Eine grüne Bläulingsraupe

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Als ich vor ein paar Tagen auf einer der Wiesen-Inseln einem Grashüpfer nachspürte, der sich zwischen verblühtem Kleinen Ampfer und Hasenklee meinem Blick zu entziehen versuchte, entdeckte ich statt seiner diese grüne, etwas borstige Raupe mit schwarzem Kopf: es müsste sich dabei auf jeden Fall um die Raupe eines Bläulings handeln.

2020-08-25 LüchowSss Garten Bläulings-Raupe (evtl. Gemeiner Bläuling Polyommatus icarus) an Hasenklee (Trifolium arvense) neben Kleinem Ampfer (Rumex acetosella)

Es ist möglich, dass es sich um die Raupe des recht häufigen Gemeinen bzw. Hauhechel-Bläulings Polyommatus icarus handelt, der Klee auf dem Speiseplan hat, womit er unter den Bläulingen Lycaenidae nicht der einzige wäre.
Wegen des Kleinen Ampfer Rumex acetosella unmittelbar daneben käme jedoch auch der Kleine Feuerfalter Lycaena phlaeas in Frage, denn von der Art treiben immer wieder welche in diesem Teil des Gartens herum, auch heute wieder.

Was ich jetzt aber ganz sicher weiss: ich werde die Herbstmahd auf den Wieseninseln ausfallen lassen, den Raupen zuliebe, von denen ich darin mehr als nur diese eine erhoffe.
Das Foto ist vom 25. August 2020, aufgenommen auf einer der Wieseninseln, auf der besonders viel Hasenklee und Kleiner Ampfer wachsen, im Garten, Lüchow im Wendland, Lüchow-Dannenberg, Niedersachsen.

Gemeine Heidelibelle Sympetrum vulgatum

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Die kleinen braunen Winterlibellen schwirren zur Zeit zahlreich durch den Garten, aber eine Heidelibelle hatte ich dort schon länger nicht mehr zu Gast, zuletzt Mitte September 2017 auf dem > Gartentisch als Sonnenbank.

2020-08-25 LüchowSss Garten Gemeine Heidelibelle (Sympetrum vulgatum)

Die Gemeine Heidelibelle Sympetrum vulgatum ist ein männliches Tier und es hat sich einen sonnenbeschienenen Zweig vom Bauernjasmin Philadelphus coronarius zum Innehalten ausgesucht.
Foto vom 25. August 2020 im Garten, Lüchow im Wendland, Lüchow-Dannenberg, Niedersachsen.

Garteneibischblüten Ende August

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Die Anziehungskraft des Garteneibisch oder -Hibiskus Hibiscus syriacus hat seit dem letzten Beitrag vor genau einer Woche innerhalb der inzwischen vergangenen Tage stetig zugenommen:

 

Bilder 1 + 2: Vor allem bei Ackerhummeln Bombus pascuorum ist das Interesse an den Blüten sehr viel grösser geworden als vorher. Sie arbeiten sich energisch zur unten im Kelch verborgene Nektarquelle vor, selbst wenn die Blüten nur wenig geöffnet sind. Die orangefarbenen Pollenhöschen muss die Ackerhummel aber woanders gesammelt haben, vielleicht an den Kandelaber-Königskerzen, die vergleichsweisse groben Hibiskuspollen sind nämlich gelblich-weiss.

Bilder 3 + 4: Was die Deutsche Wespe Vespula germanica suchte, war nicht zu erkennen: vielleicht kleine Insekten, die meinem Auge entgangen sind, möglicherweise aber auch Feuchtigkeit, denn die Wespen waren während der heissen und trockenen Tage alle sehr durstig.

Bilder 5 + 6: Inzwischen sind auch wieder Blattläuse und Gemeine Feuerwanzen Pyrrhocoris apterus aufgetaucht. Zwar saugen erstere lieber an den zarten rosa Blüten als an den zähen grünen Laubblätter, und die Feuerwanzen suchen die Fruchtstände des Garteneibischs aus, um an den Samen zu saugen, aber die meisten sind noch kaum entwickelt. Vielleicht ist es nur ein hoffnungvoller Versuch der Larve, ob es zu den alten Vorjahressamen am Boden vielleicht endlich die neue Ernte zu kosten gibt?

Die Fotos sind vom 25. bis 31. August 2020, alle am selben Garteneibisch-Strauch im Garten aufgenommen, Lüchow im Wendland, Lüchow-Dannenberg, Niedersachsen. Bitte die kleinen Bilder in der Galerie zum Vergrössern anklicken.