Quer durch den Garten im Mai: Weiss

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Durch den Regen und das warme Wochenende hat sich die vorher so langsame Entwicklung endlich beschleunigt. Viele Obstbaumblüten sind bereits im Vergehen begriffen, die Blütenblätter der Birnen, Kirschen und Pflaumen rieseln oder sind bereits vom Wind verweht, andere weisse und weissliche Blüten kommen hinzu:

 

Die Fotos von Baum- und Strauchblüten sowie verschiedenen Wildkräutern an Gehölzrand, Beet und in Wieseninseln sind zwischen dem 7. und 13. Mai 2021 kreuz und quer im Garten aufgenommen, Lüchow im Wendland, Lüchow-Dannenberg, Niedersachsen. Bitte die kleinen Bilder in der Galerie zum Vergrössern anklicken.

Der seltsame Duft der Birnenblüten

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Die Birnen Pyrus communis blühen seit ein paar Tagen, und auch dieses Jahr habe ich mich wieder von ihrem seltsamen „Duft“ verwirren lassen, denn der ist überhaupt nicht blumig und gefällig, sonder „fischelt“ bzw. lässt mich unwillkürlich nach einer toten Maus im Beet darunter suchen, bis ich den Blüten mit der Nase so nahekomme, dass mir wieder einfällt, dass es mir jedes Jahr so ergeht. Vielleicht merke ich es mir endlich, wenn ich es niederschreibe.

2021-04-30 LüchowSss Garten Vereinsdechants-Birne (Pyrus communis) Blüten + Europ. Honigbiene (Apis mellifera)

Die eigenwilligen Stinker  sind zwei kleine Birnbäume der Sorte Vereinsdechantsbirne, im verzwergten sogenannten „Balkonobst“-Format, die mich auf diese Weise schon seit 2012 buchstäblich an der Nase herumführen. Aber sowohl die Wildbienen als auch die Hummeln und die Honigbienen mögen sie, das ist viel wichtiger – und die Birnen sind lecker, im Herbst. – Das Foto ist vom 30. April im Garten, Lüchow im Wendland, Lüchow-Dannenberg, Niedersachsen.

Birnen-, Apfelbeeren- und Felsenkirschblüten

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Die Regenschauer der vergangenen Tage haben die Blüten der Obstbäume ziemlich heftig heruntergeputzt, und die Bienen sind noch verhalten beim Besuch der nassen Apfelblüten, deshalb sind sie hier auch ohne Foto, im Beitrag sind nur Birnen-, Apfelbeeren- und Felsenkirschblüten zu sehen, in dieser Reihenfolge:

Erstaunlicherweise finden sich an den kleinbleibenden Birnbäumen Pyrus communis der ‚Vereinsdechantsbirne‘ immernoch letzte Blüten neben jungen Fruchtansätzen, obwohl sie schon seit über vier Wochen geblüht haben. Vielleicht wollen sie nach den frostigen Nächten noch mal auf Nummer Sicher gehen?

Die strauchig wachsende Schwarze Apfelbeere Aronia melanocarpa hat erst am vor ungefähr zwei Wochen die Blüten geöffnet, ist aber seither verlässlicher Anziehungspunkt für Bienen und vor allem für kleine Käfer; hier sind es ein Zierlicher Prachtkäfer Anthaxia nitidula und, wie ich meine, ein Brauner Blütenkäfer Anthrenus fuscus.

Auch die Steinweichsel bzw. Felsenkirsche Prunus mahaleb ist eigentlich verblüht und trägt eine Vielzahl junger grüner Kirschen, aber dazwischen stehen noch allerletzte Blüten. Die Insekten sind allerdings an den nicht mehr interessiert. – Die Fotos sind vom 30. April und 1. Mai 2020 im Garten, Lüchow im Wendland, Lüchow-Dannenberg, Niedersachsen. Zum Vergrössern und Lesen der Untertitel bitte die kleinen Bilder anklicken.

Wären die Apfelbeeren mit unserem leichten und sandig-trockenen Boden zufriedener, auch ohne dass sie eine Mulchpackung und extra Wasser bekommen, würde ich mir noch weitere dieser Sträucher holen, die bei Insekten beliebt und durch die Früchtefressern im Herbst heiss begehrt sind, und dann so schöne rote Blätter tragen. Vielleicht hat ja irgendwo jemand Verwendung für den Tipp, der Insekten und Vögel glücklich macht.

Auf Birnenblüten

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Die Birnen Pyrus communis blühen seit Beginn der zweiten Aprilwoche, seit dem 7. April 2020, um genau zu sein. Seitdem finden sich auf den Blüten die verschiedensten Insekten ein, wie Feldwespen, verschiedene Wildbienen, Honigbienen, Hummeln, Marienkäfer, Ameisen und sogar eine Amerikanische Kiefernwanze:

Es sind zwei kleine Birnbäume der Sorte Vereinsdechantsbirne, im verzwergten sogenannten „Balkonobst“-Format. Beim Pflanzen im Frühling 2011 waren sie gerade mal einen guten halben Meter hoch. Dass sie einmal so üppig blühen und später mit reich beladenen Zweigen fruchten würden, hatte ich nicht erwartet, und die Insektenvielfalt an einem so kleinbleibenden Baum in Reichweite betrachten zu können, ist eine schöne Dreingabe. Auf dem zweiten Bild in der Galerie ist einer der Bäume im Beet vor der Terasse als Ganzes zu sehen; inzwischen, neun Jahre nach dem Pflanzen, misst einer etwa 1,30 m hoch und der andere 1,70 m.
Fotos vom 7. bis 17. April im Garten, Lüchow im Wendland, Lüchow-Dannenberg, Niedersachsen. Zum Vergrössern und zum Lesen der Untertitel mit genaueren Namensangaben bitte die kleinen Bilder in der Galerie anklicken.