Weisse Blüten

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Es ist erstaunlich, wieviele weisse oder fast-weisse Blüten es in im Garten gibt; ob Wildkräuter, Wiesenstauden, Sträucher oder Bäume. So ist die Galerie, von der ich anfangs meinte, sie wäre bald fertig, immer weiter gewachsen.

  1. Weisse Taubnesseln Lamium album
  2. Stechpalme Ilex aquifolium
  3. Schwarze Apfelbeere Aronia melanocarpa ‚Viking‘ mit Zweifleckigem Zipfelkäfer Malachius bipustulatus
  4. Weisse Lichtnelke Silene latifolia
  5. Maiglöckchen Convallaria majalis, als sie noch frisch waren, inzwischen sind sie verblüht
  6. Dolden-Milchstern Ornithogalum umbellatum agg. mit einer Ameise + und einer kleinen Wildbiene
  7. Hundspetersilie Aethusa cynapium mit einer Garten-Haarmücke Bibio hortulanus
  8. blühender Spitzwegerich Plantago lanceolata auf ein der Wieseninseln
  9. Knöllchen-Steinbrech Saxifraga granulata mit Zierlichem Prachtkäfer Anthaxia nitidula
  10. Gänseblümchen Bellis perennis mit einem weiblichen Graugrünen Schenkelkäfer Oedemera virescens
  11. Rauhaarige Wicke Vicia hirsuta, hübsch aber sehr ausbreitungsfreudig
  12. eine fast-weisse Akelei Aquilegia
  13. Wiesenmargerite Leucanthemum vulgare mit ebenfalls weisser Veränderlicher Krabbenspinne Misumena vatia
  14. Gewöhnlicher Schneeball Viburnum opulus mit Furchenbiene Lasioglossum
  15. Gras-Sternmiere Stellaria graminea
  16. Birne Pyrus communis ‚Vereinsdechatsbirne‘ mit Nachblüten
  17. Hahnendorn bzw. Hahnensporn-Weissdorn Crataegus crus-galli
  18. Wald- bzw. Monatserdbeere Fragaria vesca
  19. Weissklee Trifolium repens mit Acker-Hornkraut Cerastium arvense
  20. Einjähriges Berufkraut bzw. Feinstrahl Erigeron annuus
  21. Schwarzer Holunder Sambucus nigra mit einem Pinselkäfer Trichius spec.
  22. Klatschmohn Papaver rhoeas in weiss, sehr klein
  23. weisse Kornblume Centaurea cyaneus
  24. Kleines Mädesüss Filipendula vulgaris Var. ‚Plena‘
  25. Rispenrose bzw. Büschelrose Rosa multiflora, nicht ganz weiss, aber auch nicht richtig rosa
  26. Acker-Hornkraut Cerastium arvense

Fotos vom 19. Mai bis 8. Juni 2021, aufgenommen im Garten, Lüchow im Wendland, Lüchow-Dannenberg, Niedersachsen. Bitte die kleinen Bilder in der Galerie zum Vergrössern anklicken.

Grüner Zweifleckiger Zipfelkäfer mit roten Flecken auf den weissen Blüten der Schwarzer Apfelbeere

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Es sind noch nicht viele Käfer zu beobachten, aber in den vergangenen Tagen sah ich doch schon einige mehr, wie zum Beispiel diesen metallisch-grünen Zweifleckigen Zipfelkäfer Malachius bipustulatus mit seinen typischen roten Flecken auf dem Hinterleib, wie er auf den weissen Blüten der Schwarzer Apfelbeere Aronia melanocarpus Pollen frass:

2021-05-23 LüchowSss Garten Schwarze Apfelbeere (Aronia melanocarpa) Blüten + Zweifleckiger Zipfelkäfer (Malachius bipustulatus)

Der Zweifleckige Zipfelkäfer Malachius bipustulatus wird auch Zweifleckige Warzenkäfer genannt und ist mit nur 6 mm Länge ein recht kleiner Käfer. Die Art ist in Europa, Sibirien und Kleinasien weit verbreitet und bewohnt vor allem Wiesen im Tiefland, während er in höheren Lagen gar nicht vorkommt.

