„Fragezeichen-Hummel“ an Acker-Witwenblume

An dieser Acker-Witwenblume Knautia arvensis sitzt eine schwarz und orange gefärbte Hummel, bei der ich ratlos bin, weil sie nicht nur einen schwarzen Körper und die hinteren Tergiten in Orange hat, wie die Steinhummel u.a., sondern auch gleich hinter den Flügeln orange Haare aufweist. Da sie an ihren Beinen unverkennbare Pollenhöschen gesammelt hat, handelt es sich keinesfalls um eine Kuckuckshummel.

2022-05-22 LüchowSss Garten Hummel schwarz mit rostrot auf vermutl. Tergit 1 + 4-5, Pollensammlerin

Einige Abbildungen der Grashummel Bombus ruderarius sehen ihr ähnlich, andere wieder nicht. Es bleibt also erstmal beim Titel „Fragezeichen-Hummel“. – Das Foto ist vom 22. Mai 2022, aufgenommen auf der Wieseninsel im Garten, Lüchow im Wendland, Lüchow-Dannenberg, Niedersachsen.

15 Gedanken zu “„Fragezeichen-Hummel“ an Acker-Witwenblume

  1. Erst einmal ist es eine tolle Beobachtung die dir hier gelungen ist. Es zeigt aber auch wie vielfälltig das Reich der Bienen und Hummeln ist . Da tauchen dann Fragen auf, die dir als erfahrene Beobachterin Rätsel aufgibt ,die auch oft nicht durch Bücher zu lösen sind.
    Liebe Grüße und ein frohes Pfingstfest ,
    Werner.

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    • Danke, Werner, So ist es. Da hilft nur das Warten auf neue, weitere Fotogelegenheiten.
      Immerhin habe ich die Möglichkeiten der Suche so weit ausgeschöpft, dass es mich davor bewahrt, unter dieses Foto womöglich eine nichtzutreffende Bezeichnung zu setzen. Auch das ist ein Erfolg.
      Dir ebenfalls schöne Feiertage.

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      • Da hast du natürlich Recht. Ich setze nur noch Fotos auf meinem Blog, von denen ich 100% sicher bin was es ist. Ansonsten überlasse ich es andern Blogger ihre fotografischen Erfolge hier zu zeigen und freue nich darüber.

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        • Das kann man natürlich auch so machen. Fotografische Erfolge? Das ist wohl eher so ein kompetenzorientiertes Männerding, das ich nicht verstehe. Nicht umsonst halte ich mich von Bloggern fern, die das in den Vordergrund stellen. Das entspricht nicht meiner Auffassung von Naturerlebnis.

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          • Ich persönlich nutze kaum noch große Beobachtungstellen, denn immer wieder gibt es hier Unruhe, weil Leute ihre Tablets aus den Taschen kramen und mit ihren tollen Fotos protzen . Oftmals wissen diese super ausgerüsteten Leute, nicht mal was für ein Vogel sie fotografiert haben . Es liegt einfach daran das viel zu viele Fotojäger unterwegs sind, die sehr wenig mit Beobachtung zutun haben. Ich selbst wohne unweit von einer Auenlandschaft, mit solche Beobachtungsstellen sind . An Wochenenden stehen zig Autos dort, die gnadenlos Zufahrten für die Landwirtschaft zupacken. Ich besuche von daher unsere Auen nur noch an solchen Stellen , die unbekannt sind und weite Wege vor sich haben.
            Gruß Werner

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