ich finde es spannend, seine schnelle Entwicklung zu beobachten und zu fotografieren:

Am vergangenen Samstagmorgen, dem 24. Oktober 2020, habe ich ihn im Gras nahe der Eiche entdeckt und vier Stunden später am frühen Nachmittag fotografiert, bereits an Höhe und Umfang grösser als zuvor. Die zweite und dritte Bildfolge sind vom darauffolgenden Tag, dem Sonntag:

Am Sonntagmorgen dem 24. Oktober 2020 kurz vor halb neun Uhr habe ich die ersten beiden Fotos aufgenommen, mit sich bereits leicht öffnendem Schirm; die Fotos hierunter sind nur vier Stunden jünger, vom frühen Nachmittag gegen halb zwei Uhr. Der Parasol-Pilz ist schon wieder grösser, höher, breiter:

Wiederum vom Folgetag, Montag, dem 26. Oktober 2020 kommen die nächsten beiden Bilder des 4. Bildpärchens. Inzwischen war er so gross geworden, dass er sogar schon beim Blick über die Wieseninsel zur Eiche hin davor im Gras von weitem zu sehen war, auf dem Foto besser erkennbar, wenn man es zum Vergrössern anklickt:

Das Regenwetter verlieh Schubkraft; mittags um zwölf hatte der Hut die Grösse eines Speisetellers. Auffallend sind die bernsteinfarbenen Tropfen, etwas oberhalb des Randes. Diese fand ich auch heute Morgen, am 27. Oktober 2020 um Viertel vor neun Uhr an dem noch weiter ausgebreiteten Schirm, nur etwas weiter heruntergelaufen:

Dass ich den Parasol immer wieder besuche und ihn wieder und wieder von allen Seiten fotografiere, weckte Bongos Herdenschutzhund-Instinkt. Er schloss daraus, es müsse sich um etwas handeln, das man hüten und beschützen muss, das Minimum einer Herde, quasi eine Mono-Herde, und so bezog er entsprechend Stellung.

2020-10-27 LüchowSss Garten ca. 8h45 Gemeiner Riesenschirmling, Parasol oder Riesenschirmpilz (Macrolepiota procera) No. 2 - von Bongo bewacht

Fotos vom 24. bis 27. Oktober 2020, unterhalb der abgestorbenen Eiche im Garten, Lüchow im Wendland, Lüchow-Dannenberg, Niedersachsen. Bitte die kleinen Bilder-Pärchen zum Vergrössern anklicken.

Grün und Grün

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Grün in Grün – das war schwer wiederzufinden, selbst nachdem ich mir die Stelle vermeintlich gut gemerkt hatte, an der sich die kleine, grüne Libelle auf dem Grün der Glattblattastern niedergelassen hatte!

2020-07-17 LüchowSss Garten Westliche Weidenjungfer (Chalcolestes viridis), Weibchen

Gerade, dass ich sie noch entdeckte, bevor sie mit mir die Geduld verlor und wieder davonschwirrte, die metallisch schimmernde > Westliche oder Gemeine Weidenjungfer Chalcolestes viridis genannt, mit den bräunlichen Perlaugen, ein Weibchen übrigens. – Foto vom 17. Juli 2020 im Garten, Lüchow im Wendland, Lüchow-Dannenberg, Niedersachsen.