Spätsommerliche Blüten: die Hohe Fetthenne

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Die Hohen, Grossen oder Prächtigen Fetthennen Sedum telephium bzw. Hylotelephium spectabile fangen immer erst an zu blühen, wenn andere wichtige Nektarpflanzen aufhören, die rotblättrige Hybride ‚Matrona‘ zuerst. Vor gut einer Woche öffnete sie erste Blüten, die aber erst langsam von den Insekten entdeckt werden.

 

Honigbienen, Ackerhummeln und Dunkle Erdhummeln, Wespen und Fliegen sind bereits dort zu Gast, Schmetterlinge hingegen haben die Blüten noch nicht entdeckt. Die Fotos entstanden am 16. und 23. August 2020 im Garten, Lüchow im Wendland, Lüchow-Dannenberg, Niedersachsen. Zum Vergrössern bitte die kleinen Bilder in der Galerie anklicken.

Wieder mal ein Blick auf die Birken

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Die stärker dürregeschädigte Birke zeigt zwar Stockausschläge aus dem Stamm, also kurze Zweige mit Blättern und viel Hoffnung daran, aber die Über-30°C-Hitzetage haben beide Bäume viel Kraft, Laub und Zweige und mich wieder ein Gutteil meines Optimismus gekostet – es sieht nicht gut aus für nun beide „Sorgenbirken“:

Auch an der breiter gewachsenen Nachbarin zur Rechten zeichnen sich die Schäden ab, die Krone wird immer durchsichtiger, auch wenn es die Vögel in der Morgensonne momentan noch nicht zu stören scheint.
Die Fotos sind vom 15. und 16. August 2020, aufgenommen im Garten, Lüchow im Wendland, Lüchow-Dannenberg, Niedersachsen. Zum Vergrössern bitte die kleinen Bilder in der Galerie anklicken.

Garteneibischblüten

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Seit der Hitzeperiode in den vorigen Wochen mit mehr als + 30°C haben viele Blütenpflanzen wie Wilder Dost und Schmetterlingsflieder ihre Aktivitäten nahezu eingestellt, und so ist die Anziehungskraft des zuvor weniger gefragten Garteneibisch oder -Hibiskus Hibiscus syriacus vor allem bei Ackerhummeln Bombus pascuorum im Kurs gestiegen. Ackerhummeln sind unter den Insekten offenbar am ehesten in der Lage, sich zur unten im Kelch verborgene Nektarquelle durchzudrängeln.

Bild 1: Der grosse, inzwischen einiges über zehn Jahre alte, rosa-mit-purpurrot blühende Garten-Eibisch Hibiscus syriacus startete bereits Ende Juli seine diesjährige Blütensaison. Ich vermute die Sorte ‚Hambo‘, aber er stammt, wie auch die anderen, aus dem kleinen Gartencenter vom Baumarkt am Ort und diese Pflanzen vom Grosshändler sind leider oft mit nur unzulänglichen Etiketten versehen.

Bild 2 + 3: Während der zurückliegenden Augustwochen kamen die jungen und noch kleinen, wenn nicht gar mickerig dastehenden Sorten in Blau – vllt. ‚Marina‘ oder ‚Blue Bird‘ – und die weisse, versehentlich gekaufte Sorte ‚China Chiffon Bricutt‘ dazu; sie hatte ich vorigen Sommer nach der Neuanlage des Beetes vor der südlichen Hauswand gepflanzt und sie kommen trotz Vorzugsbehandlung mit Wassergaben noch nicht recht voran.

Auffallend ist das Fehlen der Scharen von schwarzroten Feuerwanzen Pyrrhocoris apterus in diesem Sommer, nur einzelne sind zu sehen. Nicht dass ich sie besonders toll fände, aber die Abwesenheit dieser vom Saugen an Garteneibischsamen lebenden Krabbelviecher verursacht dennoch das Gefühl, etwas sei nicht in Ordnung.

Zum Vergleich gibt es einen ausführlichen Zustandsbericht der Garteneibisch-Pflanzen und ihrer Insektenbesucher aus dem August 2019 > Hitzeliebhaber und Hummelfreund , mit Fotos aus einem ganz ähnlichen Zeitraum wie die diesjährigen, die ich am 16. und 23. August 2020 im Garten aufgenommen habe, in Lüchow im Wendland, Lüchow-Dannenberg, Niedersachsen. Bitte die kleinen Bilder zum Vergrössern anklicken.