Wahrscheinlich die letzten Bartiris- oder Schwertlilienblüten diesen Sommers

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Wahrscheinlich sind dies die letzten Fotos von Bartiris- oder Schwertlilienblüten diesen Sommers, Iris barbata oder Iris germanica, die eine in Gelb-Rot und die andere in Lila mit einem zarten Hauch Vanillegelb an den Domblättern.
Das pergamentähnliche Häutchen unterhalb der Blüte weist auf die Deutsche Schwertlilie Iris germanica hin, bei den lilafarbenen ist davon mehr vorhanden, als bei den gelbroten Blüten:

Ist diese Stelle glatt und grün, zeichnet dies die normale Bartiris Iris barbata aus. Es gibt Kreuzungen zwischen beiden und mit noch weiteren Arten, die man Iris × conglomerata nennt, und das Ganze ist ganz schön verwirrend, aber eben auch schön. Das scheint gar nicht so einfach zu sein: Die Ansätze von Fruchtknoten im vorigen Sommer, die ich so hoffnungsvoll mit Organza-Säckchen geschützt hatte > hier haben leider keine fruchtbaren Ergebnisse gebracht.

Diese beiden Fotos sind vom 31. Mai und vom 4. Juni 2020 im Garten, Lüchow im Wendland, Lüchow-Dannenberg, Niedersachsen. Bitte zum Vergrössern anklicken.

Bunte Käfer-Vielfalt im Garten

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Eine bunte Bildersammlung von der Käfer-Vielfalt auf verschiedenen Blüten und Blättern im Garten:

 

Alles, was zählt, sind dabei die Angebote von Pollen und eine schöne Auswahl potentieller Beuteinsekten, für diejenigen unter ihnen, die so etwas mögen, z.B. die Marienkäfer. – Foto vom 30. Mai bis zum 9. Juni 2020 im Garten, Lüchow im Wendland, Lüchow-Dannenberg, Niedersachsen. Bitte die kleinen Bilder zum Vergrössern anklicken, sie sind mit ausführlicheren Untertiteln versehen als in der Galerie angezeigt.

Die Jungfern im Grünen sind wieder da

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Die Jungfer im Grünen Nigella damascena habe ich vergangenes Jahr erst Anfang Oktober als Herbstblümchen begrüssen können, obwohl ich sie bereits Anfang Mai auf einer der Wieseninseln ausgesät hatte, abe anscheinend war es zu trocken zum Keimen und so haben die Samen den Sommer verschlafenen, im Herbst geblüht und anscheinend sogar für Nachkommen gesorgt, in Weiss und Blau und diesmal zur richtigen Zeit:

 

Jedes Foto zeigt die Blüten ein wenig anders, anfangs noch mit zusammengefalteten Staubblättern und dann sich immer weiter öffnend, und mit diese grünen Schlängeldingern tentakelhaft windend. Das sind meist zu fünf, manchmal auch mehr Fruchtblätter, die zum Fruchtknoten verwachsen sind. – Fotos vom 3. bis 7. Juni 2020 im Garten, Lüchow im Wendland, Lüchow-Dannenberg, Niedersachsen. Bitte die kleinen Bilder in der Galerie zum Vergrössern anklicken.

Veränderliche Krabbenspinnen an verschiedenen Stellen im Garten

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Seit ich Ende April die erste Veränderliche Krabbenspinne Misumena vatia im Garten fand, sind es mehr geworden, und gross geworden sind die lieben Kleinen auch, wo auch immer ich sie im Garten finde :

Ob im verblühten Flieder, zwischen den Blüten vom Perlmuttstrauch, im Klatschmohn oder auf dem Fenchelkraut: es scheint, sie werden satt. Meistens sind es Weibchen, und je nach von ihnen gewähltem Sitzplatz sind sie überaus ortstreu, auch die „Klatschmohnprinzessin“ wechselt nur die Blüte, quasi auf derselben kleinen Fläche. Im Fenchelgrün harrte das Männchen schon wochenlang aus, und arbeitet sich nach starken Regenfällen immer wieder nach oben. – Die Fotos sind vom 27. und 30. Mai sowie dem 7. Juni 2020 im Garten, Lüchow im Wendland, Lüchow-Dannenberg, Niedersachsen. Bitte die kleinen Bilder der Galerie zum Vergrössern anklicken.

Vielblütige Rose mit Baumhummeln

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Dabei sind die anscheinend so unwichtigen Baumhummeln Bombus hypnorum so interessant! Sie sehen nicht immer ganz gleich aus: hier tragen sie einen heller baunen Pelz auf dem Thorax, manchmal ist der Bereich auch so dunkel wie der sonstige Körper, bis auf das weisshaarige Ende: eine solche dunkle Baumhummel war Anfang Mai > hier zu sehen. Zur Zeit summen viele von ihnen um die duftenden, kleinen, hellrosa Blüten der Vielblütige Rose Rosa multiflora herum. Die Strauchrose wird auch Rispen- oder Büschelrose genannt und gehört zu den Wildrosen.

