Dies und das im immer herbstlicheren Garten

Überschriften sind Glückssache über so einer Galerie aus verschiedenen Eindrücken, wie die herbstlichen Farben von Blättern neben einem lustig badenden Amselmännchen, Pilzen im Gras und immer noch im Reifen befindlichen Weintrauben vom vorigen Freitagnachmittag:

Besser erkennbar wird alles, klickt man die kleinen Bilder in der Galerie zum Vergrössern an:

  • Bild 1 zeigt, dass die kleine Rote Maulbeere, ganz links am Rand, und die grössere Weisse ‚Zickzack‘-Maulbeere schon ganz gelbe Blätter haben, die Weisse noch reiner gelb und gerade noch rechtzeitig fotografiert, denn inzwischen fallen sie schon ab, die Maulbeerblätter.
    Die Zwetschgen sind schon fast kahl, die Krete links von der Blutpflaume noch gelbgrün, aber auch diese beiden haben seither Blätter gelassen.
    Der Augustapfelbaum vor der dunkelroten Blutpflaume wird immer gelber, der Gravensteiner direkt vor der Krete hingegen ist noch dunkelgrün.
    Rechts im Bild ist ein Sück der buntscheckig verfärbten Vereindechants-Birne und dahinter die Felsenkirsche, noch weitgehend dunkelgrün.
  • Bild 2 hat als Hauptmotiv den herbstlich gelb und grün immer lichter werdenden, alten Süsskirschbaum, aber auch die davor erst kürzlich neu gepflanzte junge Kirschpflaume ist wichtig: sie hat seit dem Pflanzen sogar junge Blätter bekommen. Das kann ja spannend werden!
  • Bild 3 mit dem schwarzen Amselmännchen führt vor, dass jemand die Tagestemperaturen von etwa +11°C badefreundlich genug finden könnte – ein Grund zum Fotografieren, aber ich bevorzugte schon meine warme Jacke und eine Mütze in der Farbe der gelben Amselmännchen-Augenringe.
  • Bild 4: die Gruppe beige-grauer kleiner Pilze im Gras könnten zu den Scheibchentintlingen, vielleicht auch zu Helmlingen gehören. Oder so. Es gibt zu viele Ähnliche, als dass ich die auseinanderzuhalten könnte.
  • Bild 5 ist mein Lieblingsbild von dieser Gruppe, mit zwei üppigen Weintrauben an den „Spanischen Reben“, aber sie sind noch immer nicht reif, wenn auch inzwischen essbar. Sind sie optimal, wird ihre Farbe richtig honiggelb. Die späte Reife und ihre harte Schale haben den Vorteil, dass die Wespen kein Interesse an ihnen haben.
  • Die Fotos sind wegen Regenschauern erst vom vom späten und daher nicht mehr so hellen Nachmittag des 22. Oktober 2021, aufgenommen im Garten, Lüchow im Wendland, Lüchow-Dannenberg, Niedersachsen.

    16 Gedanken zu “Dies und das im immer herbstlicheren Garten

    1. Das diese Traubensorte so spät „gar“ wird, finde ich erstaunlich. Wird sie nach Frost auch süßer, so wie die Schlehen? Lecker sehen sie aus. Bei den Pilzen dachte ich im ersten Moment auch an Tintlinge und auf den zweiten Blick an Helmlinge. Kürzlich dachte ich noch, daß ich wenigstens ein paar Tintlinge kenne, aber wie du schon schreibst, sie ähneln sich zu sehr. Vielleicht sieht man es, wenn sie etwas älter werden. Jedenfalls ist dein Garten noch schön bunt.

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