Dies und das im Garten, jenseits der Oktobermitte

Schon haben wir die Mitte des Monats Oktober hinter uns gelassen und der November rückt immer näher, auch wenn es an freundlichen Tagen noch nicht danach aussieht. Manche Gehölze im Garten haben sich schon weitgehend entblättert, andere stehen noch mit viel Laub an den Zweigen da, das sich gerade erst verfärbt:

Auf den beiden ersten Fotos sieht man etwas von den Wieseninseln, Obstbäumen und anderen. Darunter zeigen Bild 3 die ersten weissblühenden Zweige einer Teppich-Myrtenaster bzw. Steinaster Symphyotrichum ericoides der Sorte ‚Snowflurry‘ und Bild 4 noch immer am Rebstock hängende Weisse Muskatellertrauben Vitis vinifera ssp. vinifera.

Hoffentlich können die gegenwärtigen, teilweise sonnigen Tage noch das fehlende Aroma verleihen, das ich bisher bei den gelegentlichen Kostroben weiterhin vermisse. Den Admiralen Vanessa atalanta schmecken sie aber trotzdem. Der vom 5. Bild unten sonnt sich allerdings nicht auf Wein- sondern auf Blättern vom Feldahorn Acer campestre.

Die auf einem ruhigen Fleckchen in der Sonne liegende Maxima darf dabei nicht fehlen, auf Bild 6 passt ihr orangefarbener „Ausgehanzug“ gut zu den orangen Bändern auf den Flügeln des Admirals von Bild 5. Auf den nächsten beiden Fotos bin ich nicht sicher: handelt es sich um eine helle Hummel oder um eine Pelzbiene Anthophora?

Bild 7 zeigt das hellpelzige, hummelhafte Tierchen an Blüten einer Skabiosen-Flockenblume Centaurea scabiosa, auf Bild 8 teilt es sich mit einer Ackerhummel Bombus pascuorum die Blüte einer Acker-Witwenblume Knautia arvensis.
Leicht zu übersehen ist der Siebenpunkt-Marienkäfer Coccinella septempunctata auf einem Weissdorn Crataegus, Bild 9:

Die Blätter von Bild 10 gehören zu einem Baumsämling, den ich in einem Beet gefunden habe und meine, ihn anhand der Blätter als jungen Pfirsichbaum Prunus persica identifizieren zu können. Er muss aus einem weggeworfenen bzw. irgendwann mal in den Boden gesteckten Kern gewachsen sein. Ich bin gespannt, wie er sich entwickelt.

Die Asiatischen Wildastern Aster ageratoides ‚Asran‘ sind endlich aufgewacht und blühen so reichlich, dass sie Insekten anziehen, sobald die Sonne darauf scheint. Auf Bild 11 hat sich eine Gemeine Sumpf-Schwebfliege Helophilus pendulus darauf niedergelassen, bei der von Bild 12 handelt es sich um eine Keilfleck-Schwebfliege Eristalis.

Die Fotos sind vom 16. Oktober 2022, aufgenommen im Garten, Lüchow im Wendland, Lüchow-Dannenberg, Niedersachsen. Bitte die kleinen Bilder zum Vergrössern anklicken.

5 Gedanken zu “Dies und das im Garten, jenseits der Oktobermitte

  1. Was für ein schönes Leuchten, Die Teppich-Myrtenaster muß ich mir mal merken. Das helle Etwas halte ich für eine Hummel, obwohl sie so anders aussieht. Die Musterung erinnert an Ackerhummel, aber weiß man es? Um die schönen Astern beneide ich dich. Meine sehen 2/3 des Jahres spitze aus, aber am Ende des Sommers kriegen sie einen plötzlichen Mehltaubefall (ich hielt es für Spinnmilben, ist aber wohl Mehltau) und in kürzester Zeit werden die Blätter alle gelb. Die Blüten schaffen es gerade noch, aber es sind 2 Hände voll. Immerhin kam auch gleich ne Hummel vorbei. Mehr wäre schön. Maxi sieht sehr entspannt aus :-)

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