Feinstrahl bzw. Weisses oder Einjähriges Berufkraut – Mitte Januar

Es gibt neben den Schneekrümeln und den Schutzhüllen über den Maulbeerbäumchen > hier doch noch etwas mehr Weiss im Garten, wie ich gerade bei einem frostigen Vormittags-Gartenrundgang fand, denn auch die weissen Blüten des Einjährigen oder Weissen Berufkrauts bzw. des Feinstrahls Erigeron annuus im Beet vor der südlichen Hauswand haben noch nicht aufgegeben, sondern in das neue Jahr hineingeblüht:

2021-01-16 LüchowSss Garten Feinstrahl (Erigeron annuus) zwischen Garteneibisch-Zweigen

Sie widerstehen dem Frost mit -2°C zwischen den Zweigen des Garteneibisch Hibiscus syriacus noch ganz gut, der vielleicht ein wenig Schutz bietet, auch wenn man andererseits am herunterhängenden Grün und den Blüten erkennen kann, dass die Minustemperaturen durchaus wirken. Ich bin aber gespannt, ob die Feinstrahl-Pflanzen sich noch weiter behaupten und wieder erholen können. Entgegen der offiziellen Blütezeit von Juni bis Oktober ist dieses Foto vom Vormittag des 16. Januar 2021, im Garten, Lüchow im Wendland, Lüchow-Dannenberg, Niedersachsen.

16 Gedanken zu “Feinstrahl bzw. Weisses oder Einjähriges Berufkraut – Mitte Januar

  1. Es sind eigentlich nur ein paar Grad, die den Unterschied ausmachen. Bei uns ist die Pflanze auch häufig, aber seit Monaten weg, und mit etwas mehr Frost wäre es bei dir wahrscheinlich nicht anders. Aber kaum lässt der Winter aus, schrammen viele Arten am Ableben vorbei. Ich weiß nicht, ob das gut wird, aber wenigstens spannend.

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    • Heute Nacht haben sie -6°C abbekommen und so hält es auch noch an, jetzt um neun, da wird sich weisen, ob dort damit Toleranz ausgereizt wurde. So ganz allgemein denke ich über Pflanzen und Tiere positiv, denen immer wieder solche „Versuche“ möglich sind, denn wenn die Menschheit das Klima verändert, sind sie herausgefordert, mehr zu können als zuvor, oder zu verschwinden, und solange sich z.B. unser norddeutsches Klima innerhalb von Extremen bewegt, wie Hitze und Dürre, aber mit Wintern, die gelegentlich eben doch kalt sind, ob mit Schnee oder mit Kahlfrost, solange sind sie Herausforderungen an die in Mitteleuropa angesiedelten Pflanzen und Tiere so hoch, dass sie schwerlich durch Nachrücker aus durchweg wärmeren Gebieten ersetzt werden können, es sei denn, die passen ihre Toleranzen auch an u.s.w. … spannend, ohne Frage.

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