Meistens aber Spatzen

Der Buntspecht Dendrocopos major bzw. Picoides major als Besucher am Futterkuchen ist nach wie vor eine Ausnahme-Erscheinung, meistens sind es Haussperlinge Passer domesticus sowie Blau- und Kohlmeisen, die das Angebot nutzen.

Dabei kann man den Spatzen Hang zur Bequemlichkeit unterstellen, während Meisen sich bei der Futtersuche nach wie vor auch anderen Quellen widmen, wie z.B. die Kohlmeise Parus major auch die Königskerze genau untersuchte.

Die Fotos sind vom Nachmittag, am 12. Dezember 2020 durch das Fenster in den regnerischen Garten hinausgezoomt, Lüchow im Wendland, Lüchow-Dannenberg, Niedersachsen. Bitte die kleinen Bilder der Galerie zum Vergrössern anklicken. Heute ist es ähnlich, nur habe ich den Specht noch nicht gesehen.

26 Gedanken zu “Meistens aber Spatzen

  1. Auch bei mir sind es sehr viele Haussperlinge, die den Weg zur Futterstelle suchen . Bei mir aber ein erklärlicher Grund , da ich sehr viele Brutkisten die auch fast alle belegt waren , aufgestellt habe. Ein recht hohen Besuch mehr als in den Vorjahren, sind die Amseln . Leider haben diese eine dumme Angewohnheit, sie besuchen sehr gern mein neues Sandarium auf, was ansich ja nicht schlimm ist. Sie rupfen nur Tag für Tag die Hauswurzpflanzen raus, die ich immer wieder in die Erde drücken muß. Sehr gute Besuche von Kohl und Blaumeisen sind zu verzeichnen auch der Buntspecht kommt täglich. Leider sind andere Singvögelbesuche noch recht selten. Da kommt ein Rotkehlchen eine Heckenbräunelleund hier und da mal ein Buchfink .

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    • Dein Sandarium ist vermutlich auf für Amseln und Spatzen zum Baden wunderbar, gerade wenn rundeherum immer weniger sandige Plätze zur Verfügung stehen.
      Die Hauswurze rupfen sie heraus wie sie die Blätter in den Beeten umdrehen: auf der Suche nach verborgenen Insekten. Das könnte generell eine Schwäche solcher Projekte sein, wie Meisen, die an Insektenhotels herumpicken und sie ausräubern.

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      • Die Spatzen nutzen einen großen flachen Sandkasten den ich eigens als Sandbad eingerichtet habe. Es ist wohl so, dass die Amseln unter den Pflanzen nach Futter suchen. Ich muß mir dazu was einfallen lassen .

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        • Da gibts doch diesen großmaschigen (sechseckigen) Kaninchendraht. Den könntest du drüber stülpen, bis die Pflanzen gut angewachsen sind. Falls die Amseln sie dann in Ruhe in lassen…

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          • Ein Gedanke an den ich auch schon gedacht habe. Das ganze Sandarium mit einem Flechtdraht zu überspannen. Ein Netze kommt nicht in Frage . Ich habe es schon beobachtet, wie sich Vögel in Netze aufgehängt haben, die über Obstbäume gespannt wurden . Es ist aber schon verrückt, jeden Tag kann ich die Pflanzen wieder in die Erde drücken , weil die Amseln sie ausbuddeln.

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              • Eigentlich bieten sich reichlich Alternativen an . Ich habe die gleichen Pflanzen auch an anderen Stellen des Gartens gepflanzt und das sogar zeitgleich . An denen zeigen die Amseln kein Interesse, sie mögen wohl nur die im Sandarium.

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            • Es wäre zwar nicht die ursprünglich geplante Traumoptik, aber einen maschigen Draht darüber zu spannen ist wahrscheinlich hilfreich, das dachte ich vorher auch schon an anderer Stelle, wo ich mich mit Matilda über von Vögeln ausgeraubte Insektenhotels unterhielt. Ich würtde dabei das Ganze abdecken, denn die Insekten stört es später nicht und die Pflanzen wachsen hindurch, sind aber oberhalb davon nicht als ausreissbar gefährdet.
              Zu Netzen zu greifen wäre im Sinne des Naturschutzes wirklich widersinnig.

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              • Ich habe meine Isektenhotels alle mit Draht bespannt um die Laven zu schützen . Wir haben uns schon einmal über den Einsatz von Draht unterhalten , dabei ging es aber um den Schutz vor Katzen . Ich werde das auch so umsetzen, zumindest für die Zeit bis die Pflanzen fest verwachsen sind.

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                • Man möchte ohne auskommen, aber weil die Tiere alle immer eingeschränktere Möglichkeiten haben, sich in der echten Natur zu versorgen, steigt der Druck im Garten, egal für welche Art. Wobei die Hauskatzen die einzigen sind, denen ich in der Hinsicht keinerlei Geduld entgegenbringe, die haben alle einen gefüllten Napf zuhause und richten mit ihren ungezügelten Killerinstinkten nichts ausser sinnlosen Schaden an.

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    • Immerhin hatte das Rotkehlchen mal in Ruhe das Futter für sich, deshalb kommt es grundsätzlich gern in der Dämmerung, wenn die anderen schon wegbleiben. Hier habe ich ja auch mit der scheuen Sorte zu tun, und das Rotkehlchen hält sich immer fern. Wenn Spatzen am Futter rumoren, pickt es höchstens irgendwo im Umkreis unten im Gesträuch herum.
      Die meisten Futteraktivitäten von Spatzen, Meisen & Co. finden bei uns zwischen morgens um acht und nachmittags um drei statt.

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  2. Wieso muß ich bei den akrobatischen Spatzen an den Futterkörben nur an das Feuerwerk der Turnkunst denken?! Herrlich, auch der Buntspecht. Ja, wenn es so richtig kalt ist, lassen sich die Herrschaften an den Futterquellen blicken :-)

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    • Ja, sie muntern auch jetzt gerade mit ihrem frechen Draufgängertum am Futterplatz den ansonsten gerade ziemlich im Trübgrau daliegenden Garten ganz schön auf. :-)

      Ja, es ist eine schlimme Situation und ich wünsche mir bei den Menschen mehr Verstand, um sie anteilnehmend und solidarisch auszusitzen statt sich und sein kleines Privatleben selbstmitleidig zu bejammern.

      Ehrlich gesagt finde ich die nun verordnete Situation unerwartet moderat, da sie sich zwar „Harter Lockdown“ nennt, aber der Begriff in anderen europäischen Ländern vollkommen anders und viel stärker einschränkend gehandhabt wurde.
      Ich hoffe, es genügt.

      Bei uns im an sich nur mässig mit Erkrankungen verzeichneten, da dünnbesiedelten Landkreis muss man sich dennoch hinlänglich fürchten, denn von 8 Intensivbetten im kleinen Kreiskrankenhaus, das aber überregional auch die oberelbischen Menschen um Dömitz herum in allen Lebens- und Sterbelagen mitversorgt, sind alle belegt.

      Die Statistik weist aufgrund des hohen Altersdurschnitts unserer Region eine COVID-19-verursachte Sterblichkeit von über 3 % unter den Coronaerkrankten auf – der bundesdeutsche Schnitt beträgt aktuell 1,6 %.
      Wer von denen auf einem Intensivplatz Liegenden sollte da schnell mal eben einem Beatmungsfall weichen müssen der „nur Corona“ hat, obwohl bundesweit bisher die Situation für eine Triage doch noch gar nicht gegeben sei?

      Ich finde, wer gesund ist und bleiben will, darf mit den ab Mittwoch geltenden Weihnachts- und Silvesterregelungen wahrhaftig noch zufrieden sein und kann sich glücklich schätzen, wenn er bisher keinen Trauerfall in der Familie hatte.

      In diesem Sinne hoffe ich, wie du, auf bessere Zeiten, lieber Klaus. Bleib gesund!

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