Notiz: Nest leer.

Der Anhänger mit den letzten Kisten und Kasten ist heute vom Hof gerollt, das zweite Kinderzimmer hat nun auch seinen flügge gewordenen, jungerwachsenen Bewohner verloren, das Nest ist gewöhnungsbedürftig leer.

Nein, das ist keine Zeichnung, nur ein mit ‚Topaz Studio 2‘ bearbeitetes Foto

29 Gedanken zu “Notiz: Nest leer.

  1. nicht leicht und sehr gewöhnungsbedürftig. Wir Eltern kamen uns vor wie verlassene Waisenkinder, als der Sohn mit 19 zum Studium nach Deutschland verschwand. Der Karren sieht so hübsch aus in dieser Bearbeitung, man könnte als Zeichner neidisch werden…..

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    • Zum Glück ging es langsam, während Ausbildung sah man sich wochentags nur kurz, aber ein leergeräumtes Zimmer schlägt trotz aller mentalen Vorübungen doch überraschend heftig aufs Gemüt.

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  2. Ja, irgendwann ist es soweit und sollte auch soweit sein. Sohn oder Tochter noch mit 30 oder 40 im Kinderzimmmer zu haben kann nicht das Ziel sein.
    Und je lockerer man die Leine und sie ziehen lässt, umso lieber kommen sie zurück. So jedenfalls meine Erfahrung mit meinen Söhnen. Ob Sonntagskaffee, Urlaubsreisen, Spieleabend… mit einem Mal stehen sie nebst Anhang GERNE vor der Tür – und dann geht einem das Herz auf.
    Also, sei guten Mutes!

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    • Ja, alles in allem gern soll es sein, wenn man sich sieht. Anhang war und ist hier auch immer gern gesehen. Der ist zwar auch ein Multiplikator der verschiedenen Unternehmungen, die eben nicht zu den eigenen Eltern führen, aber auch das ist gut so. Wenn ich bemerke, dass sie in vollkommen eigener Regie etwas gut und richtig machen, bin ich stolz darauf, nicht traurig.

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  3. Wir waren 5 Geschwister und ich der letzte, der das Haus verlassen hat. Warum meine Mutter so traurig war, habe ich damals gar nicht recht verstanden, ich hatte mehr diese so aufregend erscheinende Zukunft im Blick. Habe auch gar nicht verstanden, wie endgültig so ein Schritt ist. Ein wehmütiger Blick zurück kam dann erst viel später.

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    • Als derjenige, der auszieht, kann man sich das nicht vorstellen, das war bei mir zwar sowieso unharmonisch, aber ich habe mir auch später keine Gedanken darüber gemacht, ob es noch andere Aspekte gegeben haben könnte, die nichts mit mir als Person, sondern mit einem Lebensabschnitt der Eltern zu tun haben.

      Selbst wenn man davon später schon mal gelesen hat, fällt es nicht auf fruchtbaren Boden. Das versteht man wohl erst, wenn es einem widerfährt, wie Schwangersein eben auch.

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