Ausserhalb des Gartens

Die herbstliche Abkühlung tut Bongo gut und er ist wieder unternehmungslustiger. Hier sind ein paar Bilder von ausserhalb des Gartens, von zwei Spaziergängen durch die umliegende Feldmark in der vorigen, sonnigeren Woche. Den Eichen und Ulmen geht es besser als den Birken, sie sind nach wie vor überwiegend grün.

Der Unterschied zum bunten Garten ist überdeutlich: landwirtschaftlicher Erwerbs- und Ordnungssinn setzte sich durch und über alle Regeln hinweg; von ungemähten Wegrändern und Feldrainen gibt es in diesem Bereich leider keine Spur. Auf einem Feld trotzten einige Kornblumen und jede Menge Melde auch noch nach dem Einsatz eines Unkrautvernichtungsmittels. – Fotos vom 10. und 11. Oktober, in der Feldmark zwischen Lüchow und Wustrow im Wendland, Lüchow-Dannenberg, Niedersachsen. Bitte die kleinen Bilder der Galerie zum Vergrössern anklicken.

6 Gedanken zu “Ausserhalb des Gartens

  1. Dennoch sieht es von der Landschaft her recht strotzig aus bei Euch!
    Mir fallen heute viele taumelige Bienen, Wespen usw. auf.
    Der Hund taumelt zum Glück nicht – unsere taten es im Alter ab und zu, der eine bekam sogar eine Art Epilepsie am Ende.

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    • Die Bodenfeuchtigkeit ist zumindest im oberen Bereich bei etwa 40-50 cm wieder hergstellt, darum gibt es einen geradezu auflebenden Herbst.
      Der Hund hat Arthrose und ist ein bisschen alters-tüdelig, aber als Strassenhund ansonsten gesund und verschont von vielen Problemen, die andere mit 11plus schon haben. Er ist einer, der sich einfach verweigert, wenn er nicht kann. Punkt. Keine verhandlungen.
      Das ist mir lieber als der Nachbarshund, der im Grunde am Gehorsam gestorben ist, weil sein Besitzer nicht ahnte, dass sein herzkranker Hund ihm zuliebe immer über das Limit seiner Leistungsfähigkeit hinausging.

      Die taumeligen Wespen sind vermutlich bald am Ende, es sind auch hier nur noch ganz wenige, trotz eines ursprünglich grossen Nestes. Da fliegt kaum noch eine aus und ein.
      Honigbienen dagegen reisen von werweisswoher an, um sich in den vielen Metern Herbstastern entlang des Gartenzauns zu vergnügen. Wir haben hier in der unmittelbaren Umgebung keinen Imker. Entweder sind es wilde Völker, oder es lohnt der weite Weg.

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  2. Schöne Ansichten von Feld und Flur und es sieht tatsächlich noch ganz schön grün bei euch aus, von kleineren Abstrichen abgesehen. Manche Wildpflanzen entwickeln ja Resistenzen. Vielleicht schlägt die Natur irgendwann mal zurück.

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    • Es liegt an den generellen Unterschieden zwischen den Baumarten: die Eichen bleiben immer, auch ohne „Klima“, lange grün und halten die Blätter auch nach dem Frost noch fest, und von denen haben wir hier bildprägend viele, die Weiden und Pappeln richten sich nach dem Frost und ziehen sich dann schlagartig aus – so weit war es noch nicht. Auch die Obstbäume nutzen noch das milde Klima und den Herbstregen, sie halten die Blätter ungewöhnlich lange fest in diesem Jahr – da bekommt „Regeneration“ eine ganz neue Wortspielqualität.

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