Gartenfarben: Purpur und Rot

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Die purpurnen und roten Farbtöne der letzten Apriltage bekommen hier einen gemeinsamen Auftritt:

 

Die Fotos sind sämtlich zwischen dem 25. und 30. April 2021 im Garten aufgenommen, Lüchow im Wendland, Lüchow-Dannenberg, Niedersachsen. Zum Vergrössern bitte die kleinen Bilder in der Galerie anklicken*.

*dann bzw. in der richtigen Blog-Ansicht verschwinden auch die lästigen weissen Schriftzüge, die man im WP-Reader über den Bildern sieht, weil sie eigentlich in der richtigen Galerie im Blog unter den Bildern stehen.

Septemberrot

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Das herbstliche Rot von Blättern, Beeren und späten Hibiskus- und Mohnblüten, im späten September, dazwischen eine Blaumeise, alle bei Sonnen- oder Regenwetter im Garten fotografiert:

 

Es fällt mir gerade schwer, den Beitrag jetzt zu veröffentlichen, denn draussen scheint die Sonne, der Himmel ist blau und wolkenlos und bestimmt sehe ich draussen gleich noch mehr schöne rote Motive …
Fotos vom 22. bis 28. September 2020, im Garten, Lüchow im Wendland, Lüchow-Dannenberg, Niedersachsen. Bitte die kleinen Bilder der Galerie zum Vergrössern anklicken.

Seit 2015 im Garten – Apfelbeeren. Erste richtige Ernte: 2020

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Schon 2015 habe ich zwei Sträucher Schwarze Apfelbeeren Aronia melanocarpa im Garten gepflanzt.
Sie haben bisher schon mehrmals gefruchtet, aber nicht sonderlich viele Beeren angesetzt, und diese reichten gerade zum rohen Probieren einzelner, stark-aromatischer Früchte und für das Vergnügen der Amseln.

Erst in diesem Jahr reichte es für eine richtig, kleine Ernte. Die hätte ich sogar beinahe verpasst, weil ich nicht jedesmal eine herbbitter-saure Beere probieren wollte, um festzustellen, wie es um die Reife steht. Stattdessen dachte ich schlau, die Amseln würden es mir schon verraten, wann die Apfelbeeren reif genug sind.

Vor vier Tagen entstand das 1. Bild der Galerie und der Geschmack war noch sehr herb.
Gestern Abend probierte ich und dachte, ich könnte noch einen Tag warten, oder auch zwei. Doch Amseln sind Frühaufsteher! Heute Morgen fand ich etliche Beerendolden abgefressen – siehe Bild 2.

Die Beeren sitzen fest an den Stielen ihrer Dolden und die sind ihrerseits nicht so leicht abzubrechen wie Johannisbeeren, darum holte ich die Küchenschere und erntete damit die beiden Sträucher ab. Mit Stielen und Blättchen habe ich bei meiner Ernte rund 600 g erhalten.

Nun erwartet mich die Fleissaufgabe, die dunkelviolett-schwarzen Beeren mit den feinen weisslichen Härchen abzustrippeln. Danach kommen sie für rund 24 Stunden in den Gefrierschrank, das verleiht ihnen etwas mehr Süsse; das ist ein Trick, den man von Schlehen kennt. Erst danach geht es ans Marmeladekochen.
Einen oder zwei normale Äpfel werde ich noch dazugeben, damit der Geschmack etwas milder wird, und sich beim Verhältnis 3:1 zwei bis drei Gläser voll ergeben, so dass sich der Aufwand auch lohnt. Ich bin auf jeden Fall extrem gespannt darauf, die erste Marmelalde aus meinen Schwarzen Apfelbeeren zu probieren. Und p.s.: An das fruchtspezifische Wort Konfitüre gewöhne ich mich für mein Selbstgemachtes niemals! So heisst das bunte Zeug aus dem Laden. Zuhause gibt es Marmelade.

Birnen-, Apfelbeeren- und Felsenkirschblüten

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Die Regenschauer der vergangenen Tage haben die Blüten der Obstbäume ziemlich heftig heruntergeputzt, und die Bienen sind noch verhalten beim Besuch der nassen Apfelblüten, deshalb sind sie hier auch ohne Foto, im Beitrag sind nur Birnen-, Apfelbeeren- und Felsenkirschblüten zu sehen, in dieser Reihenfolge:

Erstaunlicherweise finden sich an den kleinbleibenden Birnbäumen Pyrus communis der ‚Vereinsdechantsbirne‘ immernoch letzte Blüten neben jungen Fruchtansätzen, obwohl sie schon seit über vier Wochen geblüht haben. Vielleicht wollen sie nach den frostigen Nächten noch mal auf Nummer Sicher gehen?

Die strauchig wachsende Schwarze Apfelbeere Aronia melanocarpa hat erst am vor ungefähr zwei Wochen die Blüten geöffnet, ist aber seither verlässlicher Anziehungspunkt für Bienen und vor allem für kleine Käfer; hier sind es ein Zierlicher Prachtkäfer Anthaxia nitidula und, wie ich meine, ein Brauner Blütenkäfer Anthrenus fuscus.

Auch die Steinweichsel bzw. Felsenkirsche Prunus mahaleb ist eigentlich verblüht und trägt eine Vielzahl junger grüner Kirschen, aber dazwischen stehen noch allerletzte Blüten. Die Insekten sind allerdings an den nicht mehr interessiert. – Die Fotos sind vom 30. April und 1. Mai 2020 im Garten, Lüchow im Wendland, Lüchow-Dannenberg, Niedersachsen. Zum Vergrössern und Lesen der Untertitel bitte die kleinen Bilder anklicken.

Wären die Apfelbeeren mit unserem leichten und sandig-trockenen Boden zufriedener, auch ohne dass sie eine Mulchpackung und extra Wasser bekommen, würde ich mir noch weitere dieser Sträucher holen, die bei Insekten beliebt und durch die Früchtefressern im Herbst heiss begehrt sind, und dann so schöne rote Blätter tragen. Vielleicht hat ja irgendwo jemand Verwendung für den Tipp, der Insekten und Vögel glücklich macht.

Apfelbeerenblüten und Käfer, die sie mögen

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Seit ein paar Tagen blühen die Schwarzen Apfelbeeren Aronia melanocarpa und, ähnlich wie Ebereschen, ziehen ihre hübschen weissen Blüten kleine Käfer an, die von den Pollen und / oder auch Nektar fressen:

Auf den Bildern 1 und 3 sieht man eine schwarzweiss gemusterte Teppichkäfer-Art Anthrenus spec. in grösserer Zahl, auf Bild 2 auch einen ersten dunklen und schlanken Käfer, den ich für einen Scheinbockkäfer Oedemera spec. halte.
Fotos vom 23.-25. April 2020, im Garten, Lüchow im Wendland, Lüchow-Dannenberg, Niedersachsen. Bitte die kleinen Bilder in der Galerie zum Vergrössern anklicken.