Goldhaar-Astern Galatella linosyris – Vorjahrs-Neuankömmlinge im Garten

Es heisst, die Gold- bzw. Goldhaar-Aster Galatella linosyris stamme ursprünglich aus südosteuropäischen bis südrussischen Steppengebieten, sie kommt inzwischen aber in Europa weit verbreitet vor, und auch in Kleinasien.
Mir war die Goldhaar-Aster aus der pannonischen Steppenflora am Neusiedler See in Österreich bekannt.
Im Juli vorigen Jahres holte ich das trockenheitsresistente kleine Asterngewächs den Garten, wo ich sie nicht in einem Beet, sondern auf einer der Wieseninseln ansiedeln wollte. Auf dem ersten Foto von der Ankunft sieht man ihr feinblättriges Grün in fünf Töpfchen von links in der vorderen Reihe:

Die Goldhaar-Astern blühten im vorigen Ausgust und September, blieben mir aber über den Sommer 2020 mit ihrem feinen Laub in den Wieseninseln verborgen. Erst als sich Ende August die kleinen, goldgelben Blütenköpfchen zeigten, wusste ich, dass sie überhaupt noch da sind. Es dauerte sogar noch bis in die erste Septemberwoche, bis sich an den Köpfchen die kleinen Blütensterne öffneten.
Ob es ihr hier auf dem weniger kalkhaltigen Boden gut genug gefällt, wird sich noch herausstellen. Für’s Erste bin ich froh, dass sich die gepflanzten Exemplare der Goldhaar-Astern bisher gehalten haben.

Das erste der Fotos ist aus dem Beitrag > Neuankömmlinge vom 29.Juli 2019, die neuen, diesjährigen Bilder sind vom 31. August und dem 9. September 2020 im Garten, Lüchow im Wendland, Lüchow-Dannenberg, Niedersachsen. Zum Vergrössern bitte die kleinen Bilder in der Galerie anklicken.
Mehr über die Pflanze lesen > Gold-Aster | Wikipedia

2 Kommentare zu „Goldhaar-Astern Galatella linosyris – Vorjahrs-Neuankömmlinge im Garten

    1. Ich hoffe, sie nutzen die trockensommerlichen Gelegenheiten und wuseln sich auch in Zukunft durch.
      Eigentlich will ich nicht mehr als eine bunte Pflanzendecke, die den so unnorddeutschen Verhältnissen gewachsen bleibt, den Tieren gibt, was sie brauchen, und das Gemüt tröstet, wenn anderswo alles braun wird und verdorrt.
      In diesem Sommer war es in der Hinsicht schon besser als in den vorigen, das Gras weicht immer mehr den widerstandsfähigen Kräutern, ganz gleich, ob auf den gemähten Bereichen oder den Wieseninseln.

      Gefällt 1 Person

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