Mehr Rauhreif-Momente

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Beim morgendlichen Spaziergang mit Bongo von vorgestern früh fotografierte ich, wie schon mit einem Rehe- & Gänsebild > hier gezeigt, die vom Morgenfrost mit Rauhreif weiss überzogenen Felder und über den Garten hin:

Weil es für kurz vor dem offiziellen Frühligsanfang zwar kalt, aber doch ganz schön war, habe ich die kleine Galerie mit weiteren Morgenfotos zusammengestellt: von den Rehen, den Kätzchen, Bongo, dem Garten und einem Büschel mit Reifkristallen verzierter Blättchen von Scharbockskraut. – Die Fotos sind vom Morgen des 19. März 2021, bei Lüchow im Wendland, Lüchow-Dannenberg, Niedersachsen. Bitte die kleinen Bilder zum Vergrössern anklicken.

Ein Rehe & Graugänse-Moment am Morgen

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Während des morgendlichen Spaziergangs heute früh um 7 Uhr fotografierte ich in einiger Entfernung gerade ein paar Rehe Capreolus capreolus auf einem vom Morgenfrost mit Rauhreif weiss überzogenen Feld beim Äsen, …

2021-03-19 LüchowSss morgens 7h Rehe (Capreolus capreolus) + Graugänse-(Anser anser)-Paar bei der Landung

… als sie plötzlich Geselschaft von einem lärmend landenden Paar Graugänse Anser anser bekamen. – Fotos vom Morgen des 19. März 2021 in der Feldmark bei Lüchow im Wendland, Lüchow-Dannenberg, Niedersachsen.

Zwischen Regenwolken und Sonnenphasen

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Auch heute ist der Tag stürmisch und von Regenschauern durchzogen. Trotzdem schaffte ich mit Bongo eine vorwiegend sonnige Runde zu gehen ohne nass zu werden und ein paar Fotos mit „Frühjahrseffekten“ mitzubringen, bevor wieder ein Regenschub über uns hinwegzog, sobald wir wieder zuhause waren.

 

Die stürmischen Tage haben die Feldwege mit zerbrochenen Aststücken, Zweigen und abgerissenen Erlenkätzchen übersät, und der Regen der vergangenen Tage lässt junges Gras spriessen, wie man auch vor den im Gesträuch blühende Schneeglöckchen sehen kann. Es ist die richige Zeit für Regen – ich habe nichts dagegen.

 

Es freut mich sehr, die Gräben mit Wasser gefüllt zu sehen, im Gegensatz zu anderswo lassen sich aber Frösche und Kröten noch nicht blicken. Entlang der Fortsetzung des Grabens sind voriges Jahr durch die Dürre viele Birken abgestorben; die wurden kürzlich abgesägt, nachdem einige bereits um- und in den Graben gestürzt sind.

 

An den Feldrändern, vor allem wo ebenfalls Gräben verlaufen, wanderten Graugänse zwei-und-zwei umher, künftige Brutpaare. Sonnenlicht und Schatten wanderten ebenfalls, in hellen und dunklen Streifen zogen sie über Felder und Gehölze hinweg und beleuchteten die noch vollkommen kahlen Baumkronen und Zweige.

 

Am Wegrand, im Schutz von den Reihen der Sträucher und Bäume, treiben frisch-grüne junge Pflanzen vom Gefleckten Schierling Conium maculatum aus, auch Hundspetersilie genannt. – Bongo trödelt herum, ist aber nicht völlig dem Spaziergang abgeneigt. Wir müssen einfach nur langsam gehen und uns Zeit nehmen.

 

In anderen, früheren Jahren standen um diese Zeit im März die Elfenkrokusse Crocus tommasinianus in voller Blüte, aber in diesem Jahr sind bisher nur wenige zu sehen, und die hängen, vom Regen malträtiert, zu Boden. Das Erlengehölz, in dem die Elfenkrokusse „wohnen“, wirkt insgesamt noch sehr verschlafen.

 

Aber die Holunderpilze Auricularia auricula-judae haben sich vom Frost gut erholt und mit der derzeit üppig zur Verfügung stehenden Feuchtigkeit wieder gestrafft. Der Regen hat wahrscheinlich auch zum raschen Erscheinen von noch mehr Schneeglöckchen Galanthus nivalis am Wegrand beigetragen.

Die Bilder sind von heute Vormittag zwischen elf und Viertel vor zwölf Uhr, aufgenommen am 14. März 2021 in der Feldmark bei Lüchow im Wendland, Lüchow-Dannenberg, Niedersachsen.