2021-05-23 LüchowSss Garten Schwarze Apfelbeere (Aronia melanocarpa) Blüten + Zweifleckiger Zipfelkäfer (Malachius bipustulatus)

Tagsüber sitzen die Käfer auf Blüten und Gräsern, um zu Pollen fressen. Wie man sieht, dürfen es für sie gern Rosengewächse sein, wie die der Apfelbeerensträucher. Ihre Larven leben am Boden in altem Holz und jagen dort kleine Insekten – das passt ebenfalls zu der Umgebung, wo ich ihn im Garten fand.

2021-05-23 LüchowSss Garten Schwarze Apfelbeere (Aronia melanocarpa) Blüten + Zweifleckiger Zipfelkäfer (Malachius bipustulatus)

Zuletzt habe ich diese Käferart im Garten > im Mai und Juni 2018 beobachtet und fotografiert, dann allerdings habe ich weder 2019 noch 2020 Fotos von Zweifleckigen Zipfelkäfern im Blog oder Archiv gefunden. 2020 war ohnehin kein gutes Käferjahr, auch bei häufigeren Weichkäfern und Schenkelkäfern nicht. Vielleicht wird es nun endlich wieder besser. – Fotos vom 23. Mai 2021 im Garten, Lüchow im Wendland, Lüchow-Dannenberg, Niedersachsen.

Quer durch den Garten im Mai: Weiss

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Durch den Regen und das warme Wochenende hat sich die vorher so langsame Entwicklung endlich beschleunigt. Viele Obstbaumblüten sind bereits im Vergehen begriffen, die Blütenblätter der Birnen, Kirschen und Pflaumen rieseln oder sind bereits vom Wind verweht, andere weisse und weissliche Blüten kommen hinzu:

 

Die Fotos von Baum- und Strauchblüten sowie verschiedenen Wildkräutern an Gehölzrand, Beet und in Wieseninseln sind zwischen dem 7. und 13. Mai 2021 kreuz und quer im Garten aufgenommen, Lüchow im Wendland, Lüchow-Dannenberg, Niedersachsen. Bitte die kleinen Bilder in der Galerie zum Vergrössern anklicken.

Gartenfarben: Purpur und Rot

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Die purpurnen und roten Farbtöne der letzten Apriltage bekommen hier einen gemeinsamen Auftritt:

 

Die Fotos sind sämtlich zwischen dem 25. und 30. April 2021 im Garten aufgenommen, Lüchow im Wendland, Lüchow-Dannenberg, Niedersachsen. Zum Vergrössern bitte die kleinen Bilder in der Galerie anklicken*.

*dann bzw. in der richtigen Blog-Ansicht verschwinden auch die lästigen weissen Schriftzüge, die man im WP-Reader über den Bildern sieht, weil sie eigentlich in der richtigen Galerie im Blog unter den Bildern stehen.

Seit 2015 im Garten – Apfelbeeren. Erste richtige Ernte: 2020

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Schon 2015 habe ich zwei Sträucher Schwarze Apfelbeeren Aronia melanocarpa im Garten gepflanzt.
Sie haben bisher schon mehrmals gefruchtet, aber nicht sonderlich viele Beeren angesetzt, und diese reichten gerade zum rohen Probieren einzelner, stark-aromatischer Früchte und für das Vergnügen der Amseln.

Erst in diesem Jahr reichte es für eine richtig, kleine Ernte. Die hätte ich sogar beinahe verpasst, weil ich nicht jedesmal eine herbbitter-saure Beere probieren wollte, um festzustellen, wie es um die Reife steht. Stattdessen dachte ich schlau, die Amseln würden es mir schon verraten, wann die Apfelbeeren reif genug sind.

Vor vier Tagen entstand das 1. Bild der Galerie und der Geschmack war noch sehr herb.
Gestern Abend probierte ich und dachte, ich könnte noch einen Tag warten, oder auch zwei. Doch Amseln sind Frühaufsteher! Heute Morgen fand ich etliche Beerendolden abgefressen – siehe Bild 2.

Die Beeren sitzen fest an den Stielen ihrer Dolden und die sind ihrerseits nicht so leicht abzubrechen wie Johannisbeeren, darum holte ich die Küchenschere und erntete damit die beiden Sträucher ab. Mit Stielen und Blättchen habe ich bei meiner Ernte rund 600 g erhalten.

