Zu den Zimmerreisen 09/2021 mit S wie Schubladen

2021-08-20 Einladung f. Zimmerreise 09-2021 mit S + TZur aktuellen > 9. Zimmerreisen-Einladung mit S und T nehme ich mir erstmal das S vor, und zwar S wie Schubladen.

Schubladen finde ich toll!
Es gibt – gerade habe ich sie für diese Zimmerreise gezählt – in diesem Haushalt 67 Schubladen innerhalb der Wohnung.
Dabei habe ich nur die direkt ausiehbaren kleinen Kästen und grösseren Laden gezählt. Die hinter Türen verborgenen, schubladenhaften Ordnungssysteme in Küchen- und Kleiderschränken habe ich nicht mit einbezogen, und auch nicht die herausziehbaren Körbe in manchen Regalen, obwohl die doch dieselbe Funktion erfüllen wie Schubladen: Ordnung zu halten, die dem Wiederfinden dient

Dabei bleibt es dem Zweck und dem persönlichen Geschmack überlassen, ob der Inhalt geordnet darin liegt, oder wild durcheinander geworfen – von aussen ist es nicht zu sehen. Meisten bleibt es auch jahrelang genau so.
Meine liebsten Schubladenelemente sind mittlerweile fast zwanzig Jahre alt und ich habe vier Stück davon, jedes mit fünf kleinen Schüben. Als wir Anfang der Zweitausenderjahre uns am Neusiedler See einrichteten, hatte das „Elchmöbelhaus“ gerade eine Birkenholz-Phase. Beim Umzug nach Norddeutschland nahm ich allerdings davon nur die Schubladenelemente mit, von denen drei auf der Fensterbank stehen und eines auf dem Schreibtisch.

2021-09-11 LüchowSss zuhause Zimmerreise m. S wie Schubladen Birkenholz-Schubladenelemente (2)

Die Schubladen sind ideal, um Ladegeräte, USB-Kabel, Speicherkarten und Kameras sortiert unterzubringen, oder Massbänder, kleines Werkzeug, auch verschiedene gesammelte Inbus-Schlüssel, weil man ja nie weiss …
Ausserdem haben Erinnerungsstücke dort ein Plätzchen und auch ein bisschen Hausapothekengedöns, denn selbst wenn ich z.B. akut erkältet bin, fühle ich mich wohler, wenn keine Schachteln herumliegen – ein Spleen, vermutlich.

Schubladen, die man nur selbst benutzt, sind super, aber welche mit anderen Menschen gemeinsam zu benutzen, birgt Konfliktpotential: was der eine ordentlich hineingelegt hat, kruschtet ein anderer wild durcheinander. Verknäuelte Geschenkbänder, Stifte, die nicht mehr schreiben, leere Schuhputzmittelbehälter einfach wieder in die Schublade zurückgeworfen, sind alles Fälle zum Zähneknirschen, wenn jemand die Küchenschubladen immer ein Stück offen stehen lässt, so dass man nachher die Brösel drin hat … Oder kennt ihr das, wenn ihr mal woander seid, und dort ist die Messer-Gabel-Löffel-Reihenfolge in der Besteckschublade anders? Da merkt man erst, wieviel man automatisch macht, gerade beim Einsortieren, weil feste Schubladengewohnheiten es einem eben bequem machen. Schubladen sind toll!

5 Gedanken zu “Zu den Zimmerreisen 09/2021 mit S wie Schubladen

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