Kleiner Kohlweissling und Gundermann

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Auch Kleine Kohlweisslinge  Pieris rapae besuchen gelegentlich die blauvioletten Blüten vom Gundermann Glechoma hederacea. Zwar hatte ich im April schon bei dem raren Schönwetter einige Exemplare fliegen sehen, dennoch sind dies die ersten Fotos dieser Art in diesem Jahr, wobei es hier in Feld und Garten bisher insgesamt wegen des kühlen und regnerischen Wetters den Insekten an Flugfreude mangelt.

Dafür ist alles schön grün, wächst und gedeiht, so dass ich auf einen späteren, reicheren Blütenflor hoffe und damit auch auf das Erscheinen von mehr Schmetterlinge, Bienen und Käfern, die dann auch mit Nahrung gut versorgt sind: im vorigen Jahr verhielt es sich bei uns ja eher umgekehrt, was infolge dessen vielleicht jetzt spürbare Folgen haben mag. – Die Fotos sind vom Mittag des 15. Mai 2021 auf einer der Wieseninseln im Garten, Lüchow im Wendland, Lüchow-Dannenberg, Niedersachsen. Bitte die kleinen Bilder in der Galerie zum Vergrössern anklicken.

Wollschweber und Gundermann

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„Wollschweber und Gundermann“ könnte ein netter Firmenname sein, oder sogar eine TV-Serie mit zweien, die berufsbedingt nicht voreinander weglaufen können, so dass … nein. Es geht um das fliegende Plüschkügelchen namens Grosser Wollschweber Bombylius major, das bei schönem Wetter nun wieder graubraun-pelzig und putzig mit vorgestrecktem Rüssel im Garten umherfliegt, um diesen dann bevorzugt den Blüten des Gundermann Glechoma hederaceae in den violetten Rachen zu stecken:

2021-04-20 LüchowSss Garten Gr. Wollschweber (Bombylius major) am Gundermann (Glechoma hederaceae)

Die Wollschweber gelten als Parasiten, saugen mit ihrem Rüssel aber nur Nektar. Ihre Larven allerdings fressen als Brutparasiten den Larven verschiedener Insektenarten wie Solitärbienen (vor allem Erd- bzw. Sandbienen), Grabwespen und sogar bestimmten Schmetterlingsarten (z. B. Eulenfaltern) zuerst die Futtervorräte weg und schliesslich sogar ihren unfreiwilligen Gastgeber.
Mehr darüber lesen auf der Webseite > Wildbienen-Parasiten: Wollschweber | wildbienen.de
Foto vom Mittag des 20. April 2021 im Garten, Lüchow im Wendland, Lüchow-Dannenberg, Niedersachsen.

Blüten in Blau und Blauviolett

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Blüten in Blau und Blauviolett haben immer einen besonderen Reiz für mich, wenn sie irgendwo im Gras, in Beeten oder zwischen Blättern am Rand von Gehölzen im Garten erscheinen. Sie wirken unauffällig, und springen einem weniger ins Auge als gelbe Blüten, aber die Findefreude ist dann auch anders getönt, wie die Farbe eben.

 

Der Reihe nach sind auf den Bildern zu sehen: 1. Armenische Traubenhyazinthe Muscari armeniacum, 2. Gundermann Glechoma hederacea, auch Guldelrebe und Bodenefeu genannt, 3. März- oder Duftveilchen Viola odorata, 4. Sibirische Blaustern Scilla siberica, der seinem Namen zum Trotz den Ursprung im Kaukasus, Südwestrussland und in der Türkei hat, nicht in Sibirien. – Die Fotos sind vom 31. März und 2. April 2021, aufgenommen an verschiedenen Stellen im Garten, Lüchow im Wendland, Lüchow-Dannenberg, Niedersachsen. Bitte zum Vergrössern anklicken.