Die späten Weintrauben nehmen sich noch etwas Zeit

Die namenlosen Weintrauben an den alten spanischen Rebstöcken Vitis vinifera subsp. vinifera werden immer mehr freigelegt, seit die Blätter fallen, und sie sind immernoch nicht ganz reif – darin sind das Amselweibchen Turdus merula und ich uns beim Probieren offenbar jedes Mal einig, wenn wir dort zusammentreffen.

Das ist eigentlich täglich der Fall, die Fotos sind nur schon vom 8. November 2020, im Garten, Lüchow im Wendland, Lüchow-Dannenberg, Niedersachsen, bitte die kleinen Bilder zum Vergrössern anklicken.
Gestern, am 15. November 2020, fand ich sie zwar immernoch etwas zu sauer und die Schalen zwar dünner, aber noch zu fest, aber ihr Farbton wechselt langsam zu Gelblichgrün, und wenn der akazienhoniggelb wirkt, werden sie perfekt sein,  wie schon früher im > November. Dann muss ich nur schneller sein als die Amsel.

15 Gedanken zu “Die späten Weintrauben nehmen sich noch etwas Zeit

    • Rebstöcke gibt es hier derzeit wirklich kaum. In Hitzacker an der Elbe gibt es allerdings seit ein paar Jahrzehnten wieder welche auf dem früheren Weinberg über der Elbe, und ausserdem einen Neuwinzer in Belitz, ebenfalls im Wendland. Überhaupt versuchen in Niedersachsen einige Winzer neuerdings den Klimawandel zu nutzen.
      In früheren Jahrhunderten gab es das schon einmal. An Hausgiebeln von Bauernhäusern war es auch bis in die heutige Zeit noch verbreitet. Meine Grosseltern hatten rund 20 Kilometer Luftlinie von hier in der Altmark auch Weinreben am Haus, die eine kleine Menge Hauswein hergaben.

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  1. akazienhoniggelb klingt toll.
    Dieses Jahr scheine ich Farbtöne „besser“ wahrzunehmen, trotz meiner Rotgrünschwäche, aber vielleicht geht es mir wie der Hummel, die angeblich nicht fliegen können sollte.

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        • Ich denke, da zieht man sich ein Stück weit zurück vom Farbenthema, wie ein Legastheniker die Tendenz empfindet, lieber nicht lesen zu wollen, weil es schmerzt, zu wissen, dass es einem schwerfällt, was andere selbstverständlich nehmen.
          Aber instinktive Abwehrhaltung kann durch Motivation neu geöffnet und überwunden werden, auch wenn darüber Jahre vergehen.
          Ich glaube auch, dass die Umwelt in jüngeren Jahren auf gedankenlose Weise viel „rechthaberischer“ ist, und man sich später erst besser davon befreien kann, wenn die Lebenserfahrungen auch anderen gezeigt hat wie relativ so manche Wahrnehmung ist.

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          • Ich hatte als kleines Kind eh das Verständnis, daß ich nichts kann.
            Diese Farberfahrung hat dann noch eine Kerbe hinzugefügt. So ist es ja oft.

            Meine Mutter hatte eh große Probleme mit sich (deren Ursache ich nicht kenne) und dann noch drei Jungs am Wickel.

            „Befreit“ bin ich jetzt schon, bloss strahlt ab und an eine Spätnachmittagssonne durchs Blätterwerk :-)

            Spannend unser aller Leben!

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