Winterlich verwirrt

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Der überraschende Wintereinbruch am vergangenen Wochenende hat offenbar die bereits nach Osten ziehenden Kraniche Grus grus wieder zu einer vorläufigen Umkehr bewogen:

2021-01-31 b.LüchowSss Spaziergang fliegende Kraniche

Der auf dem ersten Foto abgebildete Zug kam aus nordöstlicher Richtung zurückgeflogen. Vielleicht waren es sogar dieselben Kraniche die ich genau zehn Tage zuvor dorthin fliegen sah. Als ich die > Im-Winter-hierbleibe-Kraniche fotografierte, flog eine ähnlich grosse Schar über das Kranichpaar und mich hinweg, von den beiden nur durch Rufe begrüsst, aber ohne den Impuls, sich den Ziehenden anzuschliessen.

2021-01-31 b.Lüchow Wildgänse im Flug

Auch die Wildgänse bzw. Graugänse schienen überrascht von der plötzlichen Kälte und flogen in grossen Schwärmen zwischen den geeigneten Lagerplätzen umher, ganz so, als gäbe es einen Stau auf ihrer Reise, und sie müssten umdisponieren. Leider haben Landwirte für derlei Probleme keine Empathie und scheuchen die erschöpften Vögel immer wieder von den Feldern auf, wenn sie mitbekommen, dass sie dort lagern.

2021-01-31 b.Banneick Königshorster Kanal - Wildgänse im Flug

Aus der Ferne hörte sich das vielstimmige Geschrei so eines aufgescheuchten Schwarms solaut an wie ein fahrender Eisenbahnzug. Diejenigen Gänse, die einen günstiger gelegenen Lagerplatz gewählt hatten, der nicht mit Fahrzeugen nahheran befahren werden konnte, waren glücklicher dran und konnten ihre Rast länger geniessen, wie diese ruhenden Gänse auf einem schneebedeckten Feld :

2021-01-31 b.LüchowSss Wildgänse lagernd

Bei der Reisegruppe im Schnee handelt es sich wieder um eine gemischte Gesellschaft aus Saatgänsen Anser fabalis und Graugänsen Anser anser, die Schar war um etwa das Dreifache grösser, daher musste ich mich zwischen einer dies dokumentierenden dunklen Linie oder der hübscher aussehenden Erkennbarkeit einzelner Gänse entscheiden.
Die Fotos sind vom Mittag des 31. Januar 2021, aufgenommen bei meinem grossen Spaziergang durch die Feldmark südlich von Lüchow bzw. zwischen Lüchow und Wustrow im Wendland, Lüchow-Dannenberg, Niedersachsen.

Kleine Veränderungen

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Seit Wochen fast täglich unter einer grauen Wolkendecke im Dämmerlicht dahinzuwandern, oft mit Regenschirm oder einfach nassgenieselt, kürzlich auch noch mit nassem Schneeregen vermischt, und mit den Füssen in Pfützen und Matsch. Heute musste der Schirm nicht mit und es bestand auch keine Gefahr, Nieselregentropfen auf das Objektiv zu bekommen, darum nahm ich die Taschenkamera mit und fand selbst die Gräben voller Wasser schön genug:

Beim Spazieren mit Bongo gehen wir nicht mehr so weit  wie früher, kommen an manchem nicht mehr so häufig vorüber. So staunte ich über die Verwandlung einer weiteren im Sommer abgestorbenen Eberesche Sorbus aucuparia zu lebendigem Totholz im Flechtengewand und von hellbraunen Austern-Seitlingen Pleurotus ostreatus besetzt. Den Stamm einer altersschwachen Schlehe Prunus spinosa besiedeln Moos, Flechten und Pflaumen-Feuerschwamm Phellinus tuberculosus, dahinter hängt eine Vorhang aus trockenen Hopfenranken Humulus lupulus zu Boden.

Auch Arbeitsergebnisse eines Spechts konnte ich bewundern. Er hatte sich eine abgestorbene Schwarzerle Alnus glutinosa vorgenommen und von verschiedenen Seiten mehrere Löcher hineingemeisselt. Oder heisst das dann „heraus?“ – Auch wenn das Bild von Bongo schon weiter oben zu sehen ist, hat er den verlorenen Anblick heute häufiger geboten, es ist einer dieser Tage. Weder Schwäne noch Gänse konnten ihn zum Weitergehen motivieren, daher begnügte ich mich notgedrungen mit Zoomaufnahmen aus mehreren hundert Metern Enfernung:

Man kann bei einigen der Feldgänse dunkle Köpfe und Hälse mit kurzen Schnäbeln ausmachen, es könnten demnach Tundrasaatgänse Anser fabalis rossicus sein, in Gesellschaft orangeschnabeliger, ganz gewöhnlicher Graugänse Anser anser, die typische Wintermischung. Bei den Schwänen, die einige Meter entfernt von den Gänsen ruhten, handelt es sich diesmal um Höckerschwäne Cygnus olor. Sie halten sich dort auch schon seit ein paar Tagen auf, ihr Weiss leuchtet weit. Beide Gruppen waren zwei- bis dreimal so gross, wie sie auf den Bildern zu sehen sind.