 

Die kleinen Baumhummeln Bombus hypnorum gelten als Kulturfolger und ich beobachte sie bewusst im Garten erstmals Anfang Juni 2016 > hier. Es ist eine oberirdisch nistende Art, die sich in verlassenen Nistkästen und anderen Nisthöhlen, Mauerspalten, Komposthaufen, Dachböden mit Isolierwolle, in Ställen, Scheunen usw. einrichtet, aber ich habe ihr Woher und Wohin noch nicht beobachten können. – Die Fotos sind vom Morgen des 7. Juni 2020 im Garten, Lüchow im Wendland, Niedersachsen. Zum Vergrössern bitte die kleinen Bilder in der Galerie anklicken.

Keine Fliegen, sondern Wespen

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Wie die Fliegen, sind auch die vielen verschiedenen Insektenarten, die Wespen genannt werden, faszinierend vielfältig und sehr unübersichtlich, wenn man sie bestimmen möchte. In der kleinen Galerie finden sich zwei Blattwespen, eine Schlupfwespe und eine Knotenwespe, die ich innerhalb der letzten Tage beobachten konnte:

 

Blätter von Johannisbeere und Gemeinem Schneeball sowie Blüten von Hohem Fingerkraut und Gelber Sumpfschwertlilie verdeutlichen die Grössenverhältnisse: diese Wespenarten sind sämtlich kleiner als die bekannteren „Gelbjacken“, die Faltenwespen. Die Fotos sind vom 27. Mai bis 5. Juni 2020 im Garten aufgenommen, Lüchow im Wendland, Lüchow-Dannenberg, Niedersachsen. Bitte die kleinen Bilder zum Vergrössern anklicken.

Bienenkäfer lieben Vielfalt

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Der Gemeine Bienenkäfer Trichodes apiarius liebt Vielfalt, wenn es um die Wahl der „Blüten-Restaurants“ geht: ich fand ihn auf Hohem Fingerkraut Potentilla recta, Bartiris Iris barbata, Gewöhnlichem Schneeball Viburnum opulus und auf Wiesen-Margeriten Leucanthemum vulgare sitzend.

 

Alles, was zählt, sind dabei die Angebote von Pollen und eine schöne Auswahl potentieller Beuteinsekten, die ebenfalls die Blüten besuchen, denn die erwachsenen Bienenkäfer mögen Mischkost. – Foto vom 27. u. 28. Mai 2020 im Garten, Lüchow im Wendland, Lüchow-Dannenberg, Niedersachsen. Bitte die kleinen Bilder zum Vergrössern anklicken.

Vierzehnpunkt-Marienkäfer

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Obwohl es an Blattläusen nicht mangelt, gibt es in diesem Jahr bei den Marienkäfern im Garten geradezu verblüffende Veränderungen. Während die Asiatischen Marienkäfer im Verhältnis zu den Siebenpunkten nach Jahren der Vorherrschaft nun in der Minderzahl sind, hat sich der bis dahin hier eher ausnahmsweise zu beobachtenden Totenkopf-, Schachbrett-, Vierzehnpunkt-Marienkäfer oder Schwarzgefleckte Marienkäfer Propylea quatuordecimpunctata in diesem Jahr auf der Anwesenheitsliste weit nach vorne gebracht, und das nicht länger nur in beigefarben und schwarz gemustert bzw. umgekehrt, sondern auch gelb-schwarz bzw. schwarz-gelb.

 

Ich fand sie innerhalb der späten Mai- und ersten Junitage an ganz verschiedenen Orten, aber meist dichter bewachsenen Stellen im Garten: im Zwetschgenbaum, auf lila Bartiris, auf einer gelben Blüte vom Hohen Fingerkraut, und – ganz wichtig – auch zu zweit darum bemüht, ihre Position unter der Marienkäferschaft im Garten weiter oben zu halten, was bei der halbkugeligen Körperform sicher nicht einfach war, aber sie blieben dran.
Die Fotos der Totenkopf-, Schachbrett- oder Vierzehnpunkt-Marienkäfer Propylea quatuordecimpunctata sind alle Garten aufgenommen, zwischen dem 27. Mai und dem 3. Juni 2020, Lüchow im Wendland, Lüchow-Dannenberg, Niedersachsen. Zum Vergrössern bitte die kleinen Bilder in der Galerie anklicken.