Die ersten Margeriten 2022 im Garten

Seit sich im Sommer 2012 die ersten Magerwiesen-Margeriten Leucanthemum vulgare im Garten ansiedelten, beobachte ich an diesem Platz einen durschschnittlichen Blühbeginn zwischen der 2. und 3. Maiwoche. Voriges Jahr blühten die ersten auf der ältesten meiner Wieseninseln ab dem 23. Mai 2021. Sie haben sich wieder gut vermehrt und in diesem Jahr haben sie dort ganze 12 Tage früher die ersten Blüten geöffnet:

Auf zweien der drei Bilder haben sie Insektenbesuch: auf Bild 2 sitzt eine unbestimmte Wildbiene in einer noch nicht vollerblühten Margerite, auf Bild 3 sitzt eine kleine Käferversammlung, bestehend aus einem Zierlichen bzw. Glänzenden Blütenprachtkäfer Anthaxia nitidula und zwei Bibernellen-Blütenkäfern Anthrenus pimpinellae.
Die Fotos sind vom 11. und 14. Mai 2022, aufgenommen im Garten, Lüchow im Wendland, Lüchow-Dannenberg, Niedersachsen. Bitte die kleinen Bilder der Galerie zum Vergrössern anklicken.

24 Gedanken zu “Die ersten Margeriten 2022 im Garten

            • Der kommt durch den Verfall und wird durch den Verbrauch des Bewuchses wieder aufgebraucht, es erhält sich, aber baut nicht auf in dem Sinne, dass es mehr wird. Das ist eine Folge der Dürre. Ansonsten würde es anders sein, war es auch schon, stellenweise.
              Für die Wiesenpflanzen ist es gut so, sonst gewinnen die Gräser und verlieren die Kräuter an Lebensraum.

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                    • Das hört sich toll an. Ich finde das Thema sehr spannend, auch in Hinsicht auf den Klimawandel und was gerade dürretechnisch passiert. Ist ja auch das, was unsere Altvorderen mit ihren Knicks gemacht haben, so ähnlich halt.

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                    • So denke ich auch. Leider ist das Denken bei den konventionellen Landwirten noch nicht angekommen, obwihl sie hier schon seit April zugucken können, wie der Staub ihrer dem Wind schutzlos ausgelieferten Felder aufsteigt und davontreibt. Ihnen geht es nur darum, Platz für die übergrossen Landmaschinen zu gewinnen, Flächen zusammenzulegen und jede Wahrscheinlichkeit von Beschattungen auszumerzen.
                      Aber jammern, dass sie kein Wild mehr zum Bejagen in ihren gehölzarmen Revieren vorfinden, das können sie ohne lange nachzudenken.

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                    • Leider sehr kurzsichtig. Das ist wie bei den Fischern, die gegen die Fangquoten sind. Natürlich ist es schwierig davon zu leben, wenn man nicht viel fangen darf. Aber wenn man weiter macht, wie bisher, hat man in 5 Jahren vielleicht gar nichts mehr zu fischen. Heute oder morgen muß man nach Alternativen Ausschau halten, aber viele wollen ihre ausgetretenen Pfade nicht verlassen.

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  1. Das ist ja toll und noch dazu mit so hübschen kleinen Käfern darauf! Bei uns sind noch keine Margeriten zu sehen, aber ist ja alles sich entwickelnde in der Natur inzwischen in vollem Gange und freue mich da auch schon drauf!
    Liebe Grüße von Hanne

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