Frostig, heute Morgen

Der Vollmond hat die Kälte mitgebracht. Richtige Kälte, zweistellig unter Null in der vergangenen Nacht, schon gestern Nachmittag sorgte die Kälte über dem Schnee für dichten, weissen Dunst, und -13°C Frost in der Nacht für weissbereifte und beflitterte Zweige und Stängel: heute Morgen bei Sonne und blauem Himmel ein schöner Anblick: Gut, dass ich wegen„Frostig, heute Morgen“ weiterlesen

Ein Sperlings-Schwibbogen

Einen Sperlings-Schwibbogen mit sieben aufgereihten Haussperlingen und einem Feldsperling dazwischen sah ich mittags durchs Fenster in den Zweigen des Pfeifenstrauchs aufgereiht in der Sonne sitzen. Der umfangreiche Strauch mit den überhängenden Zweigen, auch Bauernjasmin genannt, ist der erklärte Lieblingsplatz beider Sperlingsarten. Von rechts nach links sieht man 3 Haussperlings-Männchen Passer domesticus mit grauem Scheitel, dann„Ein Sperlings-Schwibbogen“ weiterlesen

Das Amselweibchen

Auf den folgenden Fotos ist immer dieselbe weibliche Amsel Turdus merula zu sehen. Sie ist mit mir gut vertraut. Um die Weihnachtszeit dachte ich noch an Zufall, wenn ich sie immer nahebei entdeckte, sobald ich aus der Haustür kam. Inzwischen weiss ich, dass die Amsel mich tatsächlich abpasst. Sie duldet mich in der Regel in„Das Amselweibchen“ weiterlesen

Mehr Orange

Bevor eine neue ABC-Etüdenrunde beginnt, habe ich mir nochmal die orange Wortspende vorgenommen und ein älteres Foto aus Berlin-Mitte: > Ganz kurz verliebt in Berlin – zur Schreibeinladung für die Textwochen 03.04.21 Ein Klick auf den Textlink oben oder auf das Foto vom Juli 2015, aufgenommen bei Platzregen in Berlin-Mitte, Ecke Friedrichstrasse-Behrenstrasse, U-BahnStation Französische Strasse„Mehr Orange“ weiterlesen

Eine Foto-Runde durch die Felder

Vorige Woche, als die Sonne schien, ging ich eine Runde durch die Feldmark zwischen Lüchow und Wustrow im Wendland, nur mit der Kamera, ohne Bongo, denn den liess ich wegen der längeren Wegstrecke zuhause. Der endlich mal wieder blaue Himmel war von vielen Flugzeug-Kondensstreifen durchzogen, die zum Teil sogar Schatten warfen. Richtung Nachmittagssonne war der„Eine Foto-Runde durch die Felder“ weiterlesen

Zwischenstand zu den Zimmerreisen 01/2021

Das Wochenende ist da und vielleicht habt ihr Zeit und Lust, Zimmereisen zu lesen? Hier ist der Zwischenstand! Bei den > „Zimmerreisen“ sind in der ersten Runde bisher 39 Reise-Geschichten im Kommentarbereich unter dem Einladungsartikel per Pingback-Link und / oder Kommentar gemeldet worden, und die Kommentare der vergangenen drei Wochen seit dem Start am 8.„Zwischenstand zu den Zimmerreisen 01/2021“ weiterlesen

B wie Bunzlauer – meine 4. Zimmerreise 01/2021

Die Idee für meine 4. Zimmerreise kam mir schon, als ich das Art déco-Schnapsglas als Gegenstand für Zimmerreise Nr. 3 wählte:  zugleich winkte mir nämlich das kleine braun auf hellem Grund „geschwämmelte“ Milchkännchen mit den blau-weiss gewürfelten Bordüren:  B wie Bunzlauer! Den Milchgiesser und ein kinderspielzeugkleines Deckelkännchen, beide aus der Vitrine vom Wohnzimmerschrank, habe ich mit zwei weiteren Stücken im typischen„B wie Bunzlauer – meine 4. Zimmerreise 01/2021“ weiterlesen

Lagernde Höckerschwäne

Es gibt eine beliebte Lagestelle für Vögel in der Feldmark, wo sich alljährlich gern durchziehende Wildgänse, Kraniche, Stare, Drosseln, Kiebitze und Schwäne niederlassen, um einige Tage zu verweilen. Diesmal traf ich dort  Höckerschwäne Cygnus olor, und im Näherkommen und beim Fotografieren entdeckte ich gleich nebenan ein paar Tundra-Saatgänse Anser fabalis rossicus, beide Arten als Wintergäste. Es„Lagernde Höckerschwäne“ weiterlesen

Braune und ’schwarze‘ Rehe

Sobald ich in heranzoombaren Ferne Rehe Capreolus capreolus entdecke, versuche ich mein Glück, sie zu fotografieren. Vorige Woche konnte ich es gleich mehrmals versuchen, und habe ein paar Bilder von braunen und sogenannten ’schwarzen‘, aber eigentlich dunkelbraunen Rehen erwischt, wie man sie hier auch immer beobachten kann: Sie waren allerdings sehr scheu und schreckhaft, die„Braune und ’schwarze‘ Rehe“ weiterlesen

Wolkenohrenpilze, von vorn und hinten

Sie sehen aus wie Ohren, vor allem, wenn sie schon etwas älter und grösser sind, wirken sie pelzig und stärker geädert als in ihrer Jugend, und sie haben viele Namen, in denen das Ohrenhafte zum Ausdruck kommt: Holunderpilze, weil sie besonders gern auf Holunder wachsen, Wolkenohrenpilze, Ohrlappenpilze bzw. Judasohren, lateinisch Auricularia auricula-judae und weitere. Es„Wolkenohrenpilze, von vorn und hinten“ weiterlesen

Flechten, etwas Moos und ein geheimnisvoller Pilz

Vor ein paar Tagen habe ich mal wieder mit der Nahlinse auf der Kamera die Flechten und Moose auf Ästen und Steinen besucht. Das Wetter war aber nicht besonders und das Licht nicht gut, daher sind bei der Bildauswahl fünf Bilder mit Steinen und nur eines mit Ast übrig geblieben: Bild 1 zeigt den einzigen„Flechten, etwas Moos und ein geheimnisvoller Pilz“ weiterlesen

Rotkehlchen beim Frühstück

Als ich heute Morgen beim Aufwachen das Knirschen von Autoreifen und Schritten auf vereistem Schnee hörte, wusste ich schon, dass es unangekündigten Schnee und mehr Frost gegeben haben musste, als erwartet. Alles ist weiss. Üblicherweise hält „unser“ Rotkehlchen Erithacus rubecula Nachlese am Boden, während sich darüber die Spatzen am Meisenknödelkörbchen balgen, heute fand ich es in„Rotkehlchen beim Frühstück“ weiterlesen

Gallerttränen in Gelb und Orange

Auf Totholz findet man gelegentlich orange und gelbe Tupfen, mal rundlich, mal formlos; deshalb heissen die eidottergelben Gebilde auf dem alten Baumstumpf der Koreafichte entweder Zerfliessende bzw. Gelbe Gallertträne Dacrymyces stillatus, oder auch Tropfender Tränenpilz: Bei den blassorangen „Perlen“ am oben im Bild dazu gelegten Laubholz-Zweig müsste es sich um eine andere, ebenfalls holzzersetzende, aber„Gallerttränen in Gelb und Orange“ weiterlesen