Nun erwartet mich die Fleissaufgabe, die dunkelviolett-schwarzen Beeren mit den feinen weisslichen Härchen abzustrippeln. Danach kommen sie für rund 24 Stunden in den Gefrierschrank, das verleiht ihnen etwas mehr Süsse; das ist ein Trick, den man von Schlehen kennt. Erst danach geht es ans Marmeladekochen.
Einen oder zwei normale Äpfel werde ich noch dazugeben, damit der Geschmack etwas milder wird, und sich beim Verhältnis 3:1 zwei bis drei Gläser voll ergeben, so dass sich der Aufwand auch lohnt. Ich bin auf jeden Fall extrem gespannt darauf, die erste Marmelalde aus meinen Schwarzen Apfelbeeren zu probieren. Und p.s.: An das fruchtspezifische Wort Konfitüre gewöhne ich mich für mein Selbstgemachtes niemals! So heisst das bunte Zeug aus dem Laden. Zuhause gibt es Marmelade.

Birnen-, Apfelbeeren- und Felsenkirschblüten

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Die Regenschauer der vergangenen Tage haben die Blüten der Obstbäume ziemlich heftig heruntergeputzt, und die Bienen sind noch verhalten beim Besuch der nassen Apfelblüten, deshalb sind sie hier auch ohne Foto, im Beitrag sind nur Birnen-, Apfelbeeren- und Felsenkirschblüten zu sehen, in dieser Reihenfolge:

Erstaunlicherweise finden sich an den kleinbleibenden Birnbäumen Pyrus communis der ‚Vereinsdechantsbirne‘ immernoch letzte Blüten neben jungen Fruchtansätzen, obwohl sie schon seit über vier Wochen geblüht haben. Vielleicht wollen sie nach den frostigen Nächten noch mal auf Nummer Sicher gehen?

Die strauchig wachsende Schwarze Apfelbeere Aronia melanocarpa hat erst am vor ungefähr zwei Wochen die Blüten geöffnet, ist aber seither verlässlicher Anziehungspunkt für Bienen und vor allem für kleine Käfer; hier sind es ein Zierlicher Prachtkäfer Anthaxia nitidula und, wie ich meine, ein Brauner Blütenkäfer Anthrenus fuscus.

Auch die Steinweichsel bzw. Felsenkirsche Prunus mahaleb ist eigentlich verblüht und trägt eine Vielzahl junger grüner Kirschen, aber dazwischen stehen noch allerletzte Blüten. Die Insekten sind allerdings an den nicht mehr interessiert. – Die Fotos sind vom 30. April und 1. Mai 2020 im Garten, Lüchow im Wendland, Lüchow-Dannenberg, Niedersachsen. Zum Vergrössern und Lesen der Untertitel bitte die kleinen Bilder anklicken.

Wären die Apfelbeeren mit unserem leichten und sandig-trockenen Boden zufriedener, auch ohne dass sie eine Mulchpackung und extra Wasser bekommen, würde ich mir noch weitere dieser Sträucher holen, die bei Insekten beliebt und durch die Früchtefressern im Herbst heiss begehrt sind, und dann so schöne rote Blätter tragen. Vielleicht hat ja irgendwo jemand Verwendung für den Tipp, der Insekten und Vögel glücklich macht.

Apfelbeerenblüten und Käfer, die sie mögen

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Seit ein paar Tagen blühen die Schwarzen Apfelbeeren Aronia melanocarpa und, ähnlich wie Ebereschen, ziehen ihre hübschen weissen Blüten kleine Käfer an, die von den Pollen und / oder auch Nektar fressen:

Auf den Bildern 1 und 3 sieht man eine schwarzweiss gemusterte Teppichkäfer-Art Anthrenus spec. in grösserer Zahl, auf Bild 2 auch einen ersten dunklen und schlanken Käfer, den ich für einen Scheinbockkäfer Oedemera spec. halte.
Fotos vom 23.-25. April 2020, im Garten, Lüchow im Wendland, Lüchow-Dannenberg, Niedersachsen. Bitte die kleinen Bilder in der Galerie zum Vergrössern anklicken.