Die Fotos sind vom 10. Januar 2021, in der Feldmark zwischen Lüchow und Wustrow im Wendland, Lüchow-Dannenberg, Niedersachsen. Bitte die kleinen Bilder zum Vergrössern anklicken.

Bunter Herbstspaziergang mit Bongo

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Vorgestern war es windig und dem sonnig-blau und grauwolkig wechselhaftem Himmel war nicht anzusehen, dass es nieselte und woher der feine Nieselregen kam. Bongo und ich gingen spazieren und fanden es schön.

Das Laub verfärbte sich bunt, Hagebutten und Vogelbeeren wetteiferten um das beste Rot, Purpurmützchen über orangefarbenen Pfaffenhütchen-Früchten verlockten, wie die braunen Eicheln am Boden, zum Gruppenfoto.

Wildgänsegruppen sind in letzter Zeit immer häufiger zu beobachten und über die Fliegenpilze unter einer alten Birke habe ich mich sehr gefreut, nachdem ich schon annahm, die Dürresommer hätte das Mycel dahingerafft.

An dieser speziellen Stelle beobachte sie schon seit 2012. Die oben schon aus der Nähe gezeigten braunen Eicheln bedecken den Feldweg unter ihren Bäumen, noch bevor die Blätter fallen – die Eichen nehmen sich noch Zeit dafür.

Die Fotos sind vom Mittag des 24. Oktober 2020, in der Feldmark bei Lüchow im Wendland, Lüchow-Dannenberg, Niedersachsen. Bitte die kleinen Bilder-Pärchen zum Vergrössern anklicken.

Ein ausgedehnter Spaziergang zum wilden Kirschbaum …

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Es war ein ausgedehnter Spaziergang mit Bongo, durch die Feldmark zwischen Lüchow und Wustrow, um nachzusehen, ob die Eichen endlich ausgeschlagen haben und ob die Schlehen auch ordentlich blühen, und auch, um einem gewissen wilden Kirschbaum während seiner Blütezeit einen Besuch abzustatten.
Den wilden Sauerkirschbaum Prunus cerasus beobachte und bewundere ich schon seit Jahren. Auf dem ersten, dritten, fünften und sechsten Bild in der Galerie ist er zu sehen. Ausserdem könnten wir Graugänse beobachten und überhaupt waren das kaltwindige, aber sonnige Wetter und der blaue Himmel ein Genuss.

 

In letzter Zeit sind die ausgedehnten Spaziergängen mit Bongo immer seltener geworden, weil ihn danach seine Arthrose mehr plagt als vorher, und nach diesem muss ich wohl einsehen, dass es der letzte dieser Art mit ihm war. Zwar war Bongo guter Dinge und unternehmungslustig, aber ihn nachher nur mit Mühe vom Liegen wieder auf die Füsse kommen zu sehen, war ein deutliches Signal. Wir werden zusammen nur noch sehr viel kleinere Ründchen drehen und ansonsten behält er den Überblick über den Garten.
Die Fotos sind vom Morgen des 13. April 2020 in der Feldmark zwischen Lüchow und Wustrow im Wendland, Lüchow-Dannenberg, Niedersachsen. Zum Vergrössern bitte die kleinen Bilder in der Galerie anklicken.

Aprilbilder von unterwegs

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Die ersten Aprilbilder vom vormittäglichen Spaziergang gestern zeigen Bongo auf gemächlichem Schnupperkurs sowie Graugänse und Rehe, die sich wegen des über die Felder fegenden, kalten Windes an den Boden niederkauern:

Ein Fasan, vermutlich, hat am Wegrand eine hübsche, beige und dunkelbraun gemusterte Feder verloren, die an den Acker-Gelbsternen hängengebblieben sind, wegen des Wetters ebenfalls mit geschlossenen Sternenblüten. Hübsch finde ich zur Zeit den zarten Schleier von tausenden weissen Blütchen der Frühlings-Hungerblümchen auf einem der wenigen unbefestigten Feldwege. – Die Fotos sind vom kühlen Vormittag des 2. April 2020 an einem Wegrand bei Lüchow im Wendland, Lüchow-Dannenberg, Niedersachsen.