Kleine Storchenschnabelblüten

Soweit ich gesehen habe, blühen immernoch drei verschiedene Geranium-Arten, sämtlich Wildkräuter, nämlich der Stinkende, der Kleine und der Rundblättrige Storchenschnabel, falls es sich nicht doch um den ähnlichen Weichen Storchschnabel handelt, aber alle sind klein und unscheinbar:

Auch sie sorgen mit ihren Fähigkeiten dafür, dass Tiere, die bei milden Temperaturen Nektar oder andere Kost benötigen, etwas finden können, und das nicht erst in den letzten Jahren, die Fähigkeit ist ihnen grundsätzlich eigen, wie vielen unbeachteten kleinen „Unkräutern“ in der Feldflur und an Wegrändern. Man achtet nun nur stärker darauf, sensibilisiert durch den Klimawandel.
Bild 1: Stinkender Storchenschnabel bzw. Ruprechtskraut Geranium robertianum in einer der Wieseninseln, die grösste und auffälligste Art von den drei gezeigten.
Bild 2: Kleine Storchschnabel Geranium pusillum, unscheinbar und niedrig, mit blassen, hellrosa Blüten, vor allem im gemähten, kräuterdurchwachsenen Rasen
Bild 3: Rundblättriger Storchschnabel Geranium rotundifolium oder evtl. auch Weicher Storchschnabel Geranium molle auf einer anderen Wieseninsel.
Die Fotos sind vom 18. November 2020, aufgenommen an verschiedenen Stellen im Garten, Lüchow im Wendland, Lüchow-Dannenberg, Niedersachen. Zum Vergrössern bitte die kleinen Bilder anklicken.

17 Gedanken zu “Kleine Storchenschnabelblüten

  1. Eine Pflanze die auf meiner Besorgungsliste steht. Ich kenne sie als Wildpflanze in meiner Nähe ,entnehme aber nichts aus der Natur . Ich hoffe das ich sie im Frühjahr bei der Staudengärtnerrei bekomme. Ich bin echt schon auf diesen Besuch gespannt.

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        • Man möchte hoffen, dass es sich bis dahin wieder ohne Bedenken machen lässt.
          Inzwischen steht bei uns die berühmte „Corona-Ampel“ auch auf Rot, weil die Menschen nicht mehr, wie im Frühling, als Einzelfälle erkranken, sondern rudelweise – ein klarer Hinweis auf Leichtsinn, an dem man sich nicht beteiligen sollte.

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          • Ein Thema an dem ich mich Tag für Tag , wenn ich die Unvernuft der Menschen im TV beobachte ereifert kann. Meine Heimatstadt gehört zu denen, dessen Infektionszahlen im Moment explodieren . Wobei es dann noch Menschen gibt, dessen Sorgen nicht größer ist , als das es zu Silvester kein Feuerwerk geben könnte. Bei solchen Äußerungen pack ich mich am Kopf, da täglich in unseren Krankenhäuser Menschen an dieser Krankheit sterben.

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  2. Nicht nur schön anzusehen und eine Nahrungsquelle für das Kleine Volk, auch eine Heilkraft wohnt ihnen Inne.
    Bei Nachbars beginnt gerade die Hamamelis zu blühen, gute drei Monate früher als sonst. Ich werde das Ganze im Auge behalten, ist ja nicht schwer, ein Blick aus dem Küchenfenster genügt.
    Herzliche Grüße
    Ulli

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    • Danke, Ulli, auch für den Link, auch wenn ich ihn für mich behalte, es gibt so viele andere auch. Ich finde die grosse Geranium-Pflanzenfamilie sehr interessant und verwende gern Pflanzliches, das ist wohl ein weibliches Urvertrauen.
      Zaubernüsse (Hamamelis) gibt es verschiedene Arten und Züchtungen, ich habe sogar einen versehentlich durch die herausgewachsene Unterlage entstandenen Doppelstrauch zweier Arten, die zu verschiedenen Zeiten blühen, was bei veredelten Zaubernüssen häufiger vorkommt, vielleicht auch bei der Nachbarin: Die gelbe Virginische Zaubernuss aus Nord-Amerika blüht immer im Herbst, die asiatischen Arten und ihre daraus hervorgegangenen Kreuzungen blühen je nach Sorte vom Winter bis ins Frühjahr.

      https://puzzleblume.wordpress.com/2020/09/18/die-zaubernuss-zaubert/
      https://puzzleblume.wordpress.com/2020/10/10/die-doppelte-zaubernuss-im-oktober/

      Hab ein schönes und friedliches Wochenende! LG

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      • Aaaah, das wusste ich nicht – da folge ich doch gerne einmal deinem Link. Dankeschön.
        Ja, Pflanzliches tut gut, in diesem Jahr habe ich leider viel zu wenig gesammelt, aber es kommt ja wieder ein neues Jahr, bis dahin nehme ich das, was noch da ist oder wieder oder gehe mir Nachschub im Bioladen/Apotheke holen, aber ich finde immer, dass das so gar kein Vergleich ist, zu dem was ich selbst gesammelt habe.

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  3. Werde noch intensiver auf die Suche gehen danach, ob Storchenschnabelpflanzen auch bei den Deckenmalereien der Kräuterkirche in Bingen dabei sind. Was es alles gibt. Meine Pflanzen dieser Sorte sind jedenfalls nach tiefer Errötung verschwunden.

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  4. Das kleine Ruprechtskraut entdeckte ich vor zwei Wochen bei meiner Pilzsafari im Wald. Fast unter Laub begragen, lugten da zwei winzige Blüten hervor. Ich war ganz überrascht. Zu dieser Jahreszeit fällt mir im Wald kaum blühendes auf, aber daß ist ja auch nicht mein übliches „Territorium“ oder besser gesagt, immer noch recht unbekannt für mich.

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