Pfad-Finder

Heute Morgen im Garten habe ich Pfade gefunden, die im zur Zeit schön saftigen, dichten Grün sternförmig durch eine der Wieseninseln verliefen, von Igeln auf Futtersuche, vermutlich, denn die vergangene Nacht war um die +10°C warm:

2020-10-22 LüchowSss Garten Wieseninsel Igel-Trampelpfade-Stern

Ich weiss nicht, wieviele Igel den Garten besuchen, oder ob „mein“ Igel vielleicht Junge hat, habe längere Zeit keinen gesehen, aber vielleicht sind Junge des Rätsels Lösung, wieso mehrere Spuren so strahlenförmig angeordnet sind, als hätten sich dort mehr als zwei Tiere aufeinander zu- und wieder voneinander weg bewegt.

Alles nur geraten! Hat jemand womöglich dergleichen schon mal gesehen und den oder die tierischen Verursacher dazu? – Das Foto ist vom 22. Oktober 2020, aufgenommen beim Morgenrundgang durch den Garten am Lüchow im Wendland, Lüchow-Dannenberg, Niedersachsen.

14 Gedanken zu “Pfad-Finder

  1. Kann ich nichts zu sagen. Unsere Igel haben ihre Behausung, da sehe ich nichts. Sie tappeln dann auch mal in die Nachbargärten, aber fast immer immer am Rand des Rasens. Igelkot könnte ein Hinweis darauf sein, wenn man welchen entdeckt.

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    • Den habe ich, ich weiss nur nicht von wievielen. Er bzw. sie wohnt / können in verschiedenen für sie angelegten Zweig-Haufen wohnen, und wahrscheinlich auch in einer Höhle in der „Benjeshecke“, die ich kürzlich entdeckte. Aber ich kann nicht sagen, wieviele Möglichkeiten besetzt sind. Ich füttere nicht, darum lockt sie nichts an einen bestimmten Platz.

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    • Hoffen darf man. Unwahrscheinlich ist es nicht, denn im Vorgarten trafen sich vor in paar Wochen immer mehrere erwachsene Igel zu irgendwelchen gemeinsamen Angelegenheiten, vielleicht nicht nur zum Essen.

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  2. „Gemeinsame Angelegenheiten“ ist wohl das richtige Stichwort. In unserer früheren, niedersächsischen Heimat fand Solcherlei regelhaft im Herbst nachts vor unserem Schlafzimmerfenster unter einer Hemlocktanne statt. Ein andauerndes Geschnaufe und hörbares Gehoppse … – Folge war, wir waren dann über die Jahre trainiert: Es muss auch ein abschliessender Plumps bei den Geräuschen gewesen sein. Jemand (meist ich) zog sich tags drauf Handschuhe an, kletterte in den Kellerschacht – und rettete eine(n) der Nachtaktiven, zurück in den Garten!

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    • Die Kellerschacht-Nummer bleibt ihnen bei uns zum Glück erspart, es gibt keinen, aber die Aktivitäten im Schutz eines immergrünen Gehölzes ist eine Gemeinsamkeit: bei uns ist ein grosser alter Buchsbaum offenbar sehr anziehend, es sind im unteren Bereich kleine Schlupftunnel entstanden